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Die Simpsons

[2F16] - Wer Erschoß Mr. Burns? Teil 1

Originaltitel: [Who Shot Mr. Burns? Part One]
Erstausstrahlung in N.A.: 05/21/1995
Erstausstrahlung in Deutschland: 03.11.96
Erstellt von: Christoph Anheuser <humpty@net-art.de>
Letztes Update: 02.01.00

 Tafel: Das ist kein Anhaltspunkt...oder doch?
Sax:
Couch: UBF rennt an mehreren Sofas vorbei

Die Springfield-Grundschule an einem frühen Morgen. Rektor Skinner öffnet die Schultür und betritt die Schule.

 Skinner:        Ach, es gibt wohl nichts so berauschendes wie den Flur einer 
                Schule am frühen Morgen. <riecht zweimal> Hmm, normalerweise
                riecht es hier in der Schule _nicht so streng. <riecht an 
                seiner Achselhöhle> Ahh, Waschbecken-frisch. Der infernale 
                Dunst muß aus einem der Klassenräume kommen.

Rektor Skinner öffnet die Tür eines Klassenraumes und sieht herein.

 Skinner:        Üäh!

Rektor Skinner holt sich ein Taschentuch heraus und hält es sich vor die Nase. Er betritt das Klassenzimmer. Er schaut auf einen toten Hamster.

 Skinner:        Ach, der arme Kerl, von seiner eigenen Wasserflasche
                erschlagen.

Willy sitzt auf einem Eimer in einer Abstellkammer und liest im Magazin "My weekly Read".

 Willy:          Hahahahaha!

Skinner klopft an die Tür und betritt den Raum mit einer Schachtel in der Hand.

 Skinner:        Willy, an diesem verlängerten Wochenende hat das geliebte 
                Masskottchen der vierten Klasse, "Supertyp", den Geist 
                aufgegeben. Lüften Sie das Klassenzimmer und beerdigen Sie
                Supertyp standesgemäß.

Skinner gibt Willy den Karton mit "Supertyp". Willy öffnet ihn und wendet sich angewiedert ab.

Willy folgt der Anweisung und gräbt im Heizungsraum ein Loch.

 Willy:           Du hast ein Glück so 'ne anständige Beerdigung zu kriegen.
                 _Mein Vater wurde einfach ins Moor geworfen. <er stößt auf 
                 eine schwarze, blubbernde Flüsssigkeit> Öl! Was im Namen
                 des heiligen Donnerlüttchen...

Es fängt an zu grummeln, die Erde bebt. Eine riesige Ölfontäne tritt aus dem Loch und spritzt Willy weg und den ganzen Heizungsraum voll.

Mrs. Krababbel sprüht mit zugehaltener Nase im Klassenzimmer mit einem Duftspray "Supertyp's" Terrarium.

 Bart:            <wedelt vor seiner Nase> Ihhh, was stinkt da so?
 Nelson:          Als ob van Houten einen fliegen gelassen hätte.
 Milhouse:        _Hab' ich aber nicht!

Es grummelt. Die Schüler schauen sich ratlos und ängstlich an. Die Ölfontäne bricht durch den Boden des Klassenzimmers.

In Lisa's Klassenzimmer beult sich der Boden unter Ralphs Tisch aus.

 Ralph:           <meldet sich> Ms. Hoover, der Fußboden wackelt!
 Ms. Hoover:      <die sich nicht umdreht> Ralph, weißt du noch, wie du
                 behauptet hast die Wände...

Die Föntane bricht durch und trägt Ralph, schreiend, nach oben, wo das Öl das Dach der Schule durchbricht.

Im SNPP. Eine Konferenz bei Mr. Burns.

 Mr. Burns:       Bevor wir die Sitzung vertagen, möchte ich noch ein Thema 
                 von äußerster Wichtigkeit anschneiden. _Dieses Päckchen mit
                 den Profitprojekten muß zu P. Porter nach Pasadena. Und mit
                 absoluter unumstößlicher Sicherheit muß es _über _Nacht dort
                 hingelangen. <Mr. Burns gibt es dem Angetellten zu seiner
                 Rechten>
 Angestellter #1: P. Porter, weitergeben! <gibt es weiter>
 Angestellter #2: Pasadena, ab die Post! <gibt es weiter>
 Angestellter #3: Päckchenpost, Pasadena, pronto! <gibt es an Smithers>

Smithers steht auf und geht zur Päckchen-Abteilung des Kernkraftwerks. Dort sitzt ein schlafender Angestellter.

 Smithers:        Eilpäckchen mit Profitplänen für Professor Pete Porter in 
                 Pasadena. Prompt erledigen!
 Postbeamter:     Passiert!
 Smithers:        <gibt ihm das Päckchen> Presto, presto!

Der Postbeamte steht auf und geht zu einem weiteren Angestellten, dem er das Päckchen gibt. Der gibt es weiter und weiter und weiter... bis es bei Homer landet, der gerade einen Donut ißt.

 Homer:           <sieht das Päckchen kauend an>Hmmm? Hui! <steht auf>

Homer rennt zu Mr. Burns Büro.

