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Die Simpsons

[4F11] Homer und gewisse Ängste

 Originaltitel: "Homer's Phobia"
 Erstausstrahlung: 02.16.1997
 Erstausstrahlung Deutschland: 02.10.1999
 erstellt von: [Markus Klein]
 letztes Update: 07.03.2004
 überarbeitet am: 07.03.2004 vom ULOC-Team

Tafel: kein Tafelgag
Sax:   kein Saxophonsolo
Couch: Der Anfang ist aufgebaut wie ein Computerbildschirm. 
       Man sieht nur die leere Couch. Ein Cursor klickt auf "Load Family". Dann 
       erscheinen die Worte "Please Wait...". Dies dauert eine Zeit, aber die 
       Familie ist noch immer nicht geladen. Frustriert wird der Cursor mehrmals 
       auf "EXIT" geklickt.

Die Kamera fährt über das Grundstück der Simpsons und endet im Keller. Dort steht 
Bart mit ein paar lärmenden Klassenkameraden am Wäschetrockner.

Bart:           Ok, habt ihr alle eure Zettel? Dann kann’s losgehen mit der Super-
                Barto-Jackpot-Ziehung.

Bart stopft mehrere Kugeln in die Maschine und wirft sie an.

Milhouse:       Komm schon, Honigmelone!
Bart:           So dreht das Glück seine Runden... Uh-Oh!

Eine Kugel hat sich verklemmt. Die Kinder schreien auf. Die Maschine beginnt sich 
von der Wand zu lösen. Kabel reißen aus und pendeln wild umher. Flammen schlagen 
aus den abgerissenen Leitungen. Die Maschine brummt und bewegt sich auf die Kinder 
zu. Schreiend flüchten alle die Treppe hoch.

Bart:           <als Letzter auf der Treppe stehend schreit hinterher> 
                Keine Geldrückgabe! Höhere Gewalt! Steht auf der 
                Rückseite eurer Zettel.

Ein Auto mit der Aufschrift: Springfield Gas Company fährt weg. Dahinter auf der 
Wiese stehen die frustriert ausschauenden Homer und Marge. Homer hält eine 
Rechnung in seiner Hand.

Homer:          Heh? Neunhundert Dollar! Tja ,da müssen wir wohl wieder mal in den 
                Rententopf greifen.

Ein schweres Glas voll mit Pennystücken und mit der Aufschrift einer Adresse steht 
auf dem Boden. Homer hebt es hoch.

Homer:          <ächzend> Ach Mist!

Ächzend schleppt er es zum Briefkasten. Plötzlich fällt es ihm aus der Hand und 
hinterläßt ein riesiges Loch im Boden. Homer beugt sich über das Loch.

Homer:          Hallo! China! Braucht ihr Hilfe?

Die Familie sitzt im Wohnzimmer und schaut deprimiert. Marge steht und schaut auf
eine Rechnung.

Marge:          <deprimiert> Ich hätte nie gedacht das es einmal dazu kommen 
                würde, aber wir werden Großmutters Bürgerkriegspuppe wohl 
                verkaufen müssen.
Lisa:           <deprimiert> Mum, du willst ein Familienerbstück verkaufen, um die 
                Gasrechnung zu bezahlen? Was würde denn Großmutter dazu sagen?
Marge:          Sie wäre bestimmt Stolz darauf, dass ihre Nachfahren fließend
                Warmwasser haben und jede Menge trockene Unterwäsche!
Homer:          Das ist absolut wahr.

Die Szene wechselt zu einem Einkaufszentrum. OFF geht in einen Shop namens
"Cockamamie’s". Man sieht mehrere Anstecker.

Skinner:        <überlegend> Hmm, diese Wahlkampfplaketten sind alle 
                parteigebunden. Haben Sie keine neutralen? "Möge der bessere 
                gewinnen", "Führen wir einen guten sauberen Wahlkampf" oder so 
                was.
				
Verkäuferin:    Oh nein nein, da haben wir nur ein paar alte Hemdknöpfe, die sind 
                ganz ausgefallen und lustig!
Skinner:        <zornig> Das hätten sie nicht sagen dürfen; so kommen wir nie ins 
                Geschäft.

Skinner geht. Man sieht Lisa wie sie sich ein paar Regale anschaut. Plötzlich 
kommt hinter ihr Bart auf Stelzen. 

Bart:           Hey Lisa, sieh dir das an! Gefederte Stelzen! Die sind in allen 50 
                Staaten verboten.

Plötzlich springt ihm eine Stelze weg. Sie fliegt über ein Regal.

Homer:          Auuuu! Hey? Was ist passiert?

Bart und Lisa schauen sich einen Filmroboter an.

Lisa:           Wow, ein echter Roboter aus dem Film "Klick-Klack du bist tot". 
                Iihh, das muss ja furchtbar gewesen sein für den armen Zwerg der 
                dort hinein gesteckt wurde.
Bart:           Ach Papperlapapp, dafür werden die bezahlt.

