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Die Simpsons

[1F18] Freund Oder Feind!

Originaltitel: [Sweet Seymour Skinner's Baddasssss Song]
Erstausstrahlung in N.A.: 28.04.94
Erstausstrahlung in Deutschland: 17.06.95
Erstellt von: Björn Larsson <bjoernlarsson@hotmail.com>
Letztes Update: 12.08.99

 Tafel: Ich darf keine sinnlosen Meilensteine feiern
Sax:
Couch: Homer reißt das FOX-Logo ab und UBF stampft darauf herum

Joe Cocker singt 'With A Little Help From My Friends. Es läuft ein altes Videoband, auf dem der junge Homer sein kaputtes Auto wäscht. Marge, mit glatt nach unten gekämmten Haaren, schaut fröhlich in Kamera, küßt Homer und spritzt ihn anschließend mit dem Schlauch naß. Das Auto rollt vom Parkplatz auf die Straße entlang. Einige Jahre später, Homer trägt Haare und Vollbart. Es ist sein Geburtstag und er bekommt ein 'Sebastian Cabot's Beard Book With Foreword By Billie Nelson'. Als er die Kerzen auspusten will, fängt sein Bart an der letzten Kerze Feuer. Panikartig rennt er in der Küche herum. Marge ist entsetzt, Grampa lacht. In der Gegenwart und Realität stehen Bart, Lisa und Marge in der Küche. Das Videoband läuft weiter.

 Bart:               Ehehe! Das wird 'n Knüller bei der Schülerpräsentation!
 Marge:              Ich bin mir noch garnicht sicher, ob es mir überhaupt paßt,
                     daß deine Klassenkameraden über das Privatleben unserer
                     Familie lachen. Wär' es dir Recht, daß in 20 Jahren die 
                     Leute vielleicht darüber lachen, was du mal getan hast?
 Bart:               Ist zwar unwahrscheinlich, trotzdem sollte man auch im
                     Bezug auf sich Humor zeigen.

Auf dem Videoband erscheint der kleine Bart. Er sitzt nackt auf der Toilette.

 Kleiner Bart:       Heute bin ich schon ein großer Junge.

Lisa findet das sehr komisch. Bart weniger:

 Bart:               Oh, ich muß mir was anderes einfallen lassen.
 Marge:              Warum nimmst du nicht einfach diese Kartoffel. Die ist un-
                     heimlich groß. <hält eine unheimlich große Kartoffel in der
                     Hand>
 Bart:               Mom, warum willst du mir immer Kartoffeln andreh'n. Was ist
                     los mit dir?
 Marge:              Ich finde sie goldig süß.

Bart läßt sich von seiner Mutter nicht überreden. Er fragt seine Schwester Lisa um Rat:

 Bart:               <schnell> Ich brauch was für die Schülerpräsentation.
 Lisa:               Nimm' doch meine Geoden.
 Bart:               <versteht nichts>
 Lisa:               Die aufgeschnittenen Steine auf meinem Schreibtisch.
 Bart:               <sucht und hält einen Stein hoch>
 Lisa:               Nein, daß ist ein Trilobit.
 Bart:               <sucht und hält einen Stein hoch>
 Lisa:               Das ist versteinertes Holz.
 Bart:               <sucht und hält einen Muffin hoch>
 Lisa:               Bart! Das ist ein Kleiekuchen.
 Bart:               <schaut den Muffin an>

Der Bus hupt und die beiden Geschwister steigen ein. Bart hält den Geoden in der Hand. Er blinkt. Doch leider blinkt seiner nicht alleine. Jedes zweite Kind im Bus hat einen Geoden in der Hand.

 Martin:             Ich grüße euch, Geodologenkollegen.
 Bart:               <schaut auf seinen Stein> Oh nein. - Ich bin gleich wieder
                     da.

Er rennt aus dem Bus und blickt sich um. Schließlich entdeckt der Knecht Ruprecht, der gerade eine Zeitung zerfetzt. Er packt ihn und zerrt ihn mit sich. In der Schule halten die Schüler Vorträge über irgendeine Sache, die sie interresiert. Das ganze heißt 'Show + Tell', Zeige und Erkläre.

 Nelson:             <mit einer Konservendose in der Hand> Und die Zutaten waren:
                     Frisch pürierte Tomaten, Wasser, Salz und Natriumbicarbonat
                     um die Haltbarkeit zu verlängern. Ich wiederhole: Falls ich
                     mich nicht irre, enthielt diese Dose konzentriertes Tomaten-
                     mark.
 Mrs. Krabappel:     Vielen Dank, Nelson. Ich freu' mich schon, das nächste Woche
                     wiederzuerleben. Bart. Du bist dran.

Bart steht von seinem Platz auf. Ein Pappkarton folgt ihm. Die Klassenka- meraden schauen verdutzt.