 Homer:          <schmeißt ihm das Päckchen auf den Tisch> Hier ist Ihr 
                Päckchen, Mr. Burns!
 Mr. Burns:      Rapatapazuppa, mein Name ist der Absender, du hirnloser 
                Hornochse! Smithers, wer ist dieser Einfaltspinsel?
 Homer:          <denkend> Grmmmm, jetzt arbeite ich schon seit zehn Jahren 
                hier und mein Boss kennt nicht mal meinen Namen. Das wird 
                sich sofort ändern! <redend> Mein Name ist Homer J. Simp.. 
                au! <ein kleines Gewicht fällt auf seinen Kopf, nachdem Mr. 
                Burns einen Knopf gedrückt hat>...son
 Mr. Burns:      <sieht auf die Aufschrift des Gewichts: 1000 Gramm> Im 
                Katalog sah das viel größer aus. Hach, ich komm' mit diesem 
                metrischen Wirrwarr bei meinen Fallen nicht mehr zurecht.

Die Schule von Springfield. Skinner sieht vom Dach durch das Loch, das die Ölföntäne verursacht hat.

 Skinner:         Oh! Du meine Güte, was für eine Zerstörung!

Der Oberschulrat kommt durch eine Luke auf das Dach geklettert.

 Skinner:         Oh! Oberschulrat Chalmers! Oh, äh, wie geht's?
 Chalmers:        Wie kommt es, da? ich bei dem Wort "Schule" und bei dem
                 Wort "explodiert" immer gleich an das Wort "Skinner" denken 
                 muß?
 Skinner:         Ich ich ich ich ich...

Ein Arbeiter klettert durch die Luke mit einem Reagenzglas in der Hand.

 Arbeiter:        Meinen Glückwunsch, Gentlemen, Ihr Hausmeister ist auf Öl 
                 gestoßen. Sie stehen auf einer der reichsten Grundschulen in
                 diesem Bundesstaat.
 Chalmers:        Oho!
 Arbeiter:        <hält ölverschmierten "Supertyp" hin> Und das haben wir 
                 auch gefunden!
 Skinner:         Aha, danke. Der "Supertyp". <schmeißt ihn weg>

Ein Schild: "Erholungcenter-körperlich fit sein um besser zu tyrannisieren". Burns sitz auf einem Hometrainer-Tandem mit Smithers und liest die Zeitung (Schagzeile: "Schreckliche Schule ist schrecklich reich").

 Mr. Burns:       Eine nicht gewinnorientierte Ölgesellschaft, das lass ich 
                 nicht zu! Eine Ölquelle gehört nicht in die Hände liberal 
                 denkender sozialer Mitleidsprotze.
 Smithers:        <stöhnt> Sir, haben Sie jetzt genug trai-trai-trai-
                 trainiert für heute morgen?
 Mr. Burns:       <steht auf> Nein! Wir..äh..fahren noch 20 Meilen. <geht 
                 weg und spielt am Flipper während Smithers weiter strampelt>

Mr. Burns betritt den Aufzug, Smithers schleicht hinterher.

 Mr. Burns:       <begrüßt die anderen im Aufzug> Hallo Lenny, Carl, Giamo 
                 <der in einem Schutzanzug steckt>, hehe, und äh..oh, nu, 
                 naja.. <er sieht Homer an, der einen Helm mit seinem Namen 
                 und ein Namensschild trägt>

Die Tür öffnet sich, Mr. Burns verläßt den Aufzug. Homer ist niedergeschlagen.

 Lenny:           Nimms nicht tragisch, Homer, mit Namen hat er immer 
                 Probleme.
 Giamo:           <nimmt den Helm ab> Yo, beim Picknick hat er gedacht mein 
                 Sohn Renaldo wär' mein Sohn Rolando, das ist doch kaum zu 
                 glauben.

Rektor Skinners Büro. Der Oberschulrat steckt sich eine Zigarre an. Skinner hält die Zeitung in der Hand und verdeckt das Wort "Schreckliche" (siehe oben).

 Skinner:         Herr Oberschulrat, wir stehen heute auf der Titelseite: 
                 "Schule schrecklich reich"!
 Chalmers:        So! Und was steht da unter ihrer Hand?
 Skinner:         Hmm? Das hat mit dem Artikel nichts zu tun!
 Chalmers:        Mit dem Artikel nichts zu tun? <Skinners nickt> Obwohl es 
                 zur Schlagzeile gehört?
 Skinner:         Ja! <legt die Zeitung weg> Themawechsel! Ich hätte ein paar 
                 Vorschläge, was wir mit dem Ölgeld machen!
 Chalmers:        Wir könnten _jedem Schüler ein volles College-Stipendium 
                 gewähren... <Skinner und Chalmers lachen hämisch>
 Skinner:         <wischt sich eine Träne aus den Augen> Oh, aber mal im 
                 Ernst. _Bevor wir den Budgetplan erstellen, sollten Schüler 
                 und die Lehrerschaft angehört werden.

Nun darf jeder seine Wünsche vortragen.

 Willy:           Ich möchte einen Kristalleimer für mein Putzwasser und 'ne 
                 funkelnagelneue schmutzige Wolldecke!
 Skinner:         <stempelt seinen Antrag ab> Genehmigt!
 Doris:          Das Cafeteria-Personal beschwert sich über die Mäuse in der
                 Küche! Es sollte neues Personal engagiert werden!
 Skinner:         Genehmigt!
 Lisa:            Ich wünsche mir ein Jazzprogramm für den Musikunterricht! 
                 Ich hätte da einen richtig guten Lehrer an der Hand! 
                 <öffnet die Tür>
 Skinn & Chalmers:Tito Puente!

