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Die Simpsons

[5F11] Der blöde Uno-Club

Originaltitel: [Das Bus]
Erstausstrahlung in N.A.: 15.02.98
Erstausstrahlung in Deutschland: 04.11.99
Erstellt von: Manuel Jütte <manuel.juette@gmx.de>
Erstellungsdatum: 10.09.00

 Tafel: kein Tafelgag wegen gekürztem Intro
Sax: kein Saxophonsolo wegen gekürztem Intro
Couch: Das Wohnzimmer ist überflutet, an Stelle der Couch ein Seerosenblatt,
UBF springt als Frösche hinein, Homers Zunge schaltet Fernseher ein

Film im Fernsehen: Unwetter. Gottes Stimme gibt Noah Anweisungen zum Bau der Arche. Noah schreibt auf einer Steintafel mit.

 Gott:           Noah! Du sollst dir selbst eine Arche bauen. Und zwar drei-
                hundert Ellen lang! 
 Noah:           <schreibt> Dreihundert Ellen - so in etwa...
 Gott:           <lässt es blitzen> Nein! Genau dreihundert! Und dann nimmst
                du zwei Tiere von jeder Art.
 Noah:           <notiert> Zwei Tiere.
 Gott:           <wieder unter Blitzen> Zwei von jeder Tierart!
 Noah:           Etwa auch Stinkkäfer, hä?
 Gott:           Gerade Stinkkäfer!

Ein Blitz zuckt, dem Noah gerade noch ausweichen kann. Dann sieht man UBF im Wohnzimmer vor dem Fernseher.

 Bart:           Wow, cool! Gott ist ja richtig trotzig.
 Homer:          <ißt Popcorn> Ja, er ist meine absolute Lieblings-Science-
                Fiction-Figur.
 Marge:          <schaut auf die Uhr> Oh, es ist schon spät. Los, marsch,
                Kinder, ins Bett mit Euch!
 Bart:           Die Sintflut geht erst bis zum Knie. Lass uns wenigstens mit
                ansehen, wie die Zwerge ertrinken.
 Lisa:           Ja Mum, bitte, bitte! Wir durften auch bei anderen Bibel-
                verfilmungen mit Troy McClure aufbleiben, wie "David gegen
                Super-Goliath" und "Plötzlich beim letzten Abendmahl".
 Bart:           Sehr gut Lisa, das sind echte Präzedenzfälle
 Bart & <B>Lisa:    <schlagen ein> Ha!
 Marge:          Na schön, dann dürft ihr heute abend 'mal länger aufbleiben,
                aber morgen gehen wir alle pünktlich um fünf ins Bett.
 Homer:          <begeistert> Juhuu!

Viele Stunden später: UBF immer noch vor dem Fernseher, völlig übermüdet

 Lisa:           Ach, die armen Dachse sind völlig durchnässt.
 Homer:          Ruhe! Es sieht aus, als ob Gott was wichtiges zu sagen hätte!

Im Fernsehn wölbt sich ein Regenbogen über die Arche, die wieder auf dem Trockenen liegt.

 Gott:           Nur weiter so, Noah, und vergiß niemals: Der Schlüssel zur
                Erlösung ist...
 Kent Brockman:  <wird plötzlich eingeblendet und unterbricht den Film> Sie
                haben den Film gesehen. Doch nun zurück ins richtige Leben,
                Noah. Nur dass unser Noah angeklagt ist, zwei von jeder
                Tierart ermordet zu haben. Gleich in unseren Frühnachrichten
                aus Springfield!
 Marge:          <erschrocken> Du meine Güte! Das war aber ein langer Film.
                Ihr müsst doch in die Schule. Na los, beeilt euch.

Bart und Lisa schlurfen in die Küche.

 Homer:          <am Telefon> Ich, äh, komm heut nicht zur Arbeit, Mister
                Smithers. Ich hab die Pocken. In meinem Haus sind die noch
                nicht ausgerottet.

Grundschule. Skinner tritt vor ein Transparent mit der Aufschrift "Modell- Uno-Club". Im Halbkreis sitzen Kinder, verkleidet als Leute aus verschiedenen Ländern, an Tischen - wie in einer diplomatischen Runde.

