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Die Simpsons
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[2F20] Wer Erschoß Mr. Burns? Teil 2

Originaltitel: [Who Shot Mr. Burns? Part Two]
Erstausstrahlung in N.A.: 09/17/95
Erstausstrahlung in Deutschland: 04.11.96
Erstellt von: Christoph Anheuser <humpty@net-art.de>
Letztes Update: 02.01.00

 Tafel: Ich werde mich nicht über die Aufklärung beschweren, wenn...
Sax:
Couch: UBF steht für Verbrecherphotos vor einer Wand

Eine Vagrant's Choice Flasche. Smithers schläft auf einer Couch in seiner verwüsteten Wohnung. In seiner Hand hält er eine leere Schnapsflasche. Er läßt die Flasche fallen.

 Smithers:       <stammelt> Bläbläblä, mein Mund schmeckt wie ein Aschen-
                     becher. <spuckt Zigarettenstummel aus>

Smithers geht ins Bad, wo gerade Mr. Burns duscht.

 Mr. Burns:       <singt> Hmhmhmhm. <dreht sich um> Smithers, warten Sie, bis 
                     Sie dran sind. Es gibt genug heißes Wasser für alle.
 Smithers:        Sir! Sie wurden nicht erschossen?! Ha... <erleichtert> Das
                     ganze war nur ein Traum.
 Mr. Burns:       Ganz recht! Das war im Jahr 1965, und wir beide saßen als 
                     verdeckte Ermittler in einem heißen Ofen. <setzt einen 
                     Helm auf> Jetzt wollen wir mal die Reifen zum Qualman 
                     bringen!

Vorspann für eine Serie namens "Rennwagen-Kommando - In Farbe!". Mr. Burns steht in einem fahrendem Auto und schießt mit einer Schrotflinte. Smithers wacht auf und liegt immer noch auf der Couch.

 Smithers:        Moment! _Die Geschichte war nur ein Traum! Ah... Hey, dann 
                     bin ich ja vielleicht gar kein so gräßliches, betrunkenes 
                     Wrack! <sieht sein zerstörtes Zimmer, rülpst Zigaretten-
                     stummel aus>
 Kent Brockman:   <im Fernsehen> Dutzende Menschen werden tagtäglich in 
                     Springfield niedergeschossen. Doch bisher war keins der 
                     Opfer von Bedeutung. Ich bin Kent Brockman.

In einem Fernsehreport wird Mr. Burns auf einer Trage in den Krankenwagen gebracht.

 Kent Brockman:      Am Freitag wurde der hiesige Autokrat Montgomery Burns 
                     niedergeschossen, und zwar nach einer heftigen Auseinander-
                     setzung im Rathaus [Bilder vom Rathaus]. In einem nahegele-
                     genen Krankenhaus stellten die Ärzte den Tod fest [Bilder 
                     vom "Veterans Hospital"] Daraufhin wurde er in ein besseres
                     Krankenhaus verlegt, [Bilder vom "General Hospital"] wo die 
                     Ärzte ihn wieder zum Leben erweckten. Wenden wir uns an 
                     Polizeichef Wiggum.
 Wiggum:          <ißt Eis> Oh, äh, hallo Kent. Im Moment verhören wir gerade 
                     zwei Zeugen, die zum Tatzeitpunkt ganz in der Nähe waren.

Ein Verhör. Zwei Polizisten zeigen ein Foto von Smithers.

 Polizist #1:     Habt ihr diesen Mann in der Nähe des Parkplatzes gesehen, wo
                     Mr. Burns  erschossen wurde?

Nun sieht man, daß Maggie und Knecht Ruprecht verhört werden.

 Polizist #2:     Ach, es ist hoffnungslos, die reden nicht.

UBF am Mittagstisch.

 Lisa:            Jeder in Springfield hätte einen Grund, Mr. Burns zu 
                     erschießen, selbst wir.
 UBF:                <zustimmendes Grummeln>
 Lisa:               Bart, er hat deinem Hund die Beine gebrochen, Grampa, dir 
                     hat er dein Haus zerstört; und Dad ist an die Decke 
                     gegangen, als er sich nicht an seinen Namen erinnern konnte.
 Homer:           An die Decke, das kann man wohl sagen! <beruhigt sich> 
                     Krieg' ich bitte noch etwas Eistee?
 Bart:            Haben wir nicht jemanden vergessen, Schwester Verdächtig?
 Lisa:            <lacht schüchtern> Auf mich wollte ich gerade zu sprechen 
                     kommen. Wegen Mr. Burns wurde mein Jazz-Projekt eingestellt, 
                     und mein Freund Tito Puente fristlos entlassen. Doch ich 
                     könnte nie jemanden erschießen!
 Bart:            Aber ja!
 Lisa:            Nein, sag ich!
 Bart:            Doch!
 Lisa:            Nein!
 Homer:           Kinder, Kinder, Kinder! Was euren Daddy betrifft, hält er 
                     euch beide für potentielle Mörder!
 Marge:           Die Polizei hat doch schon einen Verdächtigen, und zwar 
                     Mr. Smithers!
 Homer:           Ja, natürlich, der wars!
 Bart:            Er hatte die beste Möglichkeit. Jetzt haben sie ihn 
                     erwischt.
 Homer:           Ich hatte ihn schon gleich unter Verdacht!
 Grampa:          Dieser Langfinger! Fall abgeschlossen, wo ist mein Hut, 
                     ich gehe rüber ins Gartenhaus! <geht>
 Lisa:            Wir haben kein Gartenhaus!
 Homer:           Ahhh! Mein Werkzeugschuppen! <rennt raus> Hey Dad!