Tito betritt den Raum und trommelt auf einer umgeschnallten Trommel.

 Lisa:            Er ist bereit die Plackerei im professionellen Mambogewerbe
                 aufzugeben um einen geruhsamen Lehrerposten zu übernehmen!
 Tito:            Ach ja, das wär mir ein Vergnügen! Lisa hat mir erzählt,
                 dass _all ihre Schüler dem Jazz so ergeben sind wie sie es
                 ist!
 Lisa:            <lacht verlegen> Gehn' wir wieder, Mr. Puente!

Skinner stempelt Lisas Antrag ab: "Genehmigt"

 Ralph:           Schokoladenmikroskope.

Skinner stempelt den Antrag ab: "Genehmigt"

 Otto:            Ich kenne diese Gitarren. Die sind wie _zwei Gitarren, 
                 wissen Sie?

Skinner stempelt den Antrag ab: "Genehmigt"

 Skinner:         Mehr Gummistempel.

Skinner stempelt den Antrag ab: "Genehmigt"

Skinner schließt gerade seinen Koffer mit den Anträgen, als Smithers klingelt und die Sprechanlage benutzt.

 Smithers:        <über die Sprechanlage> Rektor Skinner, hier spricht Ihr 
                 Sekretär, es gibt noch einen letzten Schüler, der Sie 
                 sprechen möchte.
 Skinner:         Merkwürdig! Ich hab' keinen Sekretär und auch keine 
                 Sprechanlage, aber schicken Sie ihn rein!

Mr. Burns betritt als Jimbo Jones verkleidet das Zimmer.

 Mr. Burns:       Ahoi, Dekan! Soviel ich weiß solln' die Schüler Vorschläge 
                 machen. <versucht sich auf Skinners Schreibtisch zu setzen,
                 was ihm nach großer Anstrengung (und einem lauten Knacks) 
                 schließlich gelingt.> Tja, ich und meine Freunde aus der
                 vierten Klasse fänden es ganz super, wenn sie die Ölquelle 
                 dem örtlichen Energiekonzern überschreiben würden.
 Skinner:         <räuspert sich> Mr. Burns <der erschrickt>, es ist naiv von
                 Ihnen zu glauben, daß ich den prominentesten 104jährigen 
                 dieser Stadt für einen Schüler meiner Grundschule hier 
                 halte!
 Mr. Burns:       <zieht die Mütze ab> Ich will diese Ölquelle, ich habe ein 
                 Monopol aufrecht zuerhalten! Mir gehört das Elektrizitäts-
                 werk und das Wasserwerk, auch ein Hotel in der Badstraße!
 Skinner:         Schluß jetzt, wir spielen hier nicht Monopoly! Die Ölquelle 
                 der Schule wird nicht verkauft. Schon gar nicht an so einen 
                 bösartigen Schurken wie Sie!
 Mr. Burns:       Verstehe...dann bleiben(?) mir nichts anderes möglich, als 
                 gegen Sie vorzugehen. <schlägt bzw. wedelt nach ihm, 
                 trifft aber nicht> Ich muss diese Ölquelle haben! <keucht> 
                 Smithers! Smithers! Helfen Sie mir diese Bestie zu 
                 bezwingen!
 Smithers:        <betritt den Raum mit einer Heftmaschine> 'tschuldigung, 
                 Sir, was anderes habe ich nicht gefunden! <"schießt" mit 
                 der Heftmaschine, die Klammern fallen alle auf den Koffer> 
                 Nimm dies, und das!
 Skinner:         Schluß mit der Verschwendung!
 Burns&Smithers:  <geben enttäuscht auf>

Bei Simpsons am Mittagstisch.

 Marge:           Ich freu mich für die Schule. Ich könnte mir denken, dass 
                 sich mit dem Geld viele neue Möglichkeiten bieten.
 Bart:            Ach was, meinen Vorschlag haben sie nicht angenommen, das 
                 sei nicht machbar.
 Lisa:            Es is' auch nicht machbar die Toten auferstehen zu lassen! 
                 Und auch wenn Charlie Chaplin noch leben würde, würde der 
                 bestimmt nicht mit dir hier rumsitzen wollen!
 Bart:            Natürlich, die möchten bestimmt lieber bei ihrer Familie 
                 sein oder sonst wo!
 Homer:           Ach, ich hasse meine Arbeit! Wo bitte ist der Witz, wenn der
                 Boss nicht mal deinen Namen kennt.
 Marge:           Ich hab' eine Idee!
 Homer:           Was? Eine Idee?
 Marge:           Als mein Vater meine Mutter auf sich aufmerksam machen 
                 wollte, hat er ihr eine Pralinenschachtel mit seinem Foto
                 drin geschickt. Danach hat sie ihn nie mehr vergessen!
 Homer:           Das ist alles schön und gut, aber das wird doch nicht dein
                 Vorschlag gewesen sein, oder, Marge?