 Skinner:        Morgen fahrt ihr zu unserem landesweiten Uno-Modelltreffen.
                Dies ist die letzte Gelegenheit, nochmal alles ordentlich
                durchzubohnern. Viel Spaß beim Bohnern!
 Kinder:         <brechen in Gelächter aus>
 Bart:           <verkleidet als Scheich, sein Pult ist mit "Libyen"
                beschriftet> Lach doch mal, Lisa!
 Lisa:           <mit Baskenmütze am Frankreichpult - macht genervtes Gesicht>
 Skinner:        Finnland! Führ mal euren Tanz vor!
 Martin:         <steht auf, führt grinsend lächerlichen Tanz in lächerlichem
                Kostüm vor und summt dabei>
 Skinner:        Mehr lächeln! Und dazu die Hüften schwingen! Halt, nicht so
                viel lachen! Setz dich wieder hin! Polen, erzähl von den
                Errungenschaften deines Landes.
 Milhouse:       <mit eckigem Federhut> Naja, ich hab gehört, wir haben eine
                Rakete zur Sonne geschickt - und zwar nachts. Und dann gab's
                da noch ein Unterseebot mit Siebtüren.
 Skinner:        Nein, nein, so geht's nicht, junger Mann! Da mußt du nochmal
                ernsthaft nachbohnern.
 Lisa:           <lacht>
 Bart:           Jetzt werd doch mal erwachsen, Lisa!
 Skinner:        Okay, Libyen, eure Exporte!
 Bart:           <nimmt seine Sonnebrille ab> Ja, Sir, Sie amerikanisches
                Schwein.
 Skinner:        <lacht> Ein netter Auftakt.
 Bart:           <ordnet seine Unterlagen, räuspert sich> Äh, mal sehen...
                Die Exporte von Libyen sind ziemlich zahlreich. Zum einen
                exportieren sie Getreide, oder, wie die Indianer es auch
                nennen, Mais. Ein weiterer berühmter Indianer war Crazy
                Horse. Abschließend darf ich sagen: Libyen ist ein Land der
                Kontraste. Danke.
 Wendell:        <dem der als Samurai verkleidete Nelson Ess-Stäbchen in die
                Nase rammt> Au, ich krieg keine Luft mehr! Bitte, er soll
                aufhören!
 Skinner:        Ich würd' dir gern helfen, aber er hat diplomatische Immuni-
                tät.
 Lisa:           <meldet sich> Und die Moral von der Geschichte: Wenn wir was
                lernen sollen müssen wir...
 Bart:           <meldet sich> Und der Geruch von der Geschichte: Lisa stinkt!
 Kinder:         <lautes Gelächter>
 Terry/Sherry?:   <Trinidad> Hey, lasst sie in Ruhe!
 Nelson:         Lass du sie in Ruhe!

Allgemeiner Tumult bricht aus, Ralph singt "Oh Kanada".

 Skinner:        <klopft auf den Tisch> Ruhe! Ruhe! Wollt ihr echte UNO-Bot-
                schafter werden oder wollt ihr euch nur zanken und Zeit ver-
                geuden!?

Auf dem Schulparkplatz steigen die Kinder in den Schulbus ein, der mit einem Modell-Uno-Plakat geschmückt ist. Einige Eltern sind dabei.

 Marge:          <winkt> Ich wüsch euch ein schönes Wochenende, Kinder. Seid
                nett zu den unterprivilegierten Ländern!
 Chief Wiggum:   Viel Glück Ralphy! Wenn deine Nase anfängt zu bluten, hast
                du wahrscheinlich zu viel darin gebohrt... oder zu wenig!
 Skinner:        Okay, Kinder, Otto führt das Kommando. <zu Otto> Nicht ver-
                gessen, Otto, wir vertrauen Ihnen hiermit unseren wert-
                vollsten Schatz an - den Schulbus!
 Otto:           <nickt>

Evergreen Terrace. Homer leert seinen Briefkasten.

 Homer:          <liest> Wasserrechnung - dritte Mahnung, Beisitzerauf-
                forderung - dritte Mahnung, Hypothekenzinsen - Oh, zweite
                Mahnung <wirft diese Mahnung in den Gully>, Flancrest Enter-
                prises...
 Ned Flanders:   Hoppla, der ist für mich. Flancrest Enterprises ist meine
                Privatfirma.
 Homer:          Du Lügner! Du hast doch gar keine Privatfirma, warum lässt
                du dir so eine Lüge einfallen?
 Ned:            Aber nein, das ist wahr. Maude und ich verkaufen religiöse
                Häkeldeckchen über's Internet.
 Homer:          <mit leuchtenden Augen> Internet, hm?
 Ned:            Ja, ganz rechtelchen. Das bringt ordentlich Zasterchen ein.
 Homer:          <mit leuchtenden Augen> Zasterchen, hm?
 Ned:            Ja.
 Homer:          <mit leuchtenden Augen> Maude, hm?

Homer räumt eine Blume, eine Schreibmaschine, Papier, eine Kaffetasse und das Telefon auf den EsstischDann? stellt er einen Bilderrahmen so hinter die Schreibmaschine, dass der Aufbau entfernt an einen Computer erinnert.

 Marge:          <mit verschränkten Armen> Homer, was machst du da?
 Homer:          Keine Zeit, dir zu antworten, Marge. Ich richte mir nämlich
                ein Büro ein für meine neue Firma.
 Marge:          Was bitte für 'ne Firma?
 Homer:          Hast du vielleicht schonmal was gehört von - Internet?
 Marge:          <mit leuchtenden Augen> Internet, hm?
 Homer:          <setzt sich an seinen "Arbeitsplatz"> Oh ja, du wirst dich
                wundern. Alle verdienen Geld mit dem Internet, bloß wir
                nicht. Wir haben nicht Schritt gehalten und liegen weit im
                Hintertreffen.
 Marge:          <deutet auf einen Block Butter, der als Stifthalter zweckent-
                fremdet wurde> Ist das meine gute Butter?
 Homer:          Darüber möchte ich jetzt nicht diskutieren, ich muß mir eine 
                köstliche Notiz aufschreiben. <zieht Stift aus der Butter,
                leckt daran> Njam njam. Hmm, wie war das noch?