Bart und Lisa gehen weg. Die Frontklappe des Roboters geht auf und ein 
kleines Skelett hängt heraus. Marge und Homer schauen sich ein Regal an.

Marge:          <staunend> Ohhh!

Marge rennt zu einem Ausstellkasten, in dem eine Fernsehzeitschrift liegt.

Marge:          <staunend> Hhh! Oh, sieh mal Homer! Eine Fernsehzeitschrift, die 
                mal Jackie O. gehört hat!

Homer rennt auch zum Ausstellkasten.

John:           Da sollten sie sich das Kreuzworträtsel mal anschauen! Sie dachte, 
                Wilma sei von Fred Feuerstein geschieden.

Homer:          <wütend> Ich muss doch bitten! Ihr Mann wurde ermordet!
John:           Sicher ich weiß! War das nicht furchtbar? Hallo, ich bin John, 
                kann ich ihnen behilflich sein?
Marge:          Ja! Ich hätte etwas, was ich gern verkaufen würde.
John:           Jetzt sagen sie bloß ihre Haare!
Marge:          Hahaha! Nein, ein Erbstück, dass meine Großmutter mir hinterlassen 
                hat. Eine sehr seltene alte Figur aus dem Bürgerkrieg.

Marge packt die Figur aus und Lisa kommt schnell zu Marge gerannt. 

Lisa:           Das wir die besitzen deuten sie bitte nicht als Verherrlichung 
                der Sklaverei!

John hebt die Figur hoch.

John:           <nachdenklich> Hmmm! Das sehe ich ein bisschen anders. Das ist 
                eine Konföderierten-Soldaten-Flasche anfang 1970. J&A–Whisky wurde 
                darin verkauft. Für 2 Rabattmarkenheftchen gab’s den damals.
Marge:          <geschockt> Oh, oh nein, nein, nein, nein, nein, nein, das ist 
                wirklich eine echte, alte Figur!
John:           Nein! Das ist 'ne Schnapsflache.

Er schraubt die Kappe der Soldatenfigur ab.

John:           Sehen sie.

Er holt sich einen Becher und schenkt aus der Figur ein und trinkt.

John:           Ahhh, das bringt einen in Stimmung.
Marge:          <sauer> Hmm, na gut. Dann behalten wir sie eben als Erinnerung an 
                Großmutters heimliches Trinkproblem!
Homer:          Okay, dann ist diese Flasche eben Schrott. Aber was verkaufen sie 
                hier schon?

Homer geht zu einem Regal und zeigt auf eine Packung.
Homer:          <zornig> 50 $ für ein Spielzeug, das ist das nie wert.
John:           Moment! Das ist der „Rex-Mars-Atom-Diskombubulator. 
                Ist nicht schon allein die Aufmachung des Kartons liebenswert?
Homer:          Nein! Wie können sie einen Karton, Spielzeug oder Grafiken lieben? 
                Sie sind ein erwachsener Mann.
John:           Das nennt man Nostalgie.

Homer schaut John lange fragend an.

John:           Das tragisch Komische, die komische Tragik.
Homer:          Ja, natürlich! Zum Beispiel wenn ein Clown stirbt.
John:           Ja, so ähnlich. Aber ich mein eigentlich mehr aufblasbare Möbel, 
                Tabletts mit dem Bild vom letzten Abendmahl drauf oder mein 
                Bowlinghemd hier.

John dreht sich einmal. Er hat Homers "Pinball–Shirt" an.

John:           Das hat tatsächlich jemand in die Kleidersammlung gegeben!

Marge geht lachend weg.

Homer:          Und dieser Kram ist wirklich Geld wert?
John:           Oh ja, und wie!
Homer:          Da sollten sie uns mal besuchen. Wir haben nämlich Unmengen 
                teures, wertloses Zeug!
John:           <froh> Na klar, wenn sie mich einladen!
Homer:          Na klar, ich bestehe darauf. Sagen wir um fünf, 'nen kleinen  
                Snack? 
John:           <froh> Ich hab schon richtig Herzklopfen, <schwuchtelig> Huhu!

Im Haus der Simpsons: Marge macht gerade mit Schlagsahne Gesichter auf Plätzchen. 
Maggie sitzt neben ihr.

Marge:          <froh> Ein Nelkenpfeffernäschen und voilà: "Mums patentierte, 
                fröhliche Plätzchenplatte".

Es klingelt an der Tür. Marge stellt die Schlagsahnespritze auf den Tisch und 
geht zur Tür. Maggie nimmt den Siphon, steckt ihn in den Mund und drückt 
auf den Hebel. Marge macht die Tür auf. John steht vor der Tür. Er klingelt noch 
einmal.

John:           <gerührt> Dingdong! Klassisch! Das besagt doch bereits alles. 

John betritt das Wohnzimmer. Bart und Homer sitzen auf der Couch und 
sehen fern.