 Bart:               Mädchen und Jungen, Mrs. Krabappel. Ich trete heute vor euch
                     hin, um ein Rätsel zu lösen, daß die Menschheit seit Jahr-
                     hunderten quält. Was hat vier Beine und dreht sich?
 Milhouse:           <ruft in die Klasse> Eine Uhr die läuft!
 Nelson:             Ja, 'ne Uhr die läuft.
 Martin:             Wette, der hat irgendso'ne Abart von 'ner laufenden Uhr
                     unter der Schachtel.
 Mrs. Krabappel:     Bart, ist es 'ne Uhr die läuft?
 Bart:               Was? Nein, es ist mein Hund. <hebt den Karton hoch, darunter
                     erscheint Knecht Ruprecht>
 Klasse:             <entzückt, erstaunt> Oooh!
 Mrs. Krabappel:     <entzückt> Oh, das ist ein Prachtkerl! Komm 'mal her. <macht
                     Kußgeräusche> Möchtest du die Plätzchen, die Martin für
                     mich gebacken hat? <stellt ihm ein Blech Plätzchen vor die
                     Nase>
 Martin:             <traurig>Das sind meine Rosinentaler.
 Bart:               Mein Hund heißt Knecht Ruprecht. Er ist mal unter's Haus
                     gekrabbelt, und als er wieder 'rauskam, hatte er überall
                     Ameisen. Dann ist er in die Kirche gerannt und hat das Weih-
                     wasser getrunken.
 Klasse:             <einstimmig> Wow!
 Mrs. Krabappel:     Danke Bart. Gut gemacht.
 Klasse:             <jubelt>
 Milhouse:           Ich kannte den Hund schon bevor er hier aufgetaucht ist.
 Klasse:             <gibt ihm nicht die erhoffte Anerkennung>

Bart verläßt den Bereich vor der tafel und kehrt zu seinem Platz zurück. Martin ist der nächste. Er stellt seinen riesigen Stein auf den Boden.

 Martin:             <theatralisch> Krachbumm! Das ist das Geräusch des donnernden
                     Vulkanausbruchs, der sogenannten Geburtsstunde dieser 
                     wunderbaren Geoden. Man kann es auch als eine Laune der
                     Natur bezeichnen.

Doch die Klasse reiht sich lieber um den Hund. Ein Junge streichelt den Hund.

 Nelson:             Das machst du nicht richtig. Man muß ihn so kräftig
                     streicheln, daß er es auch spürt. <drückt ihm beim 
                     Streicheln.
 Knecht Ruprecht:<schaudert, niest>
 Mädchen:       Hey, habt ihr das gehört? Der Hund hat geniest!
 Mrs. Krabappel:     Ha! Er hält sich für einen Menschen.
 Hausm. Willie:      Oh, Schnucki! Komm Putziputziputzi. Hah!
 Martin:             <räuspert sich auffällig, sauer> Meine Geode soll zur Kennt-
                     nis genommen werden.
 Mrs. Krabappel:     <schlägt sich mit der Hand auf die Stirn> Du liebe Zeit! 
                     Kommen wir zurück zu unserer Präsentation. - Bart, bitte
                     bring den Hund nach draußen.
 Klasse:             <enttäuscht> Oh.

Bart sperrt den Hund in einen Kleiderschrank ein. Die Zeit vergeht. Plötzlich riecht Knecht Ruprecht etwas. Der Duft kommt - aus der Küche, wo gerade 'assorted Horse Parts' [Ausgesuchte Pferdeteile] verarbeitet werden.

 Doris:              Mhm. Mehr Hoden bedeutet mehr Eisen.

Knecht Ruprecht hat es geschafft, die Luke des Luftschachts zu öffnen und kriecht hinein. Als er an einer Klasse vorbeikommt, wird er bemerkt:

 Ralph:              Äh, Ms. Hover. Da ist ein Hund im Lüftungschacht.
 Ms. Hover:          Ralph. Weißt du noch, wie du mal behauptet hast, deinen
                     Schniedelwutz wär' draußen?
 Ralph:              Ja, der war auf dem Weg zur Toilette.

In Skinners Büro. Seymour telefoniert:

 Skinner:            Ja, ich weiß. Weinsteins Eltern waren außer sich, verehrter
                     Oberschulrat, aber ich bin überzeugt, das war nur ein faden-
                     scheiniger Vorwand. Schon das Wort klingt so erfunden: Jonki-
                     bur. Haha.

Auf dem Flur laufen schreiende Kinder herum. Hausmeister Willie betritt das Büro des Rektors:

 Hausm. Willie:      Sirrr, sie müssen sofort kommen. Es treibt sich ein Untier
                     in unseren Lüftungsschächten herum. <zeigt an die Decke>
 Skinner:            Ich hab' verstanden. <nimmt das Mikrophon> Kinder, hier
                     spricht Rektor Skinner. 
                     [in Barts Klasse durch den Lautsprecher]
                     Verhaltet euch ruhig. In den Lüftungsschächten ist ein Hund.
 Klasse:             <jubelt>

Willie und Skinner ergreifen erste Maßnahmen. Der Hausmeister schiebt einen Tisch herbei, der Rektor öffnet eine Luke des Luftschachts. Als Skinner den Kopf in den Lüftungsschacht steckt, wird er prompt von Knecht Ruprecht abge- schleckt. Danach tapst der Hund um eine Ecke des Lüftungsschachts und ist verschwunden. skinner kniet sich auf den Schreibtisch:

 Skinner:            Willie. Klettern sie in den Schacht und fangen sie ihn.
 Willie:             Was? Sie haben wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank! <zeigt
                     Skinner einen Vogel> Ich paß' nicht in den engen Schacht, 
                     sie Crocket spielender Pfefferminzlutscher!
 Skinner:            Ölen sie sich ein und klettern sie rein, sie - sie ungeho-
                     belter Frauenheld. (?)
 Willie:             Das wird ein Volltreffer!