Aus dem Schulbus dringt fröhliche Fahrtenmusik.

 Otto:           <genervt> Dieses Lied treibt mich noch zum Wahsinn.

Man sieht die Kinder stumm und unbewegt im Bus sitzen, die Musik ist weiter zu hören. Otto nimmt eine Kassete aus seinem Walkman und wirft sie aus dem Fenster. Die Musik verstummt.

 Otto:           Warum hab' ich mir bloß diese blöde Kassette gekauft?
 Nelson:         <nimmt eine Orange aus der Proviantbox neben sich> Hey 
                Simpson, machen wir'n Spiel?
 Bart:           <nimmt einen Apfel> Wer zuerst vorne im Bus ankommt, kriegt
                Martins Essensgeld.
 Martin:         <entrüstet> Was?
 Bart:           Los! <beide rollen ihre Früchte nach vorne> Los, Apfel!
 Nelson:         Los, Apfelsine!
 Ralph:          <legt eine Banane auf den Gang> Los, Banane!
 Nelson:         Macht Platz für meine Grapefruit! <rollt Grapefruit in den
                Gang> Los, Grapefruit!

Milhouse' Grapefruit verfängt sich unter dem Bremspedal des Busses. Draußen ist ein Schild "Langsam - Brücke" zu sehen. Otto will bremsen, kann aber das Pedal wegen der Grapefruit nicht treten.

 Otto:           Hä? Verdammt! <er zertritt die Grapefruit, wobei ihm Saft
                in die Augen spritzt> Au, das brennt, ich kann nichts sehen!

Der Bus schleift am Brückengeländer entlang. Allgemeines Geschrei.

 Otto:           Hey, ganz ruhig bleiben Kinder! Ihr seid jetzt meine Augen.

Der Bus gerät vollend außer Kontrolle und stürzt von der Brücke ins Wasser.

 Otto:           <im Fall> Okay, in welche Richtung soll ich jetzt abbiegen?
 Ralph:          <im allgemeinen Angstgeschrei> Los, Banane!
 Otto:           Schön zusammenbleiben Kinder, ich schwimm los, um Hilfe zu
                holen.

Als Otto das Fenster öffnet, stürzen Wassermassen hinein. Der Bus beginnt zu sinken.

 Otto:              <schwimmt los, wird sofort von der Strömung abgetrieben>
                    Was soll denn das? Led Zeppelin sind die Besten!
 Bart:           Das ist wohl das Ende, Wendell.
 Lewis:          Das da ist Wendell, ich bin Lewis.
 Bart:           Wie auch immer, sag Wendell lebwohl.

Als der Bus einen Felsen rammt, werden die Kinder herausgeschleudert.

 Milhouse:       <panisch> Kann mir mal jemand helfen? Ich hab Wasser im Ohr,
                das tut weh!

Der Bus sinkt rückwärts, wobei er das Warngeräusch eines rückwärts fahrenden Busses von sich gibt. Die Kinder stranden auf einer Insel. Alle kriechen ächzend und hustend an den Strand. Ralph heult.

 Lisa:           Wir sind gerettet.
 Terry/Sherry?:   Daran ist ganz allein Lisa schuld, die hat nämlich mit diesem
                blöden Uno-Club angefangen.
 Lisa:           Nein, Martin hat das alles vorangetrieben. Es ist ganz allein
                seine Schuld.
 Nelson:         Leute, bitte, machen wir uns nicht gegenseitig Vorwürfe.
                Wir wissen doch alle, dass Milhouse daran schuld ist!
 Milhouse:       <schreckt entsetzt auf> Hä?
 Terry/Sherry?:   Ja, du hättest uns mit deiner dämlichen Grapefruit fast
                umgebracht!

Mal wieder beginnen alle durcheinander zu schreien. Bart steigt auf einen Stein und unterbricht den Tumult, indem er in ein Muschelhorn bläst.

 Bart:           Hey, was habt ihr denn für Probleme!? Ich bin froh, dass wir
                gestrandet sind. Das ist wie bei der Schweizer Familie
                Robinson, nur dass mehr geflucht wird. <erhebt die Faust>
                Jetzt leben wir wie Könige! Verdammte Höllenbrut-Könige!

Bart trägt in seiner Vorstellung Hawaihemd und Strohhut. Von tropischer Musik untermalt, sehen wir eine blühende Siedlung auf Bäumen, mit allerlei Hütten und improvisierten Einrichtungen - eine Pumpe transportiert Wasser in eine Bademuschel, ein Baum dient als Wasserrutsche, Terry und Sherry fahren in einem strohgedeckten Auto umher. Ralph teilt sich mit einem Affen ein großes Festgelage. Nelson schlürft einen karibischen Cocktail.