John:           <staunend> Oh Mann! Sie haben wirklich nicht untertrieben. Direkt 
                zum Verlieben.
Homer:          Kenne ich sie? 
John:           <staunend> Oh! Die Farbanordnung, und die Kaninchenohren <Antennen 
                des Fernsehers>, und die 2, 3 Kinder. Wo bitte ist das "Hohe C"?
Lisa:           Hohes C und dazu was zum Naschen!
John:           <gerührt> Ouhhh! Eine Perlenkette trägt die Kleine! Es ist wie im 
                Märchen!
Lisa:           <verlegen> Hehehehe.

OFF und John stehen in der Küche und schauen sich die Vorhänge an.

John:           <beeindruckt> Ohh, ich hab die selben Vorhänge, aber in meinem 
                Badezimmer. Sind sie nicht fast gestorben als sie die entdeckt 
                haben?
Marge:          Nicht unbedingt. Nur weil da Maiskolben drauf sind? Zur Küche 
                passen Maiskolben.
John:           <schwuchtelig> Oh ja!

John gibt Marge einen Klaps auf die Schulter. Bart sieht das und haut Homer auf 
die Schulter.

Homer:          <zornig> Au! Was soll das du kleiner... <Homer würgt Bart>
Bart:           <ächzend> Dad, Dad! Du hast Besuch, du hast Besuch!
Homer:          Oh, setzen sie sich, ich komme sofort. <Homer würgt Bart weiter>

John schaut sich Homers Schallplatten im Wohnzimmer an.

Homer:          Und, haben diese Platten irgendeinen Nostalgiewert?
John:           Oh ja! So gut wie alles hier. Auch sie selbst sind ein Vermögen 
                wert, Homer! Ich brauche ihnen eigentlich nur eine Schleife 
                umzuhängen und ein Preisschild anzuheften!

Homer lacht. John legt eine Platte auf und geht in die Mitte des Wohnzimmers.

John:           Kommen sie Homer! Wir feiern 'ne Party.

Die Kinder und Marge schauen den beiden beim Tanzen zu.

Lisa:           Mum, John mag Itchy & Scratchy genau so sehr wie wir. Vielleicht 
                sogar noch mehr!
Bart:           Ja! Und er sammelt Spielzeugroboter.
Marge:          Ja. Er ist ein echter Charmeur und er scheint euren Vater zu 
                beeindrucken.
John:           <Homer und John stoßen ihre Hintern zusammen> <schwuchtelig> Oho! 
                Homer, sie sind so ein richtiger Knaller. Uuuhh <Homer und John 
                lachen.>

Am nächsten Morgen. OFF sitzt in der Küche und frühstückt. Homer kommt rein und 
schenkt sich Kaffee ein.

Homer:          Dieser John ist der netteste Kerl auf der Welt! Wir sollten ihn 
                irgendwann mal mit seiner Frau einladen.
Marge:          Ich glaub kaum, dass er verheiratet ist Homer.
Homer:          <staunend> Oho, ein swingender Junggeselle. Na und, es gibt 
                schließlich genug heiße Damen auf dem Markt.
Marge:          <zögernd> Homer! Kommt dir John nicht ein wenig "schwuchtelig-
                tuckig" vor?
Homer:          Selbstverständlich, er ist fröhlich wie ein Spatz.
Marge:          <ein wenig zornig> Ich meine, er bevorzugt die Gesellschaft von 
                Männern.
Homer:          Na und, wer nicht?
Marge:          <zornig> Homer, jetzt hör mir gefälligst mal zu! John ist ein 
                HO–MO...
Homer:          Ja?
Marge:          ...SEXUELLER
Homer:         <hysterisch> Ahhhhhhhhhh!

Später. Marge und Lisa sitzen am Eßtisch. Homer geht auf und ab.

Homer:          <hysterisch> Oh mein Gott, oh mein Gott, oh meine Gott. Oh mein 
                Gott! Ich hab mit 'nem Schwulen getanzt! Marge, Lisa, versprecht 
                mir, es keinem zu erzählen! <zu Lisa> Los, versprich es mir!
Marge:          <zornig> Du benimmst dich absolut lächerlich!
Homer:          Ach ja Marge, wirklich? Denk an die Wertsachen, die wir haben? 
                Jetzt können wir nie mehr behaupten, nur normale Menschen hätten 
                dieses Haus betreten!
Marge:          <steht auf, um das Geschirr zu waschen> <empört> Ich finde es 
                beschämend, dass du so etwas sagst, denn John hat uns heute zu 
                einem Ausflug eingeladen und da fahren wir mit!
Homer:          Oh nein, vielen Dank, ohne mich! Und nicht weil John schwul ist, 
                sondern weil er 'ne Schlange ist. Er hätte zumindest so höflich 
                und ehrlich sein sollen, allen Leuten mitzuteilen dass er äh... so 
                geachtet ist.
Marge:          <empört> Entschuldige mal, von was redest du bitte?
Homer:          <laut> Du kennst mich Marge! Ich mag mein Bier kalt, meinen 
                Fernseher laut und meine Homosexuellen sollen sich outen! 