Smithers in der Innenstadt.

 Smithers:        Oh! Könnte ich Mr. Burns betrunken und in Wut erschossen 
                     haben? Nein, unmöglich, ich kenne mich, mein Herz würde 
                     nie - <zieht eine Waffe aus der Jacke> Ahhh! Eine Waffe! 
                     Und aus der wurde erst kürzlich geschossen! Moment! Ich
                 erinnere mich noch, wie ich die Ratsversammlung verlassen
                     habe. <erinnert sich> Ich muß draußen Mr. Burns begegnet 
                     sein, und.. <in seiner Erinnerung redet er unverständlich zu
                     einem Schatten und schießt auf ihn> Mr. Burns! Was hab ich
                     getan? <läßt die Pistole fallen und bricht zusammen>

Eine Werbepuppe kommt an mit der Aufschrift "Autoland-Auspuffausverkauf" und steckt Smithers einen Werbezettel zu. Homer säubert seinen Werkzeugschuppen. Moe kommt mit anderen auf einem Abschleppwagen angefahren.

 Moe:             Hey Homer! Wir Hitzköpfe sind unterwegs, Burns' verdammte 
                     Sonnenverdunkelungsmaschine abzureißen. Willst Du mitkommen?
 Homer:           Ja natürlich! Die steht mir bis hier! Ich kann kaum noch 
                     laufen! [man sieht seine O-Beine]

Bei der Sonnenverdunklungsmaschine angekommen, ziehen alle möglichen Leute mit ihren Fahrzeugen an dem Schirm.

 Willy:           Zieh, schöne Fürstin, zieh!

Der Schirm bricht ab.

 Menge:              <jammert und schreit>
 Krusty:          Ähm, welche Stadt haben wir gerade erschlagen?
 Skinner:         Shelbyville!
 Menge:              <jubelt>

Smithers läuft zur Kirche. Aufschrift: "Innenstadt-Kathedrale: Erzbischof hat weniger als $20 bei sich".

 Smithers:        Ach, dieses Schuldgefühl treibt mich zum Wahnsinn. Das muß 
                     ich jemandem er zählen. <geht in die Kirche>

Im Beichtstuhl.

 Smithers:           Hochwürden, ich bin nicht katholisch. Aber ich hab versucht,
                     bei der St. Patricks-Parade mitzumarschieren. Wie dem auch 
                     sei, ich habe eine schwere Sünde begangen, die ich beichten 
                     möchte. Ich habe - Mr. Burns erschossen! <weint>
 Wiggum:          <öffnet das Fenster> Mehr wollt' ich gar nicht hören! 
                     <richtet die Pistole auf Smithers> Das ist ne fabelhafte 
                     Nummer!

Beim Verhör von Smithers.

 Smithers:        Der Mann war von Habgier zerfressen, er hat einfach jeden 
                     bestohlen!

Smithers erinnert sich an sein mißlungenen Bekehrungsversuch:

 Smithers:           Es ist keine Konkurrenzfirma, die Sie bekämpfen, sondern 
                     'ne Schule, das werden die Leute nicht hinnehmen!
 Mr. Burns:       Schnick-Schnack! Das ist wie einem Baby den Lutscher weg-
                     nehmen. Hey, wenn man davon spricht!

Auf dem Spielplatz sehen sie ein Baby mit Lutscher.

 Smithers:        Sir!

Wieder beim Verhör:

 Smithers:           Und als er versucht hat, uns auch noch das Sonnenlicht zu 
                     nehmen, hat er die Grenze überschritten zwischen der all-
                     täglichen Schurkerei und der Zeichentrick-Super Schurkerei.
 Comicfigur:      <in einer Zelle> Ach was! Er war ein kleiner, billiger 
                     Amateur im Vergleich zu, äh, Dr. Colossus! <lacht>

Die Figur drückt auf einen Knopf am Gürtel, woraufhin seine Schuhsohlen wachsen und er an die Decke der Zelle stößt.

 Comicfigur:         Wann kommt endlich mein Anwalt?

Smithers wird herausgebracht. Dort warten schon Journalisten.

 Kent Brockman:   Nicht vordrängeln!
 Journalist #1:   Der Lidschatten, vom Springfield Einkaufsblättchen, wer sind
                     Sie und wo wollen Sie hin?
 Kent Brockman:   Machen Sie erstmal ihre Hausaufgaben, Schatten! Kent 
                     Brockman, Kanal Sechs! Was ist das für ein Gefühl, wegen 
                     versuchten Mordes an seinem Boss und Förderer angeklagt zu 
                     sein?
 Smithers:        Ich komm' mir vor... wie Madonna, als sie gemerkt hat, daß 
                     sie die Backwaren-Orgien versäumt hat!
 Menge:              <lacht laut>
 Kent Brockman:   Da kann ich in Madonnas Interesse nur "Auweia!" sagen.