Willie geht in die Küche.

 Willie:             Essens(?) Doris. Gibt's hier irgendwo Öl?
 Doris:              Ja, Öl haben wir.
 Willie:             <reißt sich das Hemd von der Brust> Dann öle mich ein, Frau.
 Doris:              Nichts lieber als das.

Nur mit einer roten Unterhose bekleidet schleimt sich Willie durch die engen Schächte. Plötzlich sieht er Knecht Ruprecht in einem Schacht vor ihm vor- beiflitzen, dann in einem Schacht hinter ihm. Skinner betrachtet das Geschehen auf einem Monitor, welches das Belüftungs- system der Schule abbildet. Willie und der Hund blinken darauf als blaue Punkte. Ein blauer Punkt nähert sich dem anderen.

 Skinner:            Um Himmels Willen! Er schleicht sich von hinten 'ran!

Im Belüftungschacht steht Knecht Ruprecht wirklich hinter Willie. Er schleckt ihm die Füße. Willie lacht laut. Auf dem Flur hört man sogar das Lachen. Einige Kinder schmeißen Schulbücher gegen den Lüftungsschacht, so daß er eingebeult wird. Skinner gesellt sich zu den anderen Schülern und Lehrern auf den Flur.

 Skinner:            Kinder, Lehrer. Zurück in die Klassenzimmer. <hickt> Jedes
                     Mal wenn ich mich aufrege krieg' ich 'n Schluckauf. <hickt>
                     Wie auf's Stichwort.
 Kinder:             <lachen>

Willie hat im Moment nichts zu lachen. Immer näher kämpft er sich in dem Lüftungsschacht an Knecht Ruprecht heran - bis er ihn schließlich packen kann:

 Willie:             Es gibt kein lebendiges Tier das einem eingeölten Schotten
                     entkommt. Und nun raus mit dir!

Der Hausmeister haut eine Platte aus dem Lüftungsschacht. Doch diese fällt weit, denn er befindet sich gerade hoch oben über der Sporthalle. Dazu kkommt noch, daß der Schacht allmählich von der Decke reißt.

 Willie:             Hier wird einem ja schwindliger als auf dem Glockenturm von
                     St. Corgan. [?]

Nach einiger Zeit ist die Sporthalle voller Menschen. Feuerwehr, Polizei und die Schulkinder sind da. Die Polizisten werfen gerade Körbe beim Basketball, als Polizeichef Wiggum die Halle betritt.

 Wiggum:             <zu den Polizisten> Hey, gut gemacht, Jungs.
 Skinner:            <ist in seiner Haut nicht so wohl>
 Mrs. Krabappel:     <gespielt> O-oh, da bekommt jemand Besuch von unserem ver-
                     ehrten Oberschulrat Chalmers! [?]
 Skinner:            Das <hickt> ist zuviel <hickt> für <hickt> mich. <hickt>

Der Oberschulrat betritt die Sporthalle.

 Oberschulrat:       <brüllt> Skinner!
 Skinner:            <überfreundlich> Oberschulrat Chalmers, ich bitte sie, sie
                     hätten sich den weiten Weg hierhin sparen können, es ist
                     alles in bester Ordnung.

In dem Moment fällt ein Feuerwehrmann von der Leiter, reißt die Punktetafel von der Decke und zerbricht ein Fenster.

 Oberschulrat:       <wütend> Jetzt reicht's! Ich hab es endgültig satt mit dieser
                     Schule, Skinner! Die schlechten Durchschnittsnoten, und von
                     Klasse zu Klasse werden die Kinder immer häßlicher!
 Skinner:            Entschuldigung, ich bin der Meinung daß das...
 Oberschulrat:       Seymour! Eins versichere ich ihnen. Sie sitzen verdammt tief
                     in der Tinte.
 Knecht Ruprecht:<fällt von der Decke in Chalmers' Arme, schleckt ihn ab>
 Oberschulrat:       <mild> Aber nur ein Blick in die Augen dieses liebevollen
                     Strolches, schon schmilzt mein Herz. <läßt ihn auf den Boden>
                     Seymour. Alles ist ihnen vergeben.
 Willie:             Aus der Bahn! Platz da für miiich! <fällt auf Chalmers>
                     Ich hab' gesagt Platz Für Willie, du aufgequollene Gasblase.
                     <steht auf und hinterläßt einen Fettfleck auf Chalmers Anzug>
 Oberschulrat:       Seymour. Sie sind gefeuert!
 Skinner:            <sauer> Verzeihen sie bitte, Sir. haben sie eben gesagt, ich 
                     sei bescheuert?
 Oberschulrat:       <im Aufstehen> Nein, ich hab gasagt sie sind gefeuert.
 Skinner:            <hickt> - Das ist ja noch schlimmer. <hickt>

Am Essenstisch UBF. Alle Essen mit vollem Appetit, nur Bart schmeckt es nicht. Traurig stochert er in seinem Essen herum.