Mr. Burns und Smithers stehen auf dem Balkon. Mr. Burns betrachtet durch ein Fernglas die Bauerbeiten an der Springfielder Grundschule.

 Mr. Burns:       Ja, genau, fummelt nur weiter mit eurem technischem 
                 Firlefanz, das wird ein Denkmal der Nutzlosigkeit wenn mein
                 Plan <sieht seine Ölpumpanlage, mit einem Schild: "Burns 
                 Baufirma-Wir bauen ein besseres Morgen..für ihn!"> den
                 gewünschten Erfolg bringt!
 Smithers:        Sir? <stöhnt> Was ich sagen möchte verletzt jeden 
                 kriecherischen Drang in meinem Körper, aber sie sollten 
                 bedenken, das ist keine Konkurrenzfirma, die Sie bekämpfen,
                 sondern eine Schule, das werden die Leute nicht verstehen.
 Mr. Burns:       Papperlapapp! Das ist leichter, als einem Kind Süßigkeiten 
                 wegzunehmen. He, <sieht ein Kind mit einem Lolly im Sand-
                 kasten> das ist ja wie ein Wink des Schicksals! Probieren 
                 wir's doch gleich einmal aus <sie gehen rein>.
 Smithers:        Moment, hier liegen Süßigkeiten auf dem Tisch, Sir, essen
                 wir doch erstmal die, bevor wir welche klauen.
 Mr. Burns:       Ja, da ham' sie recht!

Mr. Burns öffnet die Schachtel. Beide essen die Pralinen.

 Smithers:        <mit vollen Backen> Sehn sie mal, da ist ein Foto drin!
 Mr. Burns:       <man sieht Maggie> Oh ja, ich glaube das ist die kleine 
                 Maggie Simpson, die  meinen kostbaren Teddybär Bobo gefunden
                 hat. <man sieht Knecht Ruprecht> Und das ist der Simpson-
                 Köter, mein ehemaliger Wachhund.
                 <man sieht Bart> Ach und das, äh, das ist Bart Simpson, der
                 sollte mal mein Erbe werden, wissen sie noch?
 Smithers:        Ja, Sir, ich erinnere mich genau.

Nach vielen Pralinen sitzen die beiden auf dem Sofa und halten ihre vollen Bäuche.

 Mr. Burns:       Nichts mehr übrig?
 Smithers:        <verneint> Nur noch eins mit Sauerquitte, Sir. <diese
                 Praline liegt genau auf Homers Kopf auf dem Foto>
 Mr. Burns:       Ühh, <er winkt ab> werfen sie's weg. Ach, äh, und schicken 
                 sie ein Dankschreiben an Marge, Bart, Lisa und Maggie 
                 Simpson!

Smithers schmeißt die Schachtel weg. Im Mülleimer rutscht die letzte Praline von Homers Kopf.

Ein Banner, "Öl-Dankfesttag!", hängt vor dem Bohrturm der Schule. Skinner hält eine Rede. Hinter ihm sitzen ein Lehrer, Mrs. Krababbel, Oberschulrat Chalmers und Leopold.

 Skinner:         Heute tritt unsere Schule in eine Ära zügellosen Geld-
                 ausgebens ein, in der die Petro-Dollar unsere wildesten 
                 Erziehungsphantasien erfüllen. Diese jungen Hirne werden 
                 alle akademischen Vorteile genießen <lacht>, bis sie in die 
                 Highschool kommen, die keine Ölquelle besitzt.
 Schüler #1:      <meldet sich> Dafür gibt's bei uns Tischfußball!
 Skinner:         Wie schön. Nun wollen wir unsere Ölpumpe zum ersten Mal in 
                 Betrieb nehmen. _Das macht unsere Spitzenschülerin Lisa 
                 Simpson.
 Schüler #2:      Juhu!

Lisa kommt auf die Tribüne und legt einen Hebel um. Alle sind erwartungsvoll, die Erde grummelt. Was herauskommt ist ein Tropfen, der neben Lisa auftrifft. Ein Arbeiter kommt.

 Arbeiter:        Es ist kein Druck drauf. Jemand anders hat die Ölquelle 
                 angezapft.
 Tito:            Ay Caramba!

Man sieht, wie es unter der Erde aussieht: Das Rohr der Schule hängt kurz über dem Öl, ein anderes Rohr hängt schräg im Öl. Das Rohr geht hinauf zu Burns Bohrturm. Der steht schräg in der Erde direkt neben Moe's Taverne.

 Mr. Burns:       Ach, bald wird dieses gewaltige Gemächte die kostbare 
                 Flüssigkeit herausspritzen lassen. Ein fast sexueller Akt, 
                 Smithers!
 Smithers:        <ist sauer> Ach. <es grummelt> Häh?
 Ein Arbeiter:    Öl voraus!

Das Öl spritzt aus Mr. Burns Bohrturm. Die Arbeiter und Mr. Burns jubeln.

 Arbeiter:        Ja!
 Mr. Burns:       Hussa!

In Barts Baumhaus. Bart hat ein Eis, Knecht Ruprecht ist bei ihm. Bart lässt seinen Hund am Eis lecken, als ein riesiger Ölstrahl das Baumhaus zerstört und Baum runterschmeißt. Bart taumelt ganz benommen durch die am Boden liegenden Bretter. Knecht Ruprecht ist unter einem Bretterhaufen begraben. Maggie sieht Bart durchs Fenster, Marge ist auch in der Küche.