Krusty sieht sich den Beitrag im Fernsehen an:

 Krusty:          <vor dem Fernseher> Hey, das ist _mein Madonna-Witz. Der 
                     Kerl hat mir meinen Witz geklaut.
 Mel:             Und du hast ihn letzten Freitag aus der Sendung 
                     "Entschuldigen Sie die Beleidigung" geklaut!
 Krusty:          Geklaut oder übernommen, was macht das schon, hahahah?
 Mel:             Mr. Smithers muß die Sendung demnach auch gesehen haben. 
                     Kombiniere, er versäumt keine Folge <holt eine Pfeife>. Bei 
                     der Stadtversammlung hat er erwähnt, daß er die Sendung 
                     gesehen hat. Das ist mir besonders aufgefallen, weil ich das
                     für ziemlich ungewöhnlich hielt. Oh Gott, auf zum Polizei-
                     revier, Krusty!

Auf dem Polizeirevier.

 Mel:             Hey, ich bin Melvin Van Horn, und das ist mein Partner 
                     Herschel Krustovski.
 Krusty:          Jetzt aber Schluß!
 Mel:             Officer, Sie haben einen Unschuldigen verhaftet und einge-
                     sperrt.
 Wiggum:          Tatsächlich? Ach du liebe Zeit! <drückt einen Knopf, worauf 
                     sich die Zelle der Comicfigur öffnet> OK, Colossus, Sie sind
                     frei und können gehen. Halten Sie sich vom Todesberg fern!
 Comicfigur:      Meine ganze Ausrüstung habe ich da versteckt!
 Mel:             Hmhm, meine Äußerung war eigentlich mehr auf Waylon Smithers
                     bezogen. Burns wurde Freitag nachmittag um drei Uhr 
                     erschossen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich Smithers zu Hause 
                     "Entschuldigen Sie die Beleidigung" angesehen. Und das
                 bedeutet, er kann es nicht gewesen sein.
 Smithers:        Ha, ja, Sie haben recht, jetzt erinnere ich mich wieder. Ich
                     habe die ganze Sendung gesehen. Ich habe sogar vorzeitig die
                     Versammlung verlassen, um rechtzeitig zu Hause zu sein.

Smithers erinnert sich:

 Smithers:           <schaut auf die Uhr> Oh, ich muß mich beeilen, sonst 
                     verpass' ich die Eröffnungsbeleidigung. <Ein alter Mann 
                 kommt> Geh mir aus dem Weg, ich warne Dich!
 Alter Mann:      Augenblick, der Bürgersteig ist für normale Fußgänger, nicht
                     für wankelnde Gestalten.
 Smithers:        Aus der Bahn, sonst passiert noch ein Unglück.
 Alter Mann:      Halt die Klappe, ich tu' dir ja nichts.
 Smithers:        <stößt ihn weg, zieht die Pistole und schießt auf sein Bein>

Wieder beim Verhör:

 Smithers:           Statt einen bösen alten Mann zu verwunden, habe ich viel-
                     leicht einen unschuldigen alten Mann umgelegt. Ach, das ist 
                     noch viel schlimmer.
 Krusty:          Etwa 50.000 Volt schlimmer, wenn sie wissen, was ich meine.
                     <legt einen imaginären Hebel vom elektrischen Stuhl um> 
                     Määäähb, Öööhhb, Gille Gille.
 Wiggum:          Augenblick, wenn noch so ein alter Exzentriker niederge-
                     schossen wurde, wieso hat das niemand gemeldet?

Im Altenheim.

 Wiggum:          <klopft an die Tür. Der Alte Mann öffnet> Ähm, hallo!
                     Dürften wir uns ihr Bein  mal ansehen? 
 Alter Mann:      <nimmt das Holzbein ab, in dem eine Kugel steckt> Hier, ich
                     hab es sauber geputzt. Gefällt's ihnen?
 Smithers:        Puh, Gott sei Dank. Sir, ich hoffe, Sie verzeihen mir, daß 
                     ich Sie in ihr Holzbein geschossen hab?
 Alter Mann:      Wen haben Sie wohin geschossen?
 Wiggum:          OK, Smithers, Sie sind frei. <zum Alten Mann> Und an Sie 
                     habe ich noch eine Frage. Wissen Sie, wer Mr. Burns nieder-
                     geschossen hat, wir stehen nämlich ziemlich auf dem 
                     Schlauch. Hahaha.

Im Simpsonhaus sitzt UBF vor dem Fernseher.

 Kent Brockman:   <im Fernsehen> Da der Hauptverdächtige entlastet und für 
                     unschuldig befunden wurde, stellt sich für uns sofort die 
                     Frage: Wer ist genauso blutrünstig wie Waylon Smithers?