 Bart:               Ich dachte ich würde vor Freude in die Luft springen wenn
                     Skinner endlich geht, aber - jetzt hab' ich nur so ein ko-
                     misches, leicht stechendes Gefühl im hinteren Teil meines
                     Schädels.
 Lisa:               Dein schlechtes Gewissen. Du fühlst dich schuldig, denn deine
                     Hundenummer hat den Mann seine Stellung gekostet.
 Bart:               Ja, wahrscheinlich sind es Schuldgefühle. <kratzt sich am
                     Hinterkopf, wo gerade eine Spinne in seine Haut beißt>
 Homer:              Hey, halt, moment mal. Hab' ich das richtig verstanden? Ihr
                     wurdet alle aus der Schule früher nach Hause geschickt, nur
                     weil du 'n Hund mitgebracht hast?
 Bart:               Ja schon, aber...
 Homer:              <steht auf> Dann fahr' ich zur Arbeit. <packt Knecht Ruprecht
                     und will mit ihm nach draußen gehen>
 Marge:              Der Hund hatte heute schon genug Aufregung.
 Homer:              Aber Marge, Hunde können nie genug Aufregung kriegen. Paß
                     auf! Hui, hui haha <wirbelt den Hund in seinen Armen herum>
 Marge:              <guckt sauer>
 Homer:              <ärgerlich> Jaja, ist ja gut. Dann laß ich ihn hier.
                     <zu Maggie> Komm her!

Er will mit Maggie nach draußen gehen, doch Marge nimmt sie ihm von den Armen. Homer ist enttäuscht. In der Schule hält Chalmers in der Aula eine Ansprache.

 Chalmers:           Liebe Kinder, da Rektor Skinner so plötzlich verschwunden
                     ist, mußte ich für die Schule einen neuen Rektor ernennen.
                     Leopold...?

Leopold ist ein Kleiderschrank mit Frankensteingesicht. Er tritt ans Redner- pult. Die Kinder sind entsetzt.

 Leopold:            So, Schluß jetzt, ihr faulen Säcke! Stellt eure dreckigen
                     Lauscher auf! Ich hab' euch was zu sagen, aber ich sag's nur
                     einmal. - Von nun an läuft hier einiges anders, und zwar
                     total anders, habt ihr mich verstanden?
 Kinder:             <entsetzt>
 Leopold:            ...und euren neuen Rektor Ned Flanders!

Ned Flanders betritt die Bühne der Aula und ans Rednerpult. Die Kinder sind erleichtert, jubeln und klatschen. In seiner Ansprache versucht Ned die ganze Zeit, gute Laune zu verbreiten.

 Ned Flanders:       Hallöchen und guten Mörgenchen. Als Vorsitzender der Lehrer-
                     vereinigung bin ich begageistert, einspringen zu dürfen, und
                     ich werde mich bemühen, den Reck wieder ins Tor zu bringen!
 Kinder:             <lachen>
 Chalmers:           <will auch lustig sein> Und ich werde mich bemühen, der
                     Schule Rat und Tat zu entbieten.
 Kinder:             <husten verlegen>
 Chalmers:           <zu Leopold> Das ist genau derselbe Witz. Was haben die, Leo?
 Ned:                Jetzt habt ihr's sicher alle eilig, wieder in eure Klassen zu
                     kommen!
 Nelson:             Ha!
 Ned:                Ich finde, so ein kleines Frage und Antwortspiel bricht das
                     Eis.
                     -STILLE-
 Kearney:            <stupst Jimbo an> Hey du Trottel, stell 'ne Frage, sonst
                     müssen wir wieder zurück in die Klasse!
 Jimbo:              <steht auf> Öhm,...
 Ned:                Ja?
 Kinder:             <drehen sich zu Jimbo um>
 Jimbo:              <kratzt sich am Kopf> Ach du grüne Neune - ich wollt' bloß 
                     wissen, öhm, <juckt sich am Kinn> wie halten sie das mit der
                     - äääh - <kratzt sich am Kopf> Mittagspause?
 Ned:                Tja, darauf antworte ich schlicht und einfach: Ich möchte
                     nicht, daß ein Schü-Leer ausgehen muß.
 Kinder:             <lachen und klatschen>
 Chalmers:           <beleidigt> Ihr verteilt euer Lachen nur nach Äußerlich-
                     keiten. <geht>
 Leopold:            Da seht ihr, was ihr angerichtet habt, ihr Rotznasen! <geht>

Im Kwik-E-Mart. Bart und Milhouse machen sich gerade ein Softeis, allerdings machen sie auch Apu damit wütend:

 Apu:                Junger Mann, der gigantische Turm auf deinem Hörnchen führt
                     unsere Selbstbedienung ad absurdum.
 Milhouse:           Bart! Sieh mal, da drüben ist Rektor Skinner.

Als Bart sich umdreht, fällt sein Eisturm um.

 Milhouse:           Ich hab' das Gefühl, er ist übergeschnappt. Er trägt weder
                     einen Anzug noch 'ne Krawatte.