 Marge:           <sieht Bart> Himmelherrgottsakre!

In der Springfield Tierklinik sitzt UBF im Wartezimmer. Der Tierarzt kommt herein.

 Tierarzt:        Der Zustand ihres Hundes hat sich verbessert, von stabil zu 
                 munter. Wir können ihn hiermit entlassen. <Knecht Ruprecht 
                 kommt> Seine Beine sind in ein paar Monaten so gut wie neu, 
                 doch zunächst braucht er dieses Radgefährt.
 Knecht Ruprecht: <kommt mit einem Radgefährt angerollt>
 Bart:            Wer dir _das angetan hat, wird es noch bitter bereuen, das 
                 schwöre ich dir!
 Tierarzt:        Hoppla, das hätt' ich fast vergessen. <er legt Knecht 
                 Ruprecht einen Trichter um> Damit er nicht versucht, an dem 
                 Gips rumzuknabbern.
 Nelson:          <kommt und zeigt auf den Hund> Ha ha!
 Nelsons Papagei: Ha ha!

In Skinners Büro. Alle Lehrer sind versammelt.

 Skinner:         Ich fürchte wir haben keine gesetzliche Handhabe gegen 
                 Mr. Burns und seine Schrägbohrung. Das Öl gehört dem, der es
                 zuerst aus der Erde pumpt.
 Willy:           Und was ist mit all den teuren Wünschen, die wir haben?
                 Werden die dann auch noch erfüllt?
 Skinner:         Nein.
 Willy:           <zerreißt sein Hemd> Uäääääh! Verflucht!
 Lehrer:         <reden durcheinander>
 Skinner:         Um die Kosten für den Bohrturm und seine Inbetriebnahme 
                 bezahlen zu können, wird die Schule alle nicht notwendigen 
                 Fächer streichen. Musik..
 Tito:            Häh? <zerschlägt seine Trommel>
 Musiklehrer:     Was?
 Skinner:         ..und den Hausmeisterposten!
 Willy:           <grummelt> Diesen Mr. Burns bring ich um, und Mr. Smithers 
                 werd ich schwer verwunden! <verläßt den Raum> Aus der Bahn!

Bart, Lisa und Homer sitzen auf dem Simpson-Sofa.

 Lisa:            <am Telefon> Oh nein, das ist ja furchtbar, Mr. Puente! Was? 
                 Ach, dem gehört doch das Atomkraftwerk! Oh ja, dem würd' ich
                 auch gern eins auswischen! <legt auf>
 Lisa:            Dad, wie kann man nur für diesen Mr. Burns arbeiten?
 Homer:           Er ist nicht nur böse. Er hat mir dieses nette Dankschreiben
                 geschickt. <er gibt ihr eine Karte>
 Lisa:            <zitiert aus der Karte> Marge, Bart, Lisa und Maggie. 
                 Dein Name steht doch gar nicht drauf, Dad!
 Homer:           <nimmt sich die Karte, liest, grummelt> Kinder, würdet ihr 
                 bitte mal 'n Moment rausgehen. <Bart und Lisa gehen raus>

Homer holt Luft, und als er flucht, hört man nur einen lauten Orgelton. Alle Vögel fliegen, alle Leute bleiben stehen. Ned Flanders sieht aus dem Fenster.

 Flanders:             Das ist die lauteste Gotteslästerung, die ich jemals gehört 
                 habe.

Mr. Burns Bohrturm. Direkt daneben: Moe's Taverne. Moe, Barney und zwei weitere Männer sitzen benebelt und besoffen an der Theke. Die Luft ist voller schwarzer Öldämpfe.

 Skinner:          Diese Dämpfe haben nicht die Wirkung wie Bier. Ich bin zwar 
                 benommen und dösig, aber wo bleibt die aufgeblasene 
                 Selbsteinschätzung?
 Gast #1:         Üahhh, üahh... ich könnte.. <er fällt um>
 Moe:             Hey, wenn ihr von den Dämpfen high werdet, muß ich euch was 
                 dafür berechnen.

Ein Mann und eine Frau in Schutzanzügen kommen herein.

 Mann:            Lebende Menschen! Hier in dem Schuppen gibt es noch lebende 
                 Menschen!
 Frau:            <sieht auf ihr piependes Gerät in der Hand> Ich messe über 
                 20 verschiedene Giftsorten in der Luft.
 Skinner:          <rülpst in das Gerät, das daraufhin schneller piept>
 Mann:            Ok, raus mit euch, verstanden? Solange Burns Öl pumpt, 
                 bleibt die Bar geschlossen.
 Moe:             Dieser Burns! Jetzt gibt es wirklich nur noch eine Lösung! 
                 <er holt eine Schrotflinte unter der Theke hervor>
 Skinner:          Ganz meine Meinung! <holt eine Pistole hervor> Ja! 
                 Endlich hab' ich meine aufgeblasene Selbstachtung wiederge-
                 funden.

Der Bohrturm pumpt. Dadurch wird ein Erdbeben ausgelöst, direkt unter dem Altenheim. Abe Simpson fährt in seinem Bett hoch.