 Marge:           In den meisten Fällen ist es jemand, den man gar nicht ver-
                     dächtigt.
 Lisa:            Oh doch, Mum. Bei 95% der Fälle schon. Bei den restlichen 5
                     ist es meist ein Wirrkopf, der es ohne jeden Grund getan 
                     hat.
 UBF:                <schaut auf Homer>
 Homer:           Hey, ich hatte sogar einen verdammt guten Grund. Er konnte
                     sich nie an meinen Namen erinnern.

Homer erinnert sich:

 Mr. Burns:       Wer zum Teufel sind Sie?
 Homer:           <greift ihn am Kragen> Homer Simpson, Homer Simpson,...
 Mr. Burns:       Ich bitte Sie, ich habe ihnen doch gar nichts getan!

Erinnerung Ende.

 Lisa:            <auf der Couch> Ich glaube niemand in unserer Familie ist
                     fähig, einen Mordanschlag zu begehen.
 Grampa:          Äh, Eijeijeijeijei! Man kann nie wissen, wozu man im Leben
                     fähig ist. Ich hätte nie gedacht, daß ich ein deutsches 
                     Flugzeug abschießen könnte. Aber im letzten Jahr hab ich mir
                     das Gegenteil bewiesen.
 Lisa:            Laut Ms. Marple braucht man zur Aufklärung eines Geheim-
                     nisses ein bisschen Neugier und zwei gute Freunde. Ich bin
                     mehr als neugierig, vielleicht kann ich dazu beitragen, den
                     Fall aufzuklären.
 Marge:           Hmmmmmmm. Ich halte dich für etwas zu jung, um Nach-
                     forschungen in diesem Fall durchzuführen. Ich schlage vor, 
                     du versuchst erstmal das Geheimnis zu lösen, wer den Schlamm
                     in den Kühlschrank gepackt hat.
 Bart:            <kommt mit zwei Schalen Schlamm> Wer hat Appetit auf Schoko-
                     ladeneis?
 Homer:           Ich, hier, her damit!

Im Polizeirevier.

 Wiggum:          OK, Freunde, wir haben ein Beweisstück. <zeigt eine Tüte mit
                     einer Patrone> Das Geschoß, das man Burns rausoperiert hat.
                     Und jetzt reden wir mal in Ruhe über das Motiv! <liest in 
                     einem Buch: "Agatha Christie: Zehn abgedroschene 
                     Geschichten">
 Lisa:            Mr. Burns ist der reichste Mann in der Stadt. Vielleicht
                     gings um Geld.
 Wiggum:          'Ne gute Schlußfolgerung, Lou.
 Lou:                Oh, danke Chef!
 Lisa:            Hey, ich hab das gesagt. Mein Name ist Lisa Simpson. Ich
                     hab' ne Liste aller Verdächtigen im Fall Burns aufgestellt. 
                     Sehen Sie: All diesen Menschen hat Mr. Burns finanziell ge-
                     schadet. Dem Nachtclubbesitzer Moe Sizlak, seine Bar wurde
                 geschlossen, wegen Mr. Burns Ignoranz. Schnapsgummi Barney
                     Gumble: Als Moe schließen mußte, wurde Barney seiner 
                     einzigen Unterhaltsquelle beraubt, Münzen aus dem Liebes-
                     testautomaten zu stibitzen.
 Polizist #2:     Das ist wirklich ein Motiv durchzudrehen.
 Lisa:            Der aufopfernde Lehrer Rektor Seymour Skinner, die Schule 
                     hat Millionen verloren, als Burns ihre Ölquelle angezapft 
                     hat. Und der von Haus aus nette Hausmeister Willy hat seine
                     Stellung verloren und damit den Traum, mal einen Kristall-
                     putzeimer zu besitzen.
 Wiggum:          Was war mit dem Jazzlehrer, der in die Wüste geschickt
                     wurde, du weißt schon, Mr. Samba, Mr. Mambo, wie hieß der 
                     noch?
 Lisa:            Tito Puente?
 Wiggum:          Ja!
 Lisa:            Der hat zwar Rache geschworen, ja, hähähä...aber ich kann
                     mir nicht vorstellen, dass er was Ungesetzliches tut, er ist
                     im Showgeschäft, und ne Berühmtheit.
 Wiggum:          An die Arbeit, Freunde!

In der Bar "Chez Guevara-Palacio de Dansa Cubana", bei Tito Puente.

 Tito:            Rache? Selbstverständlich. Aber warum seinen Körper mit 
                     Kugeln vollpumpen, wenn ich seine Seele mit nem gemeinen 
                     Mambo in Brand setzen kann? Hören Sie sich meine Rache an, 
                     wenn Sie Lust haben! Uno, dos, tres!
 Sänger:        Wounds won't last long, but an insulting song
                     Burns will always carry with him.
                     So I'll settle my score on the salsa floor
                     With this vengeful Latin rhythm.         
 Chorus:         Burns!
 Sänger:        Con un corazo'n de perro.
 Chorus:         Se˝or Burns!
 Sänger:        El diablo con dinero.
                             It may not surprise you, but all of us despise you
                     Please die, and fry in hell
                             You rotten rich old wretch --
                     Adios viejo.