Plötzlich hört man einen komischen Hupton von draußen. Homer öffnet die Vorhänge, 
um nachzuschauen, wer und was ihn verursachte. Draußen steht ein Auto, in dem John 
sitzt, er richtet den "Rex-Mars-Atom-Diskombubulator" auf Homer und tut so, als 
würde er schießen.

John:           Zzzaappp! 
Homer:          <erschrocken> Nein!

Die anderen Familienmitglieder stehen vor der Tür und sind schon bereit zum Gehen.

Marge:          Homer, geh wenigstens raus und sag Hallo.
Homer:          <zornig> Nein!
Marge:          Mach schon!
Homer:          <zornig> Nein! Kommt nicht in Frage!
Marge:          Heute morgen hast du John noch sehr gemocht.
Homer:          <zornig> Das stimmt nicht, und ich werde keinen Schritt mehr vor 
                die Tür setzen bis dieser Mann weg ist.
Bart:           Ach Homer, du bist ein echter Knaller!

Homer schaut Bart zweifelnd an. OFF (außer Homer) steigt in Johns Cabrio ein. Bart 
setzt sich neben einen sehr großen Plastikweihnachtsmann.

Bart:           Hey, woher hast du diesen schreckenerregenden Weihnachtsmann?
John:           Aus Japan. <sarkastisch> Aber da drüben nennt man ihn den 
                jährlichen Geschenkebringer und er wohnt auf dem Mond!

John fährt weg. Man sieht wie Homer, der hinter dem Fenster steht, ihnen 
misstrauisch nachschaut. OFF (außer Homer) und John fahren durch die Stadt, um 
sich Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

John:           <zeigt auf eine Stelle> Und hier hat man Kent Brockman erwischt 
                wie er beim Springfield-Marathon betrügen wollte.
                <zeigt auf ein Geschäft dass Toiletten verkauft> Und dort hat Ava 
                Gardner die Toilette gekauft in der sie ertrunken ist. 
OFF:            <beigeistert> Ohhh <Marge schießt ein Foto>

OFF und John gehen in das "Sha–Boom Ka–Boom!"-Cafe. Sie setzen sich an einen 
Tisch.
Bart:           Ich muss sagen, das war 'ne Superrundfahrt.
Lisa:           Ich hab gar nicht gewusst, wie viele Berühmtheiten sich in unserem 
                Vorgarten selbst in die Pfanne gehaut haben.
John:           Dies ist eine absolut morbide Stadt und sie macht mich krank, aber 
                auf eine wundervolle Art!

Plötzlich kommt Waylon Smithers an den Tisch.

Waylon:         <zornig> John!
John:           <geschockt> Oh, ähm, Waylon. Darf ich dir die Simpsons vorstellen?
Waylon:         <zornig> Ich kenne die Simpsons. Und das ist also deine kranke 
                Mutter?!
John:           <niedergeschlagen> Tu mir das bitte nicht an, Waylon.

Johns Auto parkt vor dem Haus der Simpsons. OFF steigt lachend aus und betritt
das Haus.

Homer:          <misstrauisch> Na wie war’s? Was ist passiert? Er hat dich mit 
                seiner Schwulität doch hoffentlich nicht angesteckt!
Marge:          <zornig> Ach du grüne Neune. Jetzt hör gefälligst auf, hier so ein
                Theater zu machen. John ist ein witziger, aufgeschlossener Mensch!
Homer:          Ach. Ich wohl nicht?

Plötzlich kommt Bart hinter Homer und zielt auf ihn mit dem "Rex-Mars-Atom-
Diskombubulator".

Bart:           Hey Dad, sieh mal was ich hab. <Bart tut so als würde er 
                erschießen> Zzaaapp, Zzaaapp, Zzzaappp!

Homer schaut Bart misstrauisch an. Später liegt Homer mit einem Duff auf dem Bauch 
auf der Coach. Da kommt Bart, der ein Hawaiihemd anhat, vorbei.

Homer:          Hey Bart! Wo hast du dieses Hemd her?
Bart:           Keine Ahnung, das hing am Schrank.
Homer:          Ähhh, ah ja.

OFF sitzt beim Essen. Homer blickt enttäuscht drein. Da kommt Marge mit Tablett 
voller schwarzer und rosaner Hefekuchen ins Zimmer.

Marge:          Ich hoffe ihr habt noch Platz, ich hab euch euer Lieblingsdessert 
                gemacht: Hefekuchen aus den Laden, zweierlei Sorten.

Bart überlegt welchen der zwei verschiedenen Hefekuchen er nehmen soll. Dann nimmt 
er den Rosafarbenen.

Homer:          <laut, enttäuscht> Ausgerechnet!

Später am Abend. Marge und Homer liegen im Bett, Homer kaut auf seinem 
Kopfpolster. Da macht Marge das Licht an.