 Bart:           <wieder in der Wirklichkeit> Und jeden Abend ergötzen wir uns
                an den Dschungelgeschichten der Affenbutler.
 Nelson:         <zeigt auf> Wie viele Affenbutler werden wir denn höchst-
                wahrscheinlich haben?
 Bart:           Zunächst nur einen, aber der wird andere ausbilden. <alle
                scheinen glücklich> Gut, dann an die Arbeit! Nelson und ich
                bauen das Traumhaus. Martin: Zeichne Pläne für ein Kokos-
                nuss-Radio und, wenn möglich, ein Kokosnuss-Nintendosystem.
 Martin:         <nickt>
 Lisa:           Und was sollen wir anderen machen?
 Bart:           Ihr sammelt was zu essen für das große Fest heute abend - 
                und Wein für die älteren wär' auch nicht schlecht.
 Nelson:         Köstlichen Wein?
 Bart:           Oh ja, haargenau.

Im "Büro" bei UBF zu Hause. Homer sitzt grübelnd am Schreibtisch, blättert in einer Broschüre, die Lesebrille auf der Nase. Mittlerweile hat sich lauter Krimskrams auf dem Tisch angesammelt.

 Homer:          <seufzend> Ach, wie nenn' ich denn bloss meine Internetfirma?
                Alle guten Namen sind vergeben. - Augenblick, halt, warte,
                ich hab's: Flancrest Enterprises! <sieht in der Broschüre
                nach> Nein!
 Marge:          <kommt aus der Küche herein> Was war das noch, was du mit
                deiner Firma machen willst?
 Homer:          Die industrielle Entwicklung geht so schnell, dass man das
                nicht erklären kann. Darum brauche ich einen kantigen,
                treffsicheren Namen wie "Kantiko", oder "Treffkom" - hmm
                "Zwischenschieber"... komm schon Marge, du bist gut in sowas,
                hilf mir!
 Marge:          Wie wär's mit "Compuglobalhypermeganet"?
 Homer:          <winkt ab> Ach, so wichtig ist es auch wieder nicht. Was
                zunächst den Vorrang hat, ist mein Titel. Ich glaub', ich
                mach' mich selbst zum... <grinst zufrieden> Vizepräsidenten.
                Nein, warte... Juniorvizepräsidenten.

Das Telefon klingelt, Homer nimmt ab.

 Homer:          Compuglobalhypermeganet, Juniorvizepräsident Homer Simpson am
                Apparat. Mit wem darf ich Sie verbinden? Hm. <gibt Marge den
                Hörer> Es ist Patty.

Zurück auf der sonnigen Insel. Bart ruft alle mit seinem Muschelhorn zu- sammen.

 Bart:           Versorgungsbrigade, wir haben Hunger. Zeigt 'mal, was ihr
                habt!
 Lisa:           <holt drei Beeren aus der Tasche>
 Bart:           <ungläubig> Das ist alles!? Gibt es keine Hummer, Mangos oder
                superköstliche Kakaobohnen?
 Lisa:           Wir haben nur diese matschigen Beeren gefunden. <zermatscht
                eine Beere mit dem Finger> Und die sehen ziemlich giftig aus.

Ralph ist völlig mit Beerensaft beschmiert.

 Ralph:          Ich hab' schon ein paar von diesen bunten Beeren gegessen.
                Oh - Uh - Aaaahhhh <fällt zu Boden, von Magenkrämpfen
                geschüttelt>
 Bart:           Und wie sind sie, Ralph? Gut?
 Ralph:          Die schmecken, wie als ob - man - ver - brennt. Ooohhh!
 Bart:           Okay, die Versorgunsbrigade hat versagt.
 Milhouse:       Ach ja? Euer Baumhaus sieht aber auch ziemlich schäbig aus.
                Ein dümmlich zusammengewürfeltes Astgewirr.
 Bart:           Wenn der Monsun einsetzt, werden wir froh sein, dass wir es
                haben.

Das "Baumhaus" sieht genau so aus, wie Milhouse es beschrieben hat. Als alle es anstarren, bricht es einfach zusammen.

 Bart:           Ach, nichts zu essen, keine Unterkunft, keine Affenbutler - 
                auf dieser Insel kann man sich nur begraben lassen. Wir
                hätten lieber schwimmen sollen, wie Otto.

Man sieht Otto keuchend durchs Meer kraulen.

 Otto:           Ach, ich bin verdammt. Aber wenigstens geb ich 'ne hübsche
                Leiche ab. <geht unter, wird gleich darauf mit einem Fischer-
                netz aus dem Wasser gezogen und landet auf einem Dampfer, wo
                vier Chinesen ihn in Empfang nehmen> Hey, ich danke dir,
                Gott, altes Haus, ich bin gerettet. Könnten wir jetzt viel-
                leicht auch die Kinder retten?
 Chinese 1:      <auf chinesisch, mit deutschen Untertiteln> Brauchen wir noch
                einen Sklavenarbeiter in der Konservenfabrik?
 Chinese 2:      <ebenso> Man kann nie genug Sklaven haben!
 Otto:           Ich find' es richtig schön hier auf dem Boot.