[Deutscher Untertitel: [Senor Burns, du Teufel mit viel Geld, [Es wird dich nicht überaschen, aber wir alle verachten dich, [Bitte stirb und brate in der Hölle, du mieser, reicher, alter Schuft.

 Wiggum:          OK, OK, ich glaube, Sie sind unschuldig. Ich kann nur
                     hoffen, alle Verdächtigen bereiten uns so viel Freude.

Im Rektorzimmer.

 Skinner:         Hm, gut, lassen - lassen sie mich nachdenken.
 Wiggum:          Und?
 Skinner:         Ja, ich bin, ähm, ich bin zu der Versammlung gegangen, mit
                     der Absicht, Burns in einen Hinterhalt zu locken. In einer
                     Pause, ähm, bin ich auf die Toilette geeilt, um mich mit 
                     Schminke zu maskieren. <Skinner schminkt sich wie eine Frau>
                     Verflixt, ich habe irrtümlich die Schminktasche meiner
                     Mutter mitgenommen.
 Chalmers:        <kommt herein> Ohh, entschuldigen Sie bitte, Mam.
 Skinner:         Oberschulrat Charmers!
 Chalmers:        Ach du meine Güte. <man hört einen Schuß>
 Wiggum:          Oberschulrat Charmers kann also bestätigen, wo Sie zur
                     Tatzeit waren?
 Skinner:         Oh ja! Aber sonst erzählt er nur dreckige Lügen.

Im Polizeirevier.

 Willy:           Ich sage Ihnen doch. Ich kann Burns gar nicht erschossen 
                     haben. <schlägt die Beine um>
 Polizisten:         <wenden sich angeekelt ab>
 Polizist #2:     Betrachten Sie das als letzte Verwarnung. <holt die Pistole
                     raus>
 Willy:           Ich bin überhaupt nicht in der Lage, eine Pistole abzu-
                     feuern. Wenn Sie den ärztlichen Untersuchungsbericht 
                     durchlesen, werden Sie feststellen, daß ich eine Atritis-
                     verkrüppelung in beiden Zeigefingern habe. Sehen Sie sich
                     das an! 1977 haben mir das Eindringlinge aus dem Weltraum
                     angehängt.
 Wiggum:          Ja, das war ein fast süchtig machendes Videospiel!
 Willy:           Videospiel?

Moe ist am Lügendetektor angeschlossen.

 Polizist #2:     Hatten Sie ne Rechnung mit Burns zu begleichen?
 Moe:             Nein! <der Lügendetektor tutet> Na schön, vielleicht doch,
                     aber ich hab bestimmt nicht auf ihn geschossen. <der Lügen-
                     detektor klingelt>
 Polizist #2:     Test zu Ende. OK, Sir, sie können wieder gehen.
 Moe:             Gut, ich treff nämlich ne scharfe Biene heute Abend. <der
                     Lügendetektor tutet> Hab' ein Rendezvous <der Lügendetektor
                     tutet>, geh' zum Essen mit Freunden <der Lügendetektor 
                     tutet>, esse was allein <der Lügendetektor tutet>, werde 
                     allein fernsehen <der Lügendetektor tutet>, na schön, ich
                     werde alleine zuhause hocken und mir die Damen betrachten
                     in Victorias Reizwäschekatalog <der Lügendetektor tutet>
                     im Baumarktkatalog <der Lügendetektor klingelt>. Können Sie
                     diese Gerät nicht mal abschalten? Eine Derart schäbige 
                     Behandlung habe ich wirklich nicht verdient! <der Lügen-
                     detektor tutet>

In der Küche von UBF.

 Marge:           Grampa, ich habe die Zigarrenkiste gefunden, die du im 
                     Garten vergraben hast, aber die Pistole ist nicht mehr drin,
                     siehst du?
 Grampa:          Du tust gerade so als ob ich hier an allem Schuld wär; wer 
                     hat seine Slipper in den Geschirrspüler gepackt, wer hat 
                     den Stock gegen den Fernsehapparat geschleudert, wer ist 
                     gegen die Chinavase gefallen?
 Marge:           Ich hab nur gefragt, ob Du sie gesehen hast. Jetzt spiel 
                     nicht die beleidigte Leberwurst. <geht>
 Grampa:          <holt die Pistole hervor> Du bist und bleibst mein 
                     allerliebstes Spielzeug, Du hast mir so gefehlt.
 Marge:           Redest du mit mir, Grampa?
 Grampa:          Ähm, ja....
 Marge:           Huhuhuhu!

Im Polizeirevier.

 Wiggum:          Wir sind immer noch nicht weitergekommen. Ha, da werden wir
                     die Nacht durch noch ne Menge Gehirnschmalz verbrauchen. Äh,
                     ich werd erstmal nen Kaffe trinken. <rollt auf dem Stuhl 
                     rüber> Schade, wir haben keinen Kaffee mehr. Dann trink ich
                     eben nen Schluck warme Sahne. <trinkt und schläft ein>

Er träumt, wie er Donuts ißt und Lisa rein kommt.