Marge:          Homey, ich hör doch, dass du auf dem Kopfpolster rumkaust. Was ist 
                los?
Homer:          <niedergeschlagen> Marge, unser Sohn hat heute ein Hawaiihemd 
                getragen!
Marge:          Na und?
Homer:          <niedergeschlagen> Es gibt nur zwei Sorten von Leuten, die so ein 
                Hemd tragen: Schwuchteln und dicke, fette Partylöwen; und Bart 
                wirkt auf mich nicht gerade wie ein dicker, fetter Partylöwe.
Marge:          Wenn du also so ein Hawaiihemd trägst, wärst du nicht schwul?
Homer:          Genau, danke! <zornig> Ich hoffe dir ist klar, dass das nur deine 
                Schuld ist! Musst du dich immer so weibisch unserem Jungen 
                gegenüber benehmen?
Marge:          Homer, ich glaube wir haben keine Probleme mit Bart. <zornig> Aber 
                wenn, dann liegt es daran das du nie Zeit für ihn hast! Gute 
                Nacht!

Homer geht die Treppe hinunter und pfeift zu dem Oldie, der im Wohnzimmer gerade 
gespielt wird.

Homer:          Okay mein Junge heute wollen wir zwei mal so richtig... Nein!!
Bart:           <tanzt im Wohnzimmer zum "The Shoop Shoop Song (It's In His 
                Kiss)" mit einer riesigen, schwarzen Frauenperücke> <schwuchtelig> 
                Was wollen wir Homer?

Homer reißt Bart die Perücke vom Kopf und nimmt die Nadel von der Platte. Marge 
und John sitzen am Küchentisch und tratschen.

John:           Und Helen Lovejoy natürlich. Sie hat zwar blonde Haare aber wenn 
                sie mich fragen sind die garantiert gefärbt.
Marge:          Ich frage zwar nicht, aber trotzdem hör ich so was gern.
Homer:          <kommt plötzlich in die Küche> <zornig> Sie! Das hätt' ich ich 
                wissen müssen!
John:           Guten Morgen mein Sonnenschein.
Marge:          Homer, John hat und Kaktusbonbons gebracht.
Homer:          Entschuldigung John, sie scheinen ein netter Kerl zu sein <zornig> 
                aber halten sie sich bitte fern von meiner Familie.
John:           Gut, dann kriegen sie auch keine Bonbons; <mitleidig> ach, das 
                wäre zu gemein, nehmen sie sich ein Kleines.
Homer:          Nein!
John:           Homer, was haben sie gegen Homosexuelle?
Homer:          Das wissen sie genau, das ist nicht... normal. Gäb’s dagegen ein 
                Gesetz, würden sie verhaftet.
Marge:          <zornig> Hör auf! Du bringst dich nur selbst in Verlegenheit.
Homer:          Ganz im Gegenteil Marge. Die bringen mich in Verlegenheit! Und 
                damit ganz Amerika. Sie haben die Marine zu einem schwimmenden 
                Witz gemacht und unsere schönsten Namen wie Bruce, Lance und 
                Julian in den Dreck gezogen. Das waren die coolsten Namen die wir 
                hatten. Jetzt heißen sie nur noch ...ähm...?
John:           Schwule?
Homer:          Ja, das ist auch so ein Punkt. Ich finde es eine Frechheit, dass 
                ihr dieses Wort benutzt. Das ist unser Wort um uns über euch 
                lustig zu machen. <mitleidig> Das brauchen wir! <zornig> Ich will 
                nicht nur dieses Wort wieder haben, sondern auch meinen Sohn!

Homer und Bart sitzen im Auto und fahren die Straße entlang.

Homer:          Keine Angst mein Junge, wir wollen nur eins klar stellen; bis 
                morgen früh bist du wieder ein echter Burt Reynolds.
Bart:           Was redest du da für 'nen Quatsch Homer? Wo fahren wir hin?
Homer:          Zu ein paar guten, altmodischen Männerbastionen! <Homer legt 
                seinen Arm um Barts Schulter> Vater und Sohn! <Homers Gehirn:> Du 
                hältst ihn viel zu lange umschlungen, das macht’s nur noch 
                schlimmer <schnell zieht Homer seinen Arm weg> Nein, er weiß, dass 
                du ihn unter Verdacht hast, schüttele ihm die Hand <Homer gibt 
                Bart die Hand> <zu Bart> Und vergiss bitte niemals, mein Junge, 
                was immer passiert, ich werde dich immer lieben <Homers Gehirn:> 
                Wie soll ich das verstehen <zu Bart, hysterisch> Als Vater! Als 
                VATER! Als ganz normaler Vater!

Homer parkt auf einer kleinen Grünstelle auf der Autobahn. Er stellt einen 
Klappstuhl genau vor einem Laramie-Zigaretten-Plakat auf, auf dem zwei Frauen in 
Unterwäsche eine Polsterschlacht machen.

Bart:           Gut, und was soll ich hier bitte?
Homer:          Nichts, bleib da sitzen. Ich hol dich wieder ab.

Später. Homer kommt auf Bart zu.

Homer:          So, das waren jetzt zwei Stunden. Wie geht’s dir?
Bart:           Ich weiß nicht? Jetzt bin ich scharf auf 'ne Zigarette!
Homer:          Das ist doch schon mal ein Anfang! Ich kauf dir 'ne Packung. 
                Welche Marke?
Bart:           Nur dünn und lang.
Homer:          <etwas geschockt> Was! Das hat also nicht gewirkt. Aber ich weiß 
                noch was Besseres.