Zurück auf der Insel. Alle sitzen träge herum, da kommt Milhouse schreiend angerannt.

 Milhouse:       <panisch> Rennt um euer Leben, ein Ungeheuer! Ein Monster!

Alle schreien, Bart klettert auf einen Baum, Sherry und Terry bringen sich hinter einem Felsen in Sicherheit, Ralph hält sich die Hände vor die Augen. Doch rings umher ist alles ruhig.

 Nelson:         Da ist gar kein Monster, du armseliger Angsthase! 
                <singt> Unser Angsthase hat bloß Aahangst!
 Milhouse:       Du würdest auch Angst haben, wenn du plötzlich ein Monster
                siehst.
 Nelson:         <verneinend> Äh-äh.
 Milhouse:       Doch!
 Nelson:         Ganz und gar nicht.
 Milhouse:       Ganz und doch!
 Lisa:           Jetzt hört schon auf. Wir müssen versuchen Feuer zu machen.
                <lädt Zweige auf einer Feuerstelle ab>
 Nelson:         Kein Problem, das mach' ich mit der Brille von diesem Angst-
                hasen. <nimmt Milhouse die Brille weg>
 Milhouse:       Ey!
 Nelson:         <hält sie Brille so, als ob er mit Hilfe der Sonne das Feuer
                entfachen wollte, nimmt dann jedoch einen Feuerstein und
                reibt ihn an der Brille, so dass diese völlig zerkrazt wird>
 Milhouse:       <irrt blind umher> Hey, was macht der da? Was ist das für ein
                Geräusch?
 Nelson:         <gibt Milhouse die Brille zurück, da das Feuer brennt> Gut,
                hier bitte. So gut wie neu.
 Milhouse:       <desorientiert> Was ist so gut wie neu? Wer redet denn da?

Nacht. Die Gestrandeten sitzen ums Feuer.

 Terry/Sherry?:   Ich hab so'n Hunger, ich würd jetzt sogar'n Würstchen essen.
 Lisa:           Ach du liebe Zeit!
 Nelson:         Die muss ja wirklich gewaltigen Hunger haben.
 Milhouse:       <hört ein Knurren> Ah, das ist das Monster! <nimmt zwei
                kräftige Stöße von seinem Asthmaspray>
 Bart:           Aber nicht doch, das ist mein Bäuchlein - <Nelson sieht ihn
                schief an> äh, ich mein' natürlich Magen, Därme, die Abfall-
                verwertung.
 Lisa:           Hey, Augenblick mal. Wir hatten doch einen Vorratsbehälter
                mit Essenssachen im Bus.
 Bart:           <erinnert sich> Ja, sicher! Und ich weiß auch schon, wie ich
                da ran komme. <schnappt sich Milhouse' Asthmaspray>
 Milhouse:       <aufgeregt> Oh! Hey, das brauch' ich zum Überleben!

Bart geht auf Tauchstation und benutzt dabei das Asthmaspray als Sauerstoff- flasche. Er öffnet den Bus, der mittlerwile von vielen Tiefseekreaturen bevölkert ist, und zerrt die Proviantbox hinaus. Dabei sieht er sich einem riesigen Kugelfisch gegenüber, der aber schnell auf winzige Ausmaße zusammen- schrumpft. Bart lacht hämisch. Der Mini-Fisch rächt sich, indem er Bart in den Hintern beisst. Dieser kehrt schleunigst zur Oberfläche zurück.

 Bart:           Möchte hier vielleicht zufällig jemand 'was essen?

Alle jubeln und schnappen sich etwas zu essen aus der Box. Sie stopfen alles in sich rein und sofort ist die Box fast leer.

 Lisa:           <schreit> Aufhören! Möglicherweise müssen wir sehr lange
                davon leben. <sie sammelt das Essen wieder ein> Es gibt erst
                morgen wieder 'was zu essen.
 Milhouse:       Aber ich hab' jetzt Hunger!
 Nelson:         Ja! Wer hat dich hier zur Herzogin von Knauser ernannt?
 Lisa:           <steigt auf die Kiste> Niemand, aber wenn wir überleben
                wollen, müssen wir uns an Spielregeln halten. Vergessen wir
                nicht, was wir im Uno-Club gelernt haben. 
 Martin:         <führt sofort seinen lächerlichen finnischen Tanz auf - wie er 
                es im Uno-Club gelernt hat>
 Lisa:           Jetzt nicht, Martin!

Sonnenaufgang. Die Kinder stehen auf.

 Lisa:           <fröhlich> Wer will eine Ration?
 Kinder:         <rennen unter begeistertem Rufen zur Proviantbox>
 Nelson:         Ich hab so'n Hunger, ich könnte auf der Stelle kotzen.
 Lisa:           <öffnet die Kiste - sie ist leer>
 Terry/Sherry?:   <schockiert> Wo sind unsere Vorräte geblieben?