 Lisa:            Polizeichef Wiggum! Essen Sie keine Beweismittel. <hält ein
                     brennedes As hoch> Dieser Anzug brennt besser. Sehen Sie.
 Wiggum:          Hä?
 Lisa:            Brennt heißt burn. Burns' Anzug!
 Wiggum:          Ich kann dir leider nicht folgen.
 Lisa:            Burns' Anzug. Burns' Anzug!
 Wiggum:          Hä?
 Lisa:            Sie sollen sich Burns' Anzug ansehen! Oh je!
 Wiggum:          <wacht auf> War was? Hä?
 Polizist #2:     Ich hab ne Idee, Chef. Wir sollten Burns' Anzug untersuchen,
                     den er bei dem Anschlag getragen hat.
 Wiggum:          Hatten Sie den selben hintergründigen Traum mit den 
                     brennenden Karten?
 Polizist #2:     Äh...ich fahre.

Im Krankenhaus. An Mr. Burns' Bett.

 Wiggum:          <findet ein Haar auf Mr. Burns' Anzug> Heureka!

Im Labor, wo das Haar untersucht wird.

 Wissenschaftler: Oh, ne niedliche kleine Augenwimper. Von ihnen?
 Wiggum:          Nein, wir müssen rausfinden, von wem sie ist. Machen Sie 
                     einen DNS-Test.
 Wissenschaftler: Ohwowowowowo! Das dauert - 8 bis 10 Wochen! <blickt in die
                     Luft>
 Wiggum:          - Ach. <holt eine Zigaretten-Stange heraus>
 Wissenschaftler: Hab ich Wochen gesagt, nein, ich meine Sekunden! <geht zu 
                     einem Gerät>
 Wiggum:          Wie sieht's aus, ist die ganze Stadt registriert?
 Wissenschaftler: Ja, wenn Sie einmal nen Penny in der Hand hatten, kennt der
                     Staat Ihre DNS-Werte. Was glauben Sie wohl, warum Geld im
                     Umlauf ist. Das Spiel ist aus. Jetzt verengt sich der Kreis
                     auf den Familienstammbaum.

Der Computer gibt "Simpson" aus. Es ertönt die typische Windows-Fanfare. Im Krankenhaus. An Mr. Burns' Bett.

 Mr. Burns:       He..he..he..Homer Simpson! <er fährt aus dem Bett>
 Polizist #2:     Ich kann nur sagen: Amen! Unser Schütze hat 'nen Namen.
                     Chef! <die Polizisten gehen raus>
 Polizist #1:     Chef!

Eine Spezialeinheit der Polizei stürmt das Haus von UBF.

 Marge:           Ho!
 Lisa:            Hey, Polizeichef Wiggum! Was machen Sie hier, was ist los?
 Wiggum:          Tut mir leid, wir haben eine Simpson-Wimper an Burns' 
                     Kleidung gefunden und dein Vater wurde von dem Alten 
                     persönlich als Täter benannt.
 UBF:             <entsetzt>
 Bart:            DNS-Werte stimmen überein, damit kommen Sie vor Gericht 
                     nicht durch. Lauf, Dad! <schiebt Homer>
 Polizist #1:     <hat eine Pistole in der Hand> Heiho! Seht mal, was ich 
                     unterm Sitz in Simpsons Wagen gefunden hab'!
 Polizist #2:     <untersucht sie>
 Homer:           Ich schwöre, ich hab' die Waffe noch nie im Leben gesehen!
 Polizist #2:     <nimmt Homers Glas> Wieso ist sie mit Ihren Fingerabdrücken
                     übersät?
 Homer:           <panikartig> Ahhh!
 Wiggum:          <öffnet das Magazin> Eine Kugel fehlt. <nimmt eine Kugel> 
                     Das Geschoß entspricht dem, das Burns entfernt wurde. Homer
                     Simpson, Sie sind verhaftet wegen versuchten Mordes. <legt 
                     ihm Handschellen an>
 Homer:           Nein!
 Wiggum:          Tja, das sagen sie hinterher alle. Alle sagen sie nein.

Homer wird abgeführt. Der Wagen hält bei Krusty-Burger.

 Wiggum:          Ja, wir hätten gern zwei Becher Kaffee und zwei Frühstücks-
                     pfannkuchen. Aber kleingeschnitten. Mit extra Soße zum 
                     Tunken.
 Lautsprecher:    Fahren Sie bitte zum Ausgabeschalter vor. 
 Wiggum:          <fährt vor, sieht, daß der Wagen nicht unter einem Vordach 
                     durchkommt> Ach, der Wagen ist zu hoch, aber ich habe auch
                     keine Lust auszusteigen. Ach, ich fahr' über den Rand-
                     streifen. <streckt sich, um an sein Essen zu kommen>
                     Ach..Augenblick!..Ja! Gleich hab' ich's! <hat die Tüte, 
                     aber der Wagen kippt>
 Polizist #2:     Nicht fallen lassen, Chef! <die Tür springt auf und Homer 
                     flieht>
 Alter Mann:      <kommt hupend angefahren> Diese verdammten Idioten, im
                     Drive-Through darf man nicht parken! <bremst, rammt aber
                     trotzdem den Polizeiwagen>
 Homer:           <springt weg> Ahhh!
 Verkäufer:       Diane! Ich möchte jetzt meine Pause nehmen!