Skinner kauft gerade Dosen ein. Er trägt einen grünen Pullover, Jeans und Turnschuhe. Bart geht zu ihm hin:

 Bart:               Rektor Skinner, ähm, es tut mir aufrichtig leid, daß sie
                     meines Hundes wegen gefeuert wurden, - auch, daß er sie ge-
                     bissen hat, - und sich an ihrem Bein fallustiert hat.
 Skinner:            <freundlich> Ach, vielleicht war das alles ganz gut so.
                     <geht zur Kasse> Im Ernst, endlich hab' ich Zeit, das zu tun,
                     was ich immer wollte: Einen berühmten Roman schreiben. Meine
                     Geschichte spielt in einem futuristischen Freizeitpark, wo
                     Dinosaurier durch moderne Klonungstechnik wieder zum Leben
                     erweckt werden, und das unter dem Titel 'Billy und die Klo-
                     nosaurier'.
 Apu:                Das kann doch nicht ihr Ernst sein. Erst kommen sie auf 'ne 
                     Idee, die längst in Büchern und Filmen verarbeitet wurde, und
                     dann kriegt das ganze noch einen Titel, der niemandem ge-
                     fällt. Haben sie in den letzten Monaten die Bestsellerliste
                     verpackt (verpasst?)? Auf jeder Titelseite stand es. Es war 
                     einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten! Was denken sie 
                     sich dabei!?
 Skinner:            <niedergeschlagen> Mhm.
 Apu:                <in Standardform> Vielen Dank, beehren sie uns bald wieder.

In der Schule hat sich einiges verändert. Vor allem für Bart. Im Büro von Principal Flanders ('Flanders' ist auf die Tür geklebt) unterhält sich der neue Rektor mit Bart. Bart ißt dabei die ganze Zeit Süßigkeiten aus einer Schüssel auf dem Schreibtisch.

 Ned Flanders:       Bart, ich bin erst knapp ein Wöchelchen hier, und in der 
                     Zeit hat man dich schon elf Mal zu mir ins Rektorzimmer
                     geschickt, und jetzt, nachdem  Erdnußbutterplätzchen hier 
                     stehen, machst du mir stündelich neuen Ärger.
 Bart:               <mit vollen Backen> Ach, das muß purer Zufall sein.
 Flanders:           Wie demchen auch war, wir müssen dich bestrafen müssen, das
                     ist hier schließlich nicht sowas wie ein Clubhaus.
 Bart:               <schwenkt ein Glas hin und her>
 Flanders:           Oooh, entschuldige. Nimmst du Orange oder Zitrönchen?

Im Springfield Laundromat steht der Ex-Rektor Skinner vor einem Automaten.

 Skinner:            Dann woll'n wir mal seh'n. Tight - Tyr - Brold - Bes - Fab-
                     Oall - Gaine - Wisk. Ich glaub' heute probier' ich's mal
                     mit, ähm, Brold. <sieht Bart auf Skateboard> Bart! Wie
                     geht't? Was macht die Schule?
 Bart:               <kommt zurück> Oh, äh, ich kann nur sagen wir amüsier'n uns
                     köstlich.
 Skinner:            Mhm.
                     <Stille>
 Bart:               Tja, dann - war ganz nett sie mal wiederzuseh'n.
 Skinner:            Im Ernst, wir könnten uns doch wieder mal treffen. Sagen wir
                     am Samstag bei mir zu Hause weißt du wo ich wohne?
 Bart:               <unangenehm> Äh, nein...

Bart erinnert sich an einen Streich, bei dem er eine brennende Tüte, mit Hundescheiße (?), vor Skinners Tür gestellt hat. Skinner wollte diese dann mit seinen neuen italienischen Schuhen löschen.

 Bart:               Äh, ich hab' am Samstag schon was vor.

Jimbo, Dolph und Kearney klauen sich aus Skinners Wäschekorb eine Unterhose und schwenken sie auf der Straße herum.

 Skinner:            Hey!
 Jimbo:              <langsam> Wir Ham Skinners Unterhose!
 Kearney:            Und du kannst überhaupt nichts dagegen machen, ehemaliges
                     Rektörchen! <sie rennen davon>
 Skinner:            <ruft ihnen nach> Das stimmt nicht. Ich kann mir 'ne neue
                     kaufen, mehrere sogar! <blickt in seine leere Brieftasche>
                     Nein, kann ich nicht. Ach, die brauch ich, und zwar 
                     dringend.

Von Schuldgefühlen geplagt, entschließt sich Bart dann doch, seinen ehemaligen Rektor zu besuchen. Als er an der Haustür klopft,öffnet Skinners Mutter.

 Skinners Mutter:Oh, guten Tag, du bist bestimmt Seymours Freund. Er ist oben
                     in seinem Zimmer. - Aber betatsch nicht die Tapete!

Als Bart in Seymours Zimmer kommt, spielt Skinner den Dirigenten eines Orchesters. Wild fuchtelt er zu den Kassettenklängen von Beethovens Fünfter herum.

 Skinner:            Nun mehr allegro als beim letzten Mal. - Bart, ähä, will-
                     kommen. <schaltet die Musik ab> Darf ich die eine koffein-
                     freie Diätlimo anbieten, oder lieber 'n schlaffen Dosen-
                     cocktail?
 Bart:               Äääh, ich passe. - Hey, was ist das?

Er geht zu einem Board an der Wand, an dem mehrere Medaillen hängen. Ein Bild zeigt den uniformierten Skinner inmitten einer Gruppe Soldaten in straffer Haltung.