Homer und Bart gehen in das „Ajax Steel Mill“-Stahlwerk. Sie reden mit dem Chef
des Werkes.

Homer:          Bart, ich möchte, dass du ihm die Hand schüttelst. Wie heißen sie 
                mein Lieber?
Rosko:          Rosko.
Homer:          Rosko leitet hier die Fabrik. Er wird uns ein wenig rumführen und 
                uns zeigen, wie fleißige, amerikanische Arbeiter ihr Bestes geben.
Bart:           Warum soll ich mir das ansehen?
Homer:          In deiner Hochzeitsnacht wirst du's mir danken.

Homer, Bart und Rosko schauen sich ein wenig um.

Rosko:          <laut> Hey, Achtung! Ich möchte, dass ihr bitte alle die 
                Simpsons begrüsst.
die Arbeiter:   <heben alle die Hand> <schwuchtelig> Halllloo-oo
Homer:          <geschockt> Ah, ist den inzwischen die ganze Welt verrückt?
Arbeiter 1:     <schwuchtelig> Bleib stehen, du hast einen Funken im Haar.
Arbeiter 2:     <schwuchtelig> Oh mein Gott, mache ihn aus!

Ein Arbeiter mit einem Topf geschmolzenen Eisens kommt an Homer vorbei

Arbeiter 3:     <schwuchtelig> Achtung, hier kommt was Heißes von hinten. <Homer 
                schreit laut auf>
Bart:           Dad, warum bringst du mich in ein schwules Stahlwerk?
Homer:          <frustriert> Ach, wenn ich das wüsste. Das ist wie ein Alptraum. 
                <laut> Ihr seid alle krank.
Arbeiter:       <schwuchtelig> Sei ein bisschen netter zu uns.
Homer:          Ach, mein Sohn hat nicht die geringste Chance. Die ganze Welt ist 
                schwul geworden! <eine Pfeife ertönt> Oh mein Gott, was ist denn 
                jetzt los?!
Rosko:          Wer hart arbeitet, darf sich amüsieren.

Alle Arbeiter jubeln auf. Plötzlich wird der Anfang von "Gonna Make You Sweat" 
gespielt, Discokugeln kommen aus der Decke und das ganze Stahlwerk verwandelt sich 
in eine Disko namens "The Anvil". Alle Arbeiter tanzen.

Homer:          <hält Bart die Augen zu> Schau nicht hin <Homer geht schnell mit 
                Bart zum Ausgang>

Bei Moe's. Homer, Barney und Moe sitzen an der Theke und reden.

Homer:          Das gesamte Stahlwerk war schwul.
Moe:            Hey, sag mal wo lebst du Homer? Die gesamte Stahlindustrie ist 
                schwul, genauso wie Aerospace auch und die Eisenbahn und weißt du 
                wer noch... der Broadway.
Barney:         Ja, und ich hab immer gedacht, Bart würde erwachsen werden wie 
                wir. Was ist bloß los?
Moe:            <abweisend> Ach, es ist doch kein Geheimnis, die gesamte moderne 
                Welt verweichlicht unsere Kinder heutzutage. Und mit MTV und 
                Diätcola kann aus denen ja gar nichts werden. Du musst was 
                unternehmen Homer und zwar schnell!
Homer:          Wie soll ich Bart auf die Schnelle in einen Mann verwandeln? 
                Lass dir bitte was einfallen!
Moe:            Augenblick, das haben wir gleich; früher hat man die Jungs in den 
                Krieg geschickt, jemanden erschießen stärkt den Charakter. Aber 
                heutzutage gibt es keine richtigen Kriege mehr, vielen Dank Warren 
                Christopher.
Barney:         Hey! Ich weiß was! Bart könnte 'nen Hirsch erschießen, der zählt 
                genauso viel wie ein schöner Mann!
Moe:            Ja, er hat Recht Homer; wenn er 'nen Hirsch erlegt hat, wird ihn 
                keine Diätcola der Welt mehr umdrehen! Dann kannst du dich 
                zurücklehnen und deine Enkelkinder beim Spielen beobachten.
Homer:          Auf die Jagd gehen? Ja!

Im Springfielder Einkaufszentrum. Homer, Moe und Barney gehen, angezogen mit 
Jägerkleidung und bepackt mit Jägerzeugs, aus einem Geschäft. Plötzlich bemerkt 
Homer, wie sich seine Familie mit John im "Cockamamie's" amüsieren. Homer geht zu 
ihnen.