In Mr. Burns' Krankenzimmer.

 Dr. Nick:        Halli Hallo, miteinander!
 Mr. Burns:       Ho..mer..Simp..son!
 Dr. Nick:        Naja, eine etwas merkwürdige Begrüßung. Ähm, verraten Sie
                     mir mal, wie es ihnen heute geht!
 Mr. Burns:       Ho-ho-homer! Simpson, Homer! Nein! Simpson!
 Dr. Nick:        Das scheint im Moment wohl alles zu sein, was sie sagen 
                     können! <untersucht sein Auge> Als Sie ins Koma gefallen
                     sind, hatten Sie da das Gefühl, daß ihr Gehirn beschädigt 
                     ist?

Bei UBF am Tisch.

 Marge:           Die Polizei hat tatkräftige Beweise gegen Homer. Mr. Burns
                     behauptet, daß er es war. Homers DNS-Untersuchung...
 Lisa:            Die haben eine Simpson-DNS-Untersuchung, die paßt auf jeden
                     von uns. Du bist ausgenommen, du bist eine Bouvier.
 Marge:           Nein, nein, nein! Als ich den Namen deines Vaters 
                     angenommen hab, hab ich alles übernommen, inklusive DNS.
 Lisa:            Na schön, Mom. Ich will im Grunde auch nur darauf hinaus,
                     daß die Beweise nicht so konkret sind, wie es den Anschein
                     hat. Z.B. die Fingerabdrücke, die können auch irgendwie 
                     anders auf die Waffe gelangt sein.

Sie erinnert sich, wie sie mit Homer, der zwei Eistüten in der Hand hat, Auto fährt.

 Lisa:               Soll ich wirklich nicht eins von den Eishörnchen solange 
                     halten?
 Homer:           Tst tst tst, ja du hast Recht, Du hattest Fruchteis. Auf 
                     Fruchteis stehst Du. <eine Eiskugel fällt unter den Sitz>
                     Oh nein! <er tastet nach dem Eis, berührt dabei die Waffe 
                     und findet einen Lolly> Hey, warum liegt der denn unten auf
                     dem Boden? Tst! <er steckt ihn ein>
 Lisa:            <wieder am Tisch> Und wir wissen ja auch nicht mal, wessen 
                     Waffe das ist. Vielleicht hat sie jemand heimlich dahin 
                     plaziert, um Daddy was anzuhängen.
 Marge:           Nein, so dürfen wir nicht denken, über unsere eigenen 
                     Familienmitglieder. Gegenseitiger Verdacht treibt uns aus-
                     einander!
 Grampa:          Da hast du Recht. Wir müssen jetzt zusammenhalten, falls
                     uns überhaupt eine Hoffnung bleibt, daß unserem 
                     schrecklichen Homer überhaupt noch eine Form von Gerechtig-
                     keit widerfährt.

Im Polizeirevier. Wiggum ist verarztet.

 Wiggum:          Hier ist ein Foto des Entflohenen, aus unseren Akten. 
                     <zeigt ein Foto von Homer> Und nun möchte Waylon Smithers,
                     der seine Irrtümliche Verhaftung mehr als locker hingenommen
                     hat <pfeift> eine Erklärung abgeben. Darf ich bitten, 
                     Waylon.
 Smithers:        Danke. Als Montgomery Burns' engster Freund bin ich sicher,
                     daß er sich nichts mehr wünscht, als einen raschen, brutalen
                     Racheakt an Homer Simpson. Darum biete ich eine Belohnung 
                     von 50.000 Dollar für seine Festnahme. Tot oder lebendig. 
                     <die Journalisten gehen weg>
 Wiggum:          Heiliger Strohsack! Laßt mich vor!

In Mr. Burns' Krankenzimmer.

 Mr. Burns:       <ein Schatten tauscht auf> Homer Simpson?
 Homer:           Haben Sie sich meinen Namen endlich doch gemerkt, häh?
 Mr. Burns:       <schüttelt mit dem Kopf> Homer Simpson!
 Homer:           Ach, ich hab keine Zeit für ihre blödsinnigen Salon-
                     spielchen. Ab sofort werden Sie niemandem mehr erzählen, 
                     daß Homer Simpson auf Sie geschossen hat. <er beugt sich 
                     drohend vor>

Auf dem Parkplatz.

 Lisa:            Der Ort des Verbrechens. Hier muß sich doch was finden
                     lassen, was Daddy  entlastet.
 Taube:           <gurrt> Such, Such!
 Lisa:            Das tu' ich ja auch. Ach, Taube, ich würde dich küssen, 
                     wenn du nicht mit Krankheiten übersät wärst. 

Sie erinnert sich. Mr. Burns' Halfter war leer, als er angetorkelt kam. Er fiel auf die Sonnenuhr.

 Lisa:               Ahh! Die DNS-Untersuchung war korrekt. Es kann nur so 
                     gewesen sein, daß...Oh Dad!
 Lautsprecher:    <an einem Polizeimotorrad> Achtung, an alle Einheiten. 
                     Homer Simpson wurde gesichtet. Sofort zum Marvin-Monroe-
                     Memorial-Krankenhaus fahren. <der Polizist fährt schnell 
                     los>
 Lisa:            Ahh!