 Skinner:            Ach, das war meine Truppe in Vietnam. Ich war ihr Seargent
                     und das waren meine treuen Untergebenen. Das Photo wurde
                     aufgenommen kurz bevor ich in den Rücken getroffen wurde.
                     - Das merkwürdige war, daß es während der Bob Hope-Show
                     passiert ist. Ich wollte Jane Mansfield nur dazu bewegen,
                     endlich einen BH anzuziehen.
 Skinners Mutter:<ruft von unten> Seymour, dein Freund Bart ist da.
 Skinner:            Ja, ich weiß, Mutter.
 Skinners Mutter:<ruft von unten> Und noch was, Seymour. Soll ich dir Bescheid
                     sagen, wenn's halb acht ist?
 Skinner:            Nein Mutter.

Beim BBQ trägt Skinner eine Schürze mit der Aufschrift 'Principals Do It 9 Months A Year'. Bart liegt auf einer Gartenliege. Skinner lacht laut. Er hat auch allen Grund dazu.

 Skinner:            Ned Flanders hat tatsächlich das Nachsitzen abgeschafft und
                     versucht nur noch an das Ehr'gefühl der Schüler zu 
                     appellieren?
 Bart:               Ja, jetzt trau'n sich die Lehrer nicht mehr aus dem Lehrer-
                     zimmer raus.
 Skinner:            Dann wird der Unterricht ja bald zusammenbrechen. <lacht
                     zu Ende> - Zum Verrücktwerden. Und niemand hat von mir
                     gesprochen?
 Bart:               Äh, ich glaub' ich hab' ihren Namen mal in der Cafeteria
                     gehört, aber vielleicht hat auch nur einer gesagt 'Ich hau
                     dir gleich eine vorS KINN, hER?
 Skinner:            Ja, ja.

Am Strand findet Skinner eine große Muschel. Als er voller Erwartung auf entspannendes Meeresrauschen das Ohr an die Muschel hält, wird er unsanft von einem Krebs ins Ohr gezwickt. Wie ein Baseball schlägt Bart den Krebs mit Hilfe eines Holzstücks in weite Ferne. Die beiden besuchen ein italienisches Restaurant.

 Skinner:            Ich bin überzeugt, das Lokal gefällt dir, Bart. Die belegen
                     hier die Pizza ganz nach Wunsch.

Der Kellner begrüßt seinen Stammgast freundlich:

 Luigi:              <mit italienischem Akzent> Hey, Seymoure, wollen sie auf ihre
                     Stammeplatze wie immer?
 Skinner:            Nein, nein, Luigi. Heute brauch ich einen Zweiertisch, denn
                     ich werde mit meinem Freund hier zusammen speisen.
 Luigi:              Oh, lālā! Wie schöne für sie! <weist sie an einen Platz>

Bart und Skinner setzen sich an einen Zweiertisch.

 Skinner:            Hier wird man immer nett behandelt.

Doch da täuscht sich Skinner wohl. Als Luigi in die Küche geht, klingen da ganz andere Töne:

 Luigi:              Hey, Salvatore, rate mal wer da ist. Mister Einfallspinsel
                     Tränentier (?) mit einem urhäßlichen Jungen.

In der Schule herrscht High-Life. Die Kinder rennen wild durch die Klasse, Nelson zerreißt Schulbücher. Den Streber Martin hat man in einen Käfig gesperrt und an die Decke gehängt.

 Milhouse:           <der sich grade Ketchup auf seinen nackten Oberkörper 
                     spritzt> Ich find's wunderbar, Nicht nur, daß wir nichts
                     Neues lernen, ich vergeß auch den Kram, den ich schon wußte.
                     Ha, das verdanken wir alles dir, Bart.
 Bart:               <traurig> Ja, toll.
 Milhouse:           Was ist denn mit dir?
 Bart:               Verstehst du das nicht, Milhouse? Wir sind zu weit gegangen.
                     Wir brauchen Rektor Skinner.
 Martin:             <ruft aus dem Käfig> Meine Wasserschale ist leer. Aufgepaßt!

Abends kehrt Rektor Skinner traurig zu seinem ehemaligen Arbeitsplatz zurück. Als er die Schule betrachtet, gehen ihm Gedanken an vergangene Zeiten durch den Kopf, Kinderstimmen erinnern ihn an nun vergangene Zeiten. Diese Gedanken bringen ihn sogar zum Weinen. Bart möchte Skinner besuchen. Seine Mutter öffnet.

 Skinners Mutter:Oh, du bist es, Seymours Freund. Diese Nachricht hat er dir
                     hinterlassen. <gibt Bart ein Blatt Papier und macht die
                     Tür zu>
 Bart:               <liest leise den Brief> Lieber Bart, deine Freundschaft in 
                     dieser schweren Zeit werde ich niemals vergessen. Wie auch
                     immer, ich hab' mich entschlossen, zu dem einzigen zurück-
                     zukehren, was meinem Leben neben der Schule einen Sinn ge-
                     geben hat. Ich hab' mich wieder bei der Armee der Vereingten
                     Staaten eingeschrieben. Dein ergebener Seargent Seymour
                     Skinner.

Traurig kehrt Bart in das italienische Restaurant zurück.

 Bart:               Einen Einzeltisch bitte.
 Luigi:              Och, deine Freunde fehlt dir, wie? Keine Sorge, mein' Küch'
                     bringt dich gleiche wieder in Stimmung.
                     <ruft in der Küche> Hey, Salvatore! Einen Teller von dem 
                     widerlichen, roten Nudelpamps für den urhäßlichen Jungen!