Homer:          <zornig> Tritt zur Seite Marge, ich nehm den Jungen auf die 
                Hirschjagd mit. Jetzt ist es vorbei mit der laschen Erziehung!
Marge:          Was? Du warst doch noch nie auf der Jagd. Und was hat das mit der 
                Erziehung zu tun?
Homer:          Sehr viel! Und wann bist du zuletzt Mutter geworden?
Lisa:           <traurig> Aber Dad, es ist barbarisch! Warum wird man durch's 
                Tieretöten zum Mann?	
Homer:          Es ist eben so! Nenn mir einen schwulen Indianer!
John:           Oh oh, irgendwas stirbt immer.
Homer:          <zornig> Halt dich du da raus, Popovich! Was verstehst du schon 
                von der Jagd?
John:           Nur soviel, dass ich diesen häßlichen Hut nicht tragen würde. 
                Hier, nehmen sie den, den hat Yale Sommers in Daktari getragen.
Homer:          <zornig> Kümmern sie sich gefälligst um ihren Kram! Den werden Sie 
                brauchen wenn's nackte Frauen hagelt!

Homer packt Bart und nimmt ihn mit. Später sitzen Moe, Barney, Homer und Bart in 
Moes Truck.

Barney:         Heute wird aus dir ein richtiger Mann Bart.
Bart:           Wollt ihr mir Autofahren beibringen?
Moe:            <flüsternd zu Barney> Oh ja, wollen wir den Schwuchtibert mal 'ne 
                Betsy fahren lassen?
Homer:          <lacht nervös> Nein nein, mein Junge, du darfst nicht fahren, du 
                bist erst zehn. Heute gehen wir auf die Jagd!
Moe:            Warst du überhaupt schon einmal auf der Jagd Barti?
Bart:           Nein. Wenn so 'ne Gruppe von Männern einsam im Wald rumstreunt, 
                wirkt das auf mich irgendwie... schwul.
Homer:          <nach langer Stille> Das ist eine sehr unreife Bemerkung junger 
                Mann!

Die Jäger haben ihren Platz gefunden.

Moe:            Nicht vergessen Freunde, auf den Wagen gehen höchstens sechs 
                Kadaver, also nur Trophäenhirsche schießen, klar?

Der Tag vergeht und dir Jäger warten immer noch auf einen Hirsch, während Barney 
immer mehr Bierdosen leer macht. Schließlich wird es schon spät am Abend.

Barney:         Ach, wären wir doch in der Bar geblieben und hätten ein paar 
                Ratten abgeknallt.
Moe:            <zornig> Hey, das sind nicht deine Ratten Barn. <zu Homer> Wann 
                machen wir endlich Schluss Homie?
Homer:          Ja aber... Augenblick mal, Bart ist noch nicht geheilt! Er hat ja 
                noch nicht mal...
Moe:            ...Homer! <Er zeigt auf den schlafenden Bart> <Homer seufzt laut>

Sie machen sich auf den Weg zum Wagen um nach Hause zu fahren. Homer sitzt 
frustriert neben dem schlafenden Barney und dem fahrendem Moe.

Moe:            Na komm schon, nimm's nicht so tragisch Homer, du hast doch noch 
                ein anderes Kind, ähm, Lisa. Nehmen wir die doch morgen mit auf 
                die Jagd und machen aus ihr einen Mann!
Homer:          Ach, die kommt bestimmt nicht mit, sie ist nämlich Vegetarierin.
Moe:            Oh nein, das ist ja schrecklich Homer, wie grauenhaft! Du und 
                Marge ihr seit nicht Cousin und Cousine?
Homer:          Nein, das Ganze ist wirklich nur meine Schuld! Ich bin eben ein 
                schlechter Vater!
Moe:            <Bemerkt ein Werbeschild für ein Weihnachtsmanndorf> Echte lebende 
                Rentiere im Weihnachtsmanndorf. Hey, du kannst dich freuen Homer: 
                Weihnachten ist ziemlich früh in diesem Jahr.

Moe biegt links ab - zum Weihnachtsmanndorf. Sie bleiben vor dem geschlossenem 
Eingangstor stehen, auf dem ein Schild „Außerhalb der Saison geschlossen“ hängt, 
Homer und Moe schauen sich kurz um, dann überfährt Moe das Tor.

Derweilen bei OFF daheim.

John:           Hat er gesagt, wo sie hinfahren?
Lisa:           Nein, sie wollten nur irgendwo 'nen Hirsch suchen, den Bart dann 
                erschießen soll!
John:           'Nen Hirsch? Zz, aber hier doch nicht! Die sind alle nach Norden 
                gewandert, als der Statepark zum Sportzentrum wurde.
Lisa:           Aber wenn es hier keine Hirsche mehr gibt, was wollen sie dann 
                jagen?
John:           Das einzige was hier in der Gegend zumindest einem Hirsch ähnelt 
                ist...

Ein Horde Rentiere ist in einem Gatter eingeschlossen. Barney, Moe und Homer mit 
dem schlafendem Bart in den Armen, knacken das Schloss und betreten das Gatter.