 Abe:             Ein Erdbeeeeeben! Uaaah!

Er springt auf und stellt sich unter einen Türrahmen. Das Altenheim ist in zwei Teile zerbrochen. Die alten Menschen jammern und rufen um Hilfe. Smithers beobachtet die Schule, das Altenheim, wo sich ein "Campingplatz" ge- bildet hat, und Moe's Taverne durch ein Fernglas. Burns zählt in seinem Büro sein Geld.

 Smithers:        Damit haben Sie alle ihre Gegner ausgeschaltet, Sir. 
                 Die Grundschule, Moe's Taverne, das Altersheim. Jetzt sind
                 sie bestimmt stolz, grmm?
 Mr. Burns:       Nein, nicht solange mein größter Erzfeind unsere Kunden 
                 umsonst mit Licht, Wärme und Energie versorgt. <schaut
                 aus dem Fenster> _Das ist wirklich der Urfeind. Die Sonne!
 Smithers:        <erschrickt>

Mr. Burns geht zum Tisch und legt einen Stift um, worauf ein Schaltpult er- scheint. Er dreht an zwei Schaltern, worauf der Teppich zurückfährt, ein Modell von Springfield erscheint und das Dach sich öffnet. Smithers wird ge- blendet.

 Mr. Burns:       Seit Ewigkeiten hat der Mensch sich danach gesehnt, die 
                 Sonne zu zerstören. Darum will ich zumindest versuchen, sie
                 - auszusperren! <er drückt auf eine Fernbedienung>

Der Modellberg öffnet sich und ein riesiger Schirm öffnet sich und wirft Schatten über das Modell von Springfield.

 Smithers:        Großer Gott!
 Mr. Burns:       Stellen Sie sich vor, Smithers, elektrisches Licht und 
                 Heizwärme Tag und Nacht!
 Smithers:        Aber Sir, alle Pflanzen und Bäume werden sterben, Eulen 
                 werden uns mit ihrem unaufhörlichen Geschrei taub machen - 
                 die städtische Sonnenuhr ist nutzlos! <zeigt auf das Modell
                 der städtichen Sonnenuhr> Oh nein, ich will mit diesem
                 Vorhaben nichts zu tun haben, das ist gewissenlos! 
                 <ängstlich> Und teuflisch.
 Mr. Burns:       Ich werde ihren Ungehorsam nicht dulden. Schockierend ist 
                 der Rückgang in Qualität und Quantität ihrer Speichel-
                 leckerei. Sie werden sofort wieder Haltung annehmen, 
                 verstanden?
 Smithers:        <ringt mit sich> Nein. Nein, Monty, ohne mich. Nur wenn sie 
                 bereit sind, die Schwelle des Wahnsinns wieder zu verlassen.
 Mr. Burns:       Ich denke nicht im _Traum daran! Sie sind entlassen!

Smithers geht. Mr. Burns lacht teuflisch und zertrampelt sein Modell.

 Mr. Burns:       Weg mit dir, Bowlingcenter, mit dir auch, Supermarkt, 
                 und auch du sollst veschwinden, Atomkraftwerk. - Verdammt, 
                 so ein Blödsinn.

Am Küchentisch UBF. Jemand liest die Zeitung.

 Marge:           <zitiert aus der Zeitung> "Burns plant dem Sonnenschein 
                 Einhalt zu gebieten." Ich muß sagen, Mr. Burns ist mehr als 
                 rücksichtslos. Der denkt immer nur an sich.
 Bart:            Dem muß man endlich mal richtig eins überbraten. Stimmt's, 
                 Dad? Dad? Homer! 

Er zieht die Zeitung weg. Doch da sitzt nicht Homer, sondern Grampa. Lisa, Bart und Grampa schreien.

 Lisa:            Entschuldige, Grampa. Es sah erst so aus, als ob Dad 
                 geschmolzen wär'.
 Abe:             Gewöhnt euch daran, denn ab jetzt werd ich _hier wohnen. 
                 Ich werde nicht ins Altersheim zurückkehren, bis die mein 
                 Bett aus der Versenkung gefischt haben.
 Marge:           <stellt zwei Schüsseln hin> Geraspelte Möhren für Maggie, 
                 geraspelte Möhren für Grampa.
 Abe:             Ooh, ich möchte bitte auch ein Lätzchen!

Homer fährt ängstlich mit dem Auto. In seinen Gedanken erscheint Mr. Burns. Zuerst einer, dann immer mehrere. Sie sind tranparent und sitzen überall in Homers Wagen.

 Mr. Burns:       Smithers, wer ist dieser Unwissende? Smithers, wer ist 
                 dieser Nichtsnutz? Wer ist dieser Fettsack? Wer ist dieser 
                 Dummkopf? Weichbirne! Mondkalb! Versager! Schleimer! 
                 Arschkriecher! Glatzkopf! Blödmann! Idiot!
 Homer:           Aufhörn, aufhörn, aufhörn, aufhörn!
 Burnse:                 <in Schutzhaltung> Vorsicht!
 Homer:           Ahhhh!

Homer fährt durch die geschlossene Schranke des Atomkraftwerks.

 Pförtner:        Halt, einen Augenblick!