Alle starren auf Milhouse, der umgeben von Essensresten im Gebüsch liegt. Nelson hat sich schon einen Knüppel geschnappt.

 Milhouse:       <wacht auf> Morgen. Gibt's jetzt wieder was zu essen?
 Nelson:         <sticht mit dem Stock nach Milhouse> Sieht so aus, als ob du
                schon 'was gegessen hättest!
 Milhouse:       Sag 'mal, wovon redest du bitte?
 Lewis:          <wütend> Du hast unsere Vorräte verputzt.
 Terry/Sherry?:   Wir danken dir von Herzen, Milhouse. Jetzt müssen wir alle
                sterben und daran bist du schuld.
 Milhouse:       Aber ich schwöre euch, ich war's nicht. <rülpst>
 Nelson:         <schüffelt> Nachokäse. Auf ihn!

Alle gehen auf Milhouse zu.

 Milhouse:       <zu Nelson> Du wirst es nicht wagen, mir was anzutun. Du
                darfst nämlich nicht vergessen, dass ich hier im Besitz der
                Brille bin.
 Nelson:         <nimmt die Brille an sich> Nicht mehr!
 Milhouse:       <orientierungslos> Äh, nachdem ihr nun alles habt, was ihr
                braucht, äh, will ich euch auch nicht weiter zur Last fallen.
                <will sich aus dem Staub machen, wird aber von Nelson aufge-
                halten>
 Nelson:         Halt! Nicht so schnell, blindes Huhn! Kommt Leute, schlitzen
                wir ihn auf, um uns unser Essen wiederzuholen!
 Lisa:           Wartet! Wir sind doch keine Wilden. Wir sind Anhänger von
                Recht und Ordnung! Milhouse hat das Recht auf einen fairen
                Prozess.
 Nelson:         Recht und Ordnung? So'n Blödsinn!

Ortswechsel zum "Andriodenverlies und Baseballkartenverkauf", der Besitzer des Cartoonladens sitzt an seinem PC und versucht, sich im Internet Nacktbildchen anzusehen. Der Bildaufbau läuft unglaublich lahm und träge.

 Comicbook-Guy:     Oh, Captain Janeway! Hm, Lace mit dem ultimativen BH. 
                    <verärgert> Los, beeil dich, ich hab' noch 'ne Menge zu 
                    tun! <nippt an seinem Getränk> Ach, dieses Hoch-
                    geschwindigkeitsmodem ist unerträglich langsam.

In dem Moment, in dem endlich nackte Tatsachen zu sehen wären, erscheint ein Werbebanner auf dem Bildschirm, das Homer mit einer Krone auf dem Kopf zeigt. Daneben der Schriftzug: "Internet-König: schnell und billig!".

 Comicbook-Guy:     Ey, verdammt, was soll das? Der Internet-König? Ich bin 
                    gespannt, ob der schneller nackte Tatsachen anbietet.

Homer sitzt hinter seinem "Schreibtisch" und hört sich das Anliegen des Cartoonladenbesitzers an, der ihm gegenüber sitzt.

 Homer:          Willkommen im Internet, mein Freund. Kann ich Ihnen helfen?
 Comicbook-Guy:     Ich würde gerne meine 28,8-Kilobaud-Internetverbindung zu 
                    einer 1,5-Megabit-Fiberglas-Standleitung upgraden. Und sind 
                    Sie in der Lage, mir einen Input-Prozessor anzubieten, der 
                    mit dem für hier zuständigen Ethernet-LAN kompatibel ist?
 Homer:          <nach einigen Sekunden verwirrten Schweigens> Bitte bezahlen
                Sie erstmal.

Auf der einsamen Insel ist mittlerweile ein "Gerichtssaal" errichtet worden. Milhouse ist in einem Holzkäfig gefangen, Baumstämme dienen als Bänke für das Publikum, Bart hat als Richter hinter einem steinernen Pult platzgenommen.

 Milhouse:       Ach, ist dieser Käfig denn überhaupt notwendig?
 Bart:           Reden im Käfig verboten. Das Gericht ist zur Sitzung ange-
                treten. Erhebt euch! <alle erheben sich> Ha, ihr gehorcht
                mir.
 Lisa:           <tritt ans Richterpult> Euer Ehren, die Verteidigung ruft den
                ersten und einzigen Zeugen auf - Milhouse von Houten.

Milhouse hebt seinen Käfig an und trägt ihn zu Lisa hin.