Homer:          So, mein Junge, wach auf! Dein Dad hat ein paar Hirsche 
                aufgestöbert!
Bart:           Hä, tatsächlich? Hey, Augenblick mal, das sind Rentiere!
Homer:          Ja, und eins davon erschießt du jetzt!
Bart:           <verwirrt, traurig> Was? Ich erschieß doch kein Rentier in 
                Gefangenschaft!
Homer:          Komm schon Bart, sei ein Sportsfreund und erschieß Rudolph, das 
                Rentier!
Bart:           <traurig> Dad!
Moe:            Ach, das wird nichts. Jetzt kommt gleich der Wasserfall.
Homer:          Bart, ich dreh dir jetzt den Rücken zu und wenn ich mich wieder 
                umdrehe, will ich einen ganzen Haufen toter Rentiere dort liegen 
                sehen! <ein lauter Lärm ertönt> Na wer sagt's denn, mein Sohn! 
                Jetzt ist dein alter Vater stolz auf dich!
Bart:           Ich hab doch gar nichts gemacht.
Barney:         Hey, die drehen durch. Wie in diesen Naturfilmen.
Moe:            Ich glaub es ist Brunftzeit.
 
Moe und Barney verstecken sich schnell unter einem Fress- und Trinknapf. Nur Homer 
und Bart können sich nicht mehr verstecken und werden von den Rentieren umzingelt.

Bart:           <ängstlich> Dad ich hab Angst!
Homer:          <ängstlich> Ich auch mein Sohn! <dann nimmt Homer Bart in die 
                Höhe, um ihn zu schützen>
Bart:           Nein nicht, du musst dich doch selbst auch schützen!
Homer:          Mein Sohn! Im Leben eines Vaters kommt irgendwann der Augenblick 
                indem er sich... <plötzlich stoßen die Rentiere Homer in den 
                Bauch>
Bart:           Dad, bist du verletzt?
Homer:          <schmerzvoll> Nein, nur meine Knochen und Organe...

Homer wird nun ständig in die Rippen gestoßen. Plötzlich ertönt die "Jingle-
Bells"–Melodie. Sie kommt aus dem Bauch des japanischen Plastikweihnachtsmann-
roboters, der sich auf die Rentiere zuwalzt. Die Rentiere flüchten schnell vor 
ihm.

Homer:          Was ist den das? Hey Bart, sieh nur: der Weihnachtsmann!
Bart:           Ja! Das ist wirklich der Weihnachtsmann, und er schlägt sie in die 
                Flucht.
Homer:          Ein echtes Wunder!
John:           Nein, Kunstleder ist ein Wunder, das war nur gutes Timing.
Homer:          <umarmt Marge> Ach Marge!
Marge:          Ach Homey, ich bin so froh dass dir nichts passiert ist! Oh, du 
                fühlst dich soviel weicher an als vorher.
Homer:          Die Rentiere haben mich mürbe geklopft!
Bart:           Warum wussten sie, dass das funktioniert?
John:           Der Ton ist dermaßen brutal und ich hab mir gedacht das die 
                Rentiere Angst kriegen vor ihrem grausamen Meister: dem 
                Weihnachtsmann und so war’s dann ja auch. Ha!
Barney:         <schaut aus dem Trog heraus> Hey, kann ich jetzt wieder 
                rauskommen, Mister Schwuchtibert, Sir?
Moe:            Ich tu auch alles was Sie sagen, "wirklich alles"!

OFF, John, Moe und Barney machen sich auf den Weg zum Auto.

Barney:         Ach Moe, eine Tunte hat uns gerettet!
Moe:            Ja, die Schande werden wir nie los. Oh, wieder so ein Tag wo man 
                eigentlich Selbstmord begehen sollte!
Homer:          <zornig> Hey, wir stehen in Johns Schuld, und ich verbitte es mir, 
                dass ihr ihn weiterhin als Tunte bezeichnet. John ist ein sehr 
                warmherziger und äh... nein, Moment, ich bitte um 
                Entschuldigung... Schwuler, Schwuler so wollt ihr doch genannt 
                werden oder?
John:           Ja, oder einfach nur John.
Lisa:           Das ist Dads Höchstmaß an Toleranz, fühlen sie sich 
                geschmeichelt!
John:           Wunderbar. Tja Homer, ich habe ihren Respekt gewonnen und dazu 
                brauchte ich nur ihr Leben zu retten. Wenn alle anderen Schwulen 
                das auch tun würden, hätten sie nichts mehr gegen uns.
Homer:          Kann ich nur noch Amen sagen.

OFF und John, fahren in seinem Cabrio der Straße entlang.

Homer:          Weißt du Bart, vielleicht liegt das nur an meiner 
                Gehirnerschütterung, aber was immer du auch für ein Leben führen 
                möchtest, ich bin damit einverstanden.

Bart:           Hä?
Lisa:           Dad hält dich für schwul!
Bart:           <geschockt> Er hält mich für schwul?!

"Gonna Make You Sweat" beginnt zu spielen. Das Bild fährt, im Takt der Musik, 
immer näher zu Barts Gesicht, während Johns Auto die Straße entlang fährt. 
Die Worte "Den Stahlarbeiter von Amerika gewidmet. Greift weiter nach dem 
Regenbogen" erscheinen am Bildschirm. Die Musik spielt während des Abspanns 
weiter.

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