Er drückt auf einen Knopf, der Rest der Stanke fährt hoch. Homer steigt aus, öffnet den Kofferraum und holt etwas heraus. Er schleicht sich in Mr. Burns' Büro, wo er im Dunkel lachend an die Wand sprayt: "Ich bin Homer Simpson". Als das Licht angeht, steht Mr. Burns in der Tür.

 Mr. Burns:       Wer zum Teufel sind Sie?
 Homer:           <greift ihn am Kragen> Homer Simpson, Homer Simpson,...
 Mr. Burns:       Was, wovon reden Sie bitte? Bitte seien Sie vernünftig! Ich
                 versteh kein Wort! Sie brabbeln unzusammenhängend!
 Homer:           Mein Name ist Homer Simpson! <Zwei Wachmänner kommen und 
                 zerren ihn weg> Sie sind ein toter Mann, Burns! Sie sind 
                 tot, Sie sind tot, Burns!

Im Wohnzimmer der Simpsons. Opa packt seinen Koffer aus, Bart sitzt auf dem Boden und Knecht Ruprecht rollt mit seinem Radgefährt vorbei.

 Abe:             He, der Lampenschirm läuft weg!
 Bart:            Aber das ist doch mein Hund!
 Abe:             Wiedersehn, Lampe! Gammel' da nicht rum, hilf deinem 
                 Großvater lieber beim auspacken!

Bart holt eine Schachtel heraus. Er öffnet sie und findet darin eine Pistole.

 Bart:           Wow!
 Abe:             Das ist meine alte Smith&Wesson, wenn du damit spielen 
                 willst, sei vorsichtig! Sie ist geladen!
 Marge:           Ahhh! Bart, weg damit. Waffen sind gefährlich und sowas 
                 möcht' ich nicht hier im Haus haben. <sie nimmt die Pistole>
 Abe:             Wie kann man ohne Waffe in einem Haus wohnen? Wenn nun 
                 plötzlich ein Bär durch die Tür reinkommt?
 Marge:           <nimmt die Schachtel> Die werd' ich im Garten vergraben, wo 
                 kleine Hände sie nicht erreichen können.
 Abe:             Ach, du hättest in die Luft ballern sollen, dann wär sie 
                 davon gerannt.

Im Springfielder Stadthaus. Quimby steht auf der Bühne.

 Quimby:          Mitbürger, bleibt ganz gelassen. Ja, wir sind alle stink-
                 wütend über Mr. Burns' Plan, die Sonne auszusperren. Es wird
                 allerhöchste Zeit, dass wir entschlossen vorgehen. <er nimmt
                 ein Kuvert> Ich habe hier einen höflichen, aber bestimmten 
                 Brief an Mr. Burns' Handlanger <alle halten ihre Waffen 
                 bereit>, der ihn mit ein bisschen Schmeichelei an ihn 
                 weiterleiten oder ihn zumindest über das Wesentliche 
                 unterrichten wird.
 Mann:            <flüstert Quimby ins Ohr> Die streicheln schon ihre Waffen!
 Quimby:          Mir ist zu Ohren gekommen, dass viele von euch bereits ihre 
                 Waffen streicheln. Ich trete jetzt beiseite und gebe das 
                 Pult frei.
 Smithers:        <besoffen> Mr. Burns stand mir immer am nächsten, er war mir 
                 mehr <hicks> als ein Freund. Aber er hat mich entlassen. 
                 Jetzt verbring' ich meine Tage mit Whisky trinken und seh'
                 mir billige Grollen-Shows (?) an.
 Hibbert:         Ach du liebe Zeit!
 Flanders:       <legt ihm eine Decke um>
 Smithers:        Ach, eigentlich halb so schlimm. Am liebsten seh ich 
                 Stinkefinger in Action. 
 Willy:           Burns hat mich um meinen Hausmeisterposten in der Schule 
                 gebracht. Und ich bin zu abergäubisch, um den beim Friedhof 
                 zu übernehmen.
 Abe:             Ja, seinetwegen hab ich mein Zimmer verloren. All meine 
                 Sachen und die Sammlung meines Freundes mit den Magazinen 
                 der Sonnenanbeterinnen.
 Alter Mann:      Huch, du Bastard!
 Moe:             <hebt die Schrotflinte hoch> Ich hab' meine Bar verloren!
 Barney:          Ich hab' seine Bar verloren!
 Lisa:            Und er hat die Schule der Musik beraubt!
 Skinner:         Und ihrer finanziellen Sicherheiten!
 Tito:            Er hat der Schule Tito geraubt!
 Homer:           Er erinnert sich nicht an meinen Namen!
 Marge:           Er ist schuld, dass wir alle weinen! <Maggie guckt böse>
 Bart:            Und das hat er meinem besten Freund angetan <alle sehen auf 
                 den verpickelten Milhouse, der gerade Chips ißt>.
 Milhouse:        Häh?
 Bart:            Nein, meinem Hund <Knecht Ruprecht kommt "angerollt">!
 Mr. Burns:       <kommt lachend hinein> Tja, die Räder quietschen ein 
                 bißchen. Ich könnte ihm ja ein bißchen Öl verkaufen!
 Knecht Ruprecht: <knurrt ihn an>
 Bart:            <rennt auf Mr. Burns zu> Du abartiges, altes Monster! <rennt
                 auf Mr. Burns zu>
 Mr. Burns:       <zeigt seine Waffe> Äh, äh, äh! Ich hab Selbstschutzmaß-
                 nahmen ergriffen, seit ich mal in meinem Büro von einem 
                 Unbekannten überfallen wurde.
 Homer:           Nein!
 Seemann:         Harr! Burns, ihre niederträchtigen Machenschaften werden 
                 ihnen eine Fahrkarte ins Gebeinhaus einbringen! <er deutet 
                 an, dass er ihm die Kehle durchschneiden wird>
 Flanders:        Und was sagt Tingeltangel Mel dazu?
 Mel:             Ich bin dafür, dass Mr. Burns den teuflischen Qualen des 
                 grausamen Tyrannen der Hölle ausgeliefert wird! <öffnet ein 
                 Springmesser>
 Otto:            Ja!
 Mr. Burns:       Ihr nehmt alle den Mund sehr voll. Doch wer hat den Mut, mir
                 Einhalt zu gebieten? 
 Menge:          <grummelt unentschlossen>
 Mr. Burns:      Hm. Na bitte. Eine letzte Frage: Habt ihr schon mal einen 
                 Sonnenuntergang gesehen? Um drei Uhr nachmittags?
 Seemann:         Ay, ay! Einmal. Da bin ich um die Arktis rumgesegelt.
 Mr. Burns:       Klappe zu! Wirf einen letzten Blick auf die Sonne, 
                 Springfield.