Im Fort Springfield. Ein Colonel geht mit Skinner über das Gelände und erklärt ihm die Lage:

 Colonel:            Ein Glück, daß wir noch einen Kriegsveteranen hierhaben. Ich
                     zahlreiche Orden und Auszeichnungen dafür bekommen, daß ich
                     Woolworth in Kuwait besetzt habe.
 Skinner:            Mhm, ja Colonel. Und ich hab' die Pflicht, aus den Rekruten
                     eine wohldisziplinierte, gutausgebildete Infantrieeinheit
                     zu bilden.
 Colonel:            <kratzt sich am Kopf> Ja, meinetwegen. Das sind sie.

Ein Bus hält vor dem Colonel und Skinner. Aus dem Bus steigen die Rekruten. Dreckige, schlaffe, lässige Jugendliche.

 Rekrut #1:          Hey, wo ist denn hier die Granatenausgabe?
 Rekrut #2:          Die gemütlichen Gemeintschaftstoiletten gibt's wohl nicht
                     mehr!?

In der Springfielder Grundschule sitzen Marge und Homer im Rektor Flanders- Büro. Homer ißt wie Bart die ganze Zeit aus der Schüssel auf dem Schreib- tisch.

 Marge:              Ned, Homer und ich, wir machen uns Gedanken über die neue,
                     affige Schulleitung.
 Homer:              <mit vollen Backen> Ja, wir sind mehr als besorgt.
 Ned:                Naja, ich geh' vielleicht mit dem Baseballiballischlägerchen
                     vor, aber nur, weil mein Daddy mich damals immer verprügelt
                     hat, als ich klein war.

In einem Flashback sieht man eine Wohnung in Frankreich. Der kleine Ned schüttet aus Versehen Tinte über einige Blätter. Sein Vater, Künstler, schimpft ihn singend/rappend aus:

 Neds Vater:         Oh, ist das zu fassen? Ned hat Tinte über meine Gedichte
                     geschüttet, er ist eine absolut taube Nuß, ein totaler
                     Kunstbanause. Ich glaub' der will mit uns nach Trotelidill!

Neds Gedanken verblassen. Skinner hat mit der Ausbildung seiner Rekruten begonnen. Im Laufschritt brüllen sie militärische Marschlieder:

 Rekruten:           Ich kenn' ein Mädchen das heißt Dornrößchen,
                     hat ein riesen Loch in ihrem Unterhöschen.
 Skinner:            <hält an> Halt halt halt! Wo habt ihr denn diesen Schund her?
 Rekrut #3:          Ham' gehört, wie Seargent Clarks Kompanie das gesungen hat,
                     Sir.
 Skinner:            Bei mir gibt es so schmutzige Lieder nicht. Ihr seid in
                     meiner Truppe um was zu lernen!

Weiter geht's im Laufschritt:

 Rekruten:           Ich sag' es nur mit Vorbehalt
                     Der Patenonkel ist ziemlich alt.
 Skinner:            Und wie alt?
 Rekruten:           Das wissen wir bald.
 Skinner:            Das war schon ganz gut für'n jungen Rekrut.

In dem Simpsonhaus sitzt Bart auf dem Sofa. Aus einem Umschlag zieht er ein Photo von Rektor Skinner, in strammer Militärhaltung.

 Bart:               <seufzt>
 Lisa:               Wow, ich hätte nie gedacht, daß Rektor Skinner _noch 
                     spießiger werden könnte, aber das ist der Beweis.
 Bart:               Das ist merkwürdig, Lisa. Er fehlt mir einmal als Freund,
                     aber er fehlt mir noch vielmehr als Feind.
 Lisa:               Ich glaube, du brauchst Skinner, Bart. Jeder Mensch braucht
                     einen Gegenspieler. Sherlock Holmes hatte seinen Doktor
                     Moriati (?), Coca hat sein Pepsi - und sogar Maggie hat ihr
                     Baby mit nur einer Augenbraue.

Lisa zeigt auf Maggie. Die steht am Fenster und beobachtet böse das Baby mit nur einer Augenbraue, welches gerade im Kinderwagen vorbeigefahren wird. Dieses blickt böse zurück. Im Fort Springfield, dem stolzen Heim des geheimen, zivilen Brieföffnungs- Projektes, fährt Bart mit dem Fahrrad ohne Probleme am schwer bewaffneten Wachmann vorbei. Die Rekruten schießen gerade mit Raketen auf ein Übungs- gelände. Skinner beobachtet die Treffer, als er in seinem Fernglas auch Bart erblickt.

 Skinner:            Mensch in Zielgebiet! Ändert die Schußrichtung!

Die Rekruten folgen der Anweisung und ziehen ihre Raketenwerfer an sich, so daß die Raketen jetzt aus dem Militärgebiet fliegen. Wohin? Vor dem Kwik-E-Mart stehen Apu und sein Bruder.

 Apu:                <stolz> 16 neue Zapfsäulen. Jetzt können wir endlich mit
                     der Firma 'Tank-Und-Trink' konkurrieren.

Von oben hört man ein summendes Geräusch. Die beiden indischen Brüder blicken nach oben... Im Fort Springfield hat Bart Rektor Skinner erreicht. Während er mit ihm redet, fällt im Hintergrund das 'K' vom Kwik-E-Mart auf den rasen und bohrt sich in die Grünfläche.