 Lisa:           Milhouse, hast du unsere Vorräte gestohlen?
 Milhouse:       Oh nein, ich war's nicht.
 Lisa:           Kann jemand anders sie geklaut haben?
 Milhouse:       Na ja, äh, du kannst es auch gewesen sein.
 Lisa:           Milhouse, ich stehe hier, um dich zu verteidigen.
 Milhouse:       Oh, entschuldige. Ich will damit nur sagen, entweder warst du
                es oder das Monster.
 Nelson:         Das Monster? Pfff, bitte! Hör auf.
 Bart:           <zu Milhouse> Ich mach' dich darauf aufmerksam, wir sind
                nicht hier, um über die Existenz von Monstern zu debatieren.
 Alle:           Oh, wie schade.
 Lisa:           Die Verteidigung hat nur noch eine weitere Frage: Hat jemand
                von euch tatsächlich gesehen, wie Milhouse unsere Vorräte
                aufgegessen hat?
 Alle:           <sehen sich schweigend und verlegen an> Hm, äh...
 Lisa:           Keine weiteren Fragen.
 Bart:           Verehrter Staatsanwalt, Ihr Zeuge.

Nelson notiert etwas in seinem Notizblock, erhebt sich dann und geht eine Weile auf und ab, wie die Staatsanwälte in den Filmen. Dann geht er auf Milhouse zu und prügelt auf ihn ein.

 Nelson:         Du Lügner, du warst es, du warst es, du lügender Trottel!
 Lisa:           <springt auf> Einspruch, er hat dem Angeklagten überhaupt
                keine Frage gestellt!
 Bart:           Hmm... fahren Sie fort, Verehrtester.
 Nelson:         <nachdem er Milhouse noch ein paar Hiebe verpasst hat> Das
                Verhör der Staatsanwaltschaft ist beendet.
 Bart:           <kratzt sich am Kinn> Nach sorgsamer und reiflicher Überle-
                gung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Milhouse wahr-
                scheinlich die Vorräte aufgegessen hat. Aber da wir das nicht
                eindeutig beweisen können, erkläre ich ihn für nicht schuldig
                <klopft mit einem Stein auf sein Pult>
 Milhouse:       <wirft sein Gefängnis um> Na, wer sagt's denn!?
 Martin:         <nach allgemeiner Unruhe> Aber er hat unsere Vorräte aufge-
                gessen!
 Lisa:           Das Gesetz hat gesprochen.
 Nelson:         Ach, was interessiert mich das Gesetz! <wirft Stein nach
                Milhouse, die anderen wollen es ihm gleichtun>
 Lisa:           <tritt dazwischen> Aufhören! Lasst Milhouse gefälligst in
                Frieden! <zu ihrem Bruder> Du musst mir helfen, Bart.
 Bart:           Ich weiß nicht, Lisa, erhlich gesagt, dieses Urteil hat mich
                ziemlich wütend gemacht.
 Nelson:         Bart hält zu uns, verschwinde, Gesetzesfanatikerin! <schlägt
                Lisa>
 Bart:           <tritt dazwischen> Hey, was fällt dir ein? Lass gefälligst
                meine Schwester in Ruhe!
 Nelson:         So, dann hältst du also doch zu ihr! <spuckt aus> Gut, bitte!
                <hetzerisch an alle> Weg mit den Verbrechern!
 Lewis:          Verprügelt ihnen den Hintern!
 Terry/Sherry?:   Tretet ihnen gegen's Schienbein!
 Menge:             Weg mit den Verbrechern! Verprügelt ihnen den Hintern!
 Lisa:           Lauft so schnell ihr könnt!
 Nelson:         <malt sich mit der Asche des Feuers Kriegsbemalung ins
                gesicht> Die Jagd ist eröffnet!

Im haus von UDF sitzt Homer am Schreibtisch und liest in dem Buch "Internet for Dummies".

 Homer:          <erstaunt> Oh, das Internet gibt's jetzt auch schon für
                Computer.
 Marge:          <kommt aus dem Hausflur herein> Homer, Bill Gates ist da.
 Homer:          Bill Gates? Der milliardenschwere computerverrückte Bill
                Gates? Du meine Güte, was mache ich? Verschwinde, Marge, ich
                will nicht, dass das hier wie'n billiger Computerladen aus-
                sieht! <versucht, seinen Schreibtisch schnell zu ordnen>
 Marge:          <grummelt>
 Bill Gates:     <betritt den Raum, von zwei Computerfrtzen begleitet> Mister,
                äh, Simpson?
 Homer:          So reich sehen Sie gar nicht aus.
 Bill Gates:     Lassen Sie sich von meinem Haarschnitt nicht täuschen. Ich
                bin überaus reich.
 Homer:          <leise zu Marge> Sieht aus, als hätten die Mäuse dran genagt,
                Marge.
 Bill Gates:     Man hat mir Ihre Internet-Annonce vorgelegt, aber ich habe
                keinerlei Vorstellung, was dieses Compuglobalhypermeganet
                bewirkt. Doch bevor ich eine Konkurrenz großwerden lasse,
                habe ich mich entschlossen, Ihre Firma aufzukaufen.
 Homer:          <leise zu Marge> Jetzt ist es soweit, Marge, ich hab' mein
                ganzes Herzblut in diese Firma gesteckt und endlich zahlt es
                sich aus. Wir sind reich, reicher als die Astronauten!
 Marge:          Homer, sei still, sonst machst du alles kaputt.
 Homer:          Oh ja, richtig. <zu Bill Gates> Ähm, ich nehme nur sehr
                widerstrebend Ihr Angebot an.
 Bill Gates:     <grinsend> Das war bei allen anderen auch so. <zu seinen Mit-
                arbeitern> Okay, zahlt ihn aus, Jungs.