Lisa radelt langsam hinterher. Alle Bürger von Springfield folgen ihr.

 Apu:             Vorsicht, wenn wir ihn festnehmen. Die Belohnung können wir
                     nur kassieren, wenn  wir 51% des Kadavers vorweisen.

Alle rennen zur Tür von Mr. Burns' Krankenzimmer.

 Lisa:            Halt! Ihr dürft meinen Dad nicht erschießen! Er ist un-
                     schuldig. Er würde keiner Fliege was zuleide tun!
 Wiggum:          <öffnet die Tür>
 Homer:           <schüttelt Mr. Burns> Hören sie sofort auf zu behaupten, 
                     daß ich es war, sonst werde ich Sie umbringen, wenn Sie das 
                     noch einmal sagen, Sie dreckiger Schuft!
 Mr. Burns:          <sagt andauernd> Homer Simpson
 Homer:              Na, was ist?
 Mr. Burns:       Was soll das Theater?
 Homer:           Jetzt haben Sie plötzlich Angst vor mir!
 Mr. Burns:       Smithers, wer ist diese Bestie, die mich da schüttelt?
 Homer:           Neiiiiiiin! <nimmt Wiggums Pistole und richtet sie auf Mr.
                     Burns> Sagen Sie es, Burns, sagen Sie, daß ich noch nie auf
                     Sie geschossen hab! Bis jetzt.
 Mr. Burns:       Geschossen? Hähähä. Sie ganz bestimmt nicht, mein primitiver
                     Freund. Leute ihrer Art verfügen weder über die geistige 
                     Kapazität, noch über die Fingerfertigkeit, eine Waffe zu 
                     bedienen. Die Person, die auf mich geschossen hat, war..
                 <er sieht Maggie> Ah! AHHHH! AHHHHHH! Didiididi..Maggie
                     Simpson!  Mit dem aufgestellten Sonnenverdunkeler und der 
                     Stadt in Angst hatte ich ein absolutes Hochgefühl.

Er erinnert sich. Burns geht die Straße entlang.

 Mr. Burns:          Ich wollte mich ein bisschen amüsieren und meinem 
                     Hang nach Süßem frönen. Jetzt möchte ich feiern. <er sieht
                     Maggie> Du bist, worüber freust du dich denn so? <sie hält 
                     einen Lolly> Oh! Verstehe.

Im Zimmer, Homer holt den Lolly raus, worauf sowohl Maggie als auch Mr. Burns nach ihm gieren.

 Mr. Burns:          Ja. Genau das ist er. Smithers hat schon mal vereitelt, daß 
                     ich einem Kind Süßigkeiten wegnehme. Aber er war nicht in 
                     Sichtweite, und ich konnte mich meiner eigenen Willkür 
                     hingeben. 

Er erinnert sich:

 Mr. Burns:       <er beugt sich zu Maggie> Du solltest ihn lieber fallen-
                     lassen. <greift nach dem Lolly>

Erinnerung Ende.

 Mr. Burns:          Jetzt hatte ich mich auf etwas eingelassen. Es erwies sich 
                     als äußerst schwierig, den Lutscher zu ergattern. 

Er erinnert sich:

 Mr. Burns:       Ich hab gesagt loslassen.

Mr. Burns' Pistole fällt aus dem Halfter und Maggie in die Hände, als sich ein Schuß löst. Mr. Burns läßt den Lutscher fallen. Pistole und Lutscher fallen unter den Sitz.

 Mr. Burns:          <erzählt> Getroffen torkelte ich herum auf der Suche nach 
                     Hilfe. Aber ich stieß nur auf herumlungernde Faulenzer. 
                     <er fällt auf die Sonnenuhr> Schließlich gab ich auf und
                     brach auf der Sonnenuhr zusammen.
 Lisa:            Und dann haben Sie mit letzter Kraft auf die Buchstaben W 
                     und S gedeutet. Oder von ihrem Blickwinkel aus M und S. 
                     Maggie Simpson.
 Mr. Burns:       Was? Nein. Mit letzter Kraft hab ich all meine 
                     Goldfüllungen rausgesaugt und runtergeschluckt. Notärtzte 
                     haben nämlich lange Finger.
 Marge:           Ich bin jedenfalls erleichtert, daß Homer unschuldig ist,
                     Sie sich erholen und wir zur Normalität zurückkehren können.
                     Wenn Maggie reden könnte, würde sie sich für den Schuß auf 
                     Sie entschuldigen.
 Mr. Burns:       Oh, ich fürchte, das ist unzureichend. Officer! Verhaften 
                     Sie das Baby!
 Wiggum:          Jetzt paß mal auf, Opi. Kein Gericht der Welt würde ein Baby
                     verurteilen. - Höchstens in Texas.
 Marge:           Außerdem war das keine Absicht. Es war ein Unfall.

Maggie saugt am Schnuller. Statt Sauggeräusche hört man allerdings Schüsse.


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