 Bart:               Wenn's eine Möglichkeit gibt, Flanders loszuwerden, würden
                     sie dann wieder zurückkommen?
 Skinner:            Naja, ich muß sagen, mir fehlt die Schule schon sehr. Die 
                     Armee ist nämlich auch nicht mehr so, wie ich sie in Er-
                     innerung hatte.

Mit einem Panzer fahren zwei Rekruten vorbei. Der eine beschimpft Skinner und zeigt ihm sein Hinterteil, der andere bewirft ihn mit einer Dose.

 Skinner:            Eigentlich hat sich doch nicht allzuviel geändert. - Ich 
                     möchte schon gern zurück, Bart, aber ich hab' nichts
                     läuten gehört, daß Flanders gefeuert wird.
 Bart:               Aaach, das werd' ich schon irgendwie hinkriegen. Bei ihnen
                     hab' ich's doch auch geschafft, oder? <lacht>
 Skinner:            <überlegt> Jaa... <kniet sich neben Bart> Aber bist du dir
                     auch im Klaren, wenn ich wieder Rektor bin - können wir keine
                     Freunde mehr sein. Es sei denn, du wirst ein besserer
                     Schüler.
 Bart:               <enttäuscht> Mhm, dazu wird es wahrscheinlich nie kommen.
 Skinner:            Tja, - bleiben uns immer noch die Waschautomaten.
 Bart:               <haucht> Ja.

Abends im Simpsonshaus geht Bart in seinem Zimmer unruhig auf und ab. Homer sitzt auf seinem Bett. Skinner tritt zur Tür herein.

 Skinner:            <zu Bart> Was macht der denn hier?
 Bart:               Als er Wind davon gekommen hat, daß wir Ned Flanders los-
                     werden wollen, hat er darauf bestanden uns zu helfen.
 Homer:              Genau so war's.
 Bart:               Zu unserem Plan: Sobald Chalmers seinen nächsten Inspektions-
                     besuch macht und sieht, wie versaut die Schule ist, wird
                     er Ned sofort rauswerfen.
 Skinner:            Gut, bleibt nur noch die Frage: Wie schaff ich's, aus der
                     Armee rauszukommen?
 Bart:               Null Problemo! Machen sie ihrem Vorgesetzten schöne Augen.
 Skinner:            <schwuchtelig> Oh, das hab' ich schon gemacht. - Äh, ich
                     meine, abgemacht.
 Marge:              <klopft von außen gegen die Tür> Was treibt ihr da drinnen?
 Männer:        <im Chor> Nichts!

Als der Oberschulrat Chalmers seinen Inspektionsbesuch macht, erblickt er das Chaos. Martin in seinem Käfig hat sich mit seinem Schicksal abgefunden und bügelt singend. Bart versucht, Chalmers zu überreden:

 Bart:               Kommen sie, Chalmi, Skinner wurde aus geringerem Anlaß ge-
                     feuert.
 Chalmers:           Ja, das stimmt. Aber - er hat mich auch genervt. Außerdem:
                     So, wie es mit den öffentlichen Schulen bergab geht, seh'n
                     in ein paar Monaten alle so aus. Wie sagt man? Abwarten
                     und genießen, das wird 'ne echte Schleuderpartie.
 Flanders:           <durch den Lautsprecher> Auf zum Dudelidi, meine kleinen
                     Freunde. Danken wir unserem Herrgöttchen für einen weiteren
                     schönen Schultag.
 Chalmers:           Dem Herrgott danken? Hab' ich mich verhört? Das klingt nach
                     einer Gebetsaufforderung. Ein Gebet? <laut> Ein Gebet in
                     einer öffentlichen Schule!? Auf Gott können wir hier keine
                     Rücksicht nehmen, genausowenig wie die organisierten 
                     Religionen auf Tarzan Rücksicht nehmen. Simpson, ich erfülle 
                     deinen Wunsch. Flanders ist Schnee von gestern.

Willie putzt die Spinte. Martin ist wieder frei. Flanders unterhält sich mit Chalmers:

 Ned:                Ich muß sagen, ich hab' die Zeit hier wirklich genossen,
                     verehrter Oberschulrat. Möge der Herr sie segnen und uns
                     noch lange erhalten.
 Chalmers:           Machen sie 'ne Fliege nach draußen, sie (?)
 Ned:                Okeli-dokeli!
 Skinner:            Jackson, steck' dein Hemd 'rein. Jeffie, spuck den Kaugummi
                     aus.
 Leopold:            Halten sie es wirklich für 'ne gute Idee, diesem Dackel den
                     Posten wiederzugeben.
 Chalmers:           Ach, er kennt zumindest die Namen der Schüler.
 Bart:               <steht hinter Skinner> Tja, dann sind wir jetzt wohl wieder
                     Feinde.
 Skinner:            Vermutlich. <kniet sich neben ihn> Danke, Bart.
 Bart:               Schon gut.

Die beiden umarmen sich. Als Skinner weggeht, sieht man, daß Bart ihm einen Zettel mit der Aufschrift 'Tritt Mich' auf den Rücken geklebt hat. Bart lacht schelmisch. Doch auch Skinner hat Bart einen Streich gespielt. Auf Barts Rücken klebt auch ein Zettel, 'Unterrichte Mich'.


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