Die beiden Computerfritzen beginnen, Homers "Büroausstattung" zu zerstören.

 Homer:          Hey, Moment! Was soll denn das?
 Bill Gates:     Ich bin nicht reich geworden, indem ich Schecks ausgesschrie-
                ben hab'. <wiederliches Lachen>

Auf einer Lichtung auf der Insel tauchen aus allen Gebüschen blutrünstige, bemalte Gesichter auf, die Kampfgeheul ausstossen. Selbst Ralph lässt sich zu einem brutalen "miau" hinreissen. Mit Fackeln und Knüppeln bewaffnet, macht sich die Gruppe auf die Jagdnach den "Verbrechern". Diese rennen verzweifelt weg, bis Milhouse schliesslich erschöpft zu Boden fällt.

 Milhouse:       Ach, ich kann nicht mehr. Lauft ihr nur weiter. Aber ihr
                müsst mich mitnehmen!
 Bart:           Hey, das soll wohl'n Witz sein!
 Lisa:           <verzweifelt> Oh nein, was sollen wir machen?

Die beiden tragen Milhouse weiter.

 Lisa:           Los, schneller, sie kommen immer näher!

Sie gelangen an eine Schlucht.

 Lisa:           Oh nein!
 Bart:           <greift eine Liane> Hier, Milhouse, du bist der erste.
 Milhouse:       <schwingt sich über die Schlucht>
 Bart:           Und jetzt wirf' die Liane zurück!
 Milhouse:       <läuft auf der anderen Seite weiter> Dazu hab' ich keine
                Zeit!

Die Verfolger haben schon beinahe aufgeholt. Bart wirft einen halbentwurzel- ten Baum um, mit dem er und Lisa die Schlucht überqueren. Die Flucht endet vor einer Höhle, wo auch Milhouse bereits wartet.

 Lisa:           Hey, Bart, wir können uns in der Höhle verstecken. <die drei
                gehen hinein> Hier dürften wir in Sicherheit sein.
 Nelson:         <von draussen> Jetzt sind sie in der Höhle gefangen! Nun
                sind sie dran!
 Lisa:           Oh Mist!

Unter Indianergeheul stürmen die Verfolger die Höhle.

 Lisa:           <hält ein Buch hoch> Stehenbleiben! Was ihr vorhabt, ist ein
                Verstoß gegen die Modell-Uno-Charta!

Die Angreifer bleiben verwirrt stehen.

 Lisa:           Äh, ganz recht. Die Uno blickt nicht gerade wohlgefällig auf,
                äh...
 Nelson:         <erschrocken> Das Monster!

Eine schnaubende Bestie mit riesigen Zähnen wird sichtbar. Alle ergreifen die Flucht. Die Modell-Uno-Charta wird dabei zertrampelt. Draussen zeigt das Monster sein wahres Gesicht.

 Martin:         Bei deinem Monster handelt es sich um nichts weiter als ein
                ganz normales Wildschwein.
 Bart:           Hey, seht euch seinen linken Stoßzahn an! <an diesem Stoss-
                zahn hängt eine Chipstüte>
 Nelson:         Dann hat das Wildschwein unsere Vorräte verputzt. Ähm... tut
                mir furchtbar leid, Milhouse, dass wir dich lynchen wollten.
 Milhouse:       Das ist wohl das mindeste, was ich verlangen kann. Ich hab'
                nämlich nur zwei Sandwiches und 'ne Tüte Doritos geklaut.
 Lisa:           Hey, wenn ein Wildschwein hier überleben kann, muss es
                irgendwo eine Nahrungsquelle geben. Seht nur, es schleckt den
                Schleimschlamm von dem Felsen. Davon ernährt es sich. Von
                Schlamm! Hier gibt es genug Schlamm für uns alle. Wir sind
                gerettet!
 Nelson:         Hm? <sieht verwirrt die anderen an>

Das Wildschwein wird über dem Lagerfeuer gegrillt. Die Gestrandeten sitzen um das Feuer und essen den köstlichen Braten.

 Nelson:         Von dem vielen Schleimschlamm ist das Wildschwein besonders
                zart gweorden.
 Martin:         Möchte noch jemand ein Stück Schnauze?
 Bart:           <sarkastisch> Wie schmeckt dir dein Essen, Lisa?
 Lisa:           <sitzt abseits und leckt Schleimschlamm von einem Felsen>
                Ach, halt den Mund! Ihr Wilden!

 Sprecher:       <belehrend> Und so lernten die Kinder, eine Gemeinschaft
                aufzubauen. Möglicherweise wurden sie gerettet von...
                oh, sagen wir - Moe.

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