Er holt eine Fernbedienung raus, drückt einen Knopf. Darauf öffnet sich der Berg, ein Schirm kommt heraus und verdeckt die Sonne. Unter Protest der anderen geht der teuflisch lachende Mr. Burns. Ein Auto fährt vor. Heraus kommt Krusty mit zwei Koffern in der Hand.

 Krusty:           Hey hey! Ich war über sechs Wochen in Reno! Hab ich hier 
                  irgendwas verpasst? Wieso ist... <alle sehen ihn böse an> 
                  Oh!

Die Bürger verlassen das Stadthaus.

 Doris:            Ewige Dunkelheit. Das ist doch einfach nicht zu fassen!
 Apu:              Jemand muß diesem Mr. Burns Paroli bieten. Nie ist ein 
                  Revolverheld zur Stelle, wenn man ihn braucht.
 Snake:            Entschuldigung, ich war im Knast!

Mr. Burns geht auf dem Bürgersteig. Auf einmal gehen alle Lichter an.

 Mr. Burns:        Ach! Ununterbrochenes Zwielicht vermischt mit dem Glanz der 
                  Burns'schen Elektrizität.
                  <er springt auf eine Laterne und singt> Hallo Laternen-
                  pfahl! Weißt du, was ist? Ab jetzt Dauerstrom durch deine 
                  Adern fließt. Dum du dumm.

Im Stadthaus.

 Carl:             <nimmt eine Jacke> Eigenartig. Mr. Smithers hat seine Jacke
                  liegengelassen.
 Otto:             Ui, eigenartig. Rektor Skinner hat seiner Mutter hierge-
                  lassen.

Auf dem Parkplatz. Marge setzt Maggie ins Auto.

 Marge:            Eigenartig. Wo sind Homer und Bart und Lisa und Grampa?

Man sieht die leere Schachtel (ohne Pistole) im Garten der Simpsons.

Wieder auf dem Bürgersteig.

 Mr. Burns:        Nach so vielen Jahren verläuft endlich alles so, wie ich es
                  mir gewünscht hab. Das muß gefeiert werden, ich.. Oh, sie 
                  sind's. Worüber freuen sie sich denn so? Ach, ja. Aber die 
                  sollten sie lieber fallenlassen. Ich hab gesagt, fallen-
                  lassen! Üah, nein nicht! Nehmen Sie.. üäh.. ihre Hände weg!

Vor dem Stadthaus.

 Marge:            Wo sind die auf einmal alle hin?

Man hört einen Schuß, danach kommt Mr. Burns angetaumelt.

 Jimbo:            Hey Mann, alles in Ordnung?
 Mr. Burns:        Die Frage.. würdige ich.. keiner Antwort mehr.

Mr. Burns fällt auf die Sonnenuhr. Die Springfielder kommen angelaufen.

 Selma:            Mr. Burns ist erschossen worden!
 Wiggum:           Augenblick mal. Das ist überhaupt nicht Mr. Burns! Das ist
                  nur eine Maske!

Er zieht an seinem Gesicht, aber es ist keine Maske.

 Wiggum:           Es ist doch Mr. Burns. Seine verschrumpelte Haut sieht aus 
                  wie 'ne Maske.
 Marge:            Wie werden wohl nie erfahren, wer der Täter war, denn so 
                  gut wie jeder hier in der Stadt steht unter Verdacht.

Alle sehen sich an.

 Hibbert:          Ich sehe mich außer Stande, das Geheimnis zu lüften. 
                  <er zeigt auf den Zuschauer> Sie vielleicht?

Dann sieht man aber, dass er auf Wiggum gezeigt hat.

 Wiggum:           Tja, das wird ein Volltreffer. Immerhin ist es meine 
                  Pflicht, oder?

             Fortsetzung folgt

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