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Die Simpsons
<HTML> <HEAD> <TITLE>[1F04] - Die Fahrt Zur Hölle</TITLE> <STYLE> P,LI,UL { font-family:Verdana, Helvetica, Arial,"Times New Roman"; font-size:10pt; color:#000000 } A { text-decoration:none; color:#000000 } H1 { font-family:Verdana, Helvetica, Arial,"Times New Roman"; font-size:12pt; color:#000000 } H2 { font-family:Verdana, Helvetica, Arial,"Times New Roman"; font-size:11pt; color:#000000 } </STYLE> </HEAD> <BODY BGCOLOR="#FFFFFF">

[1F04]   Die Fahrt Zur Hölle

Originaltitel: Treehouse Of Horror IV
Erstausstrahlung in N.A.: 28.10.1993
Erstausstrahlung in Deutschland: 08.04.95
Erstellt von: Björn Larsson <bjoernlarsson@hotmail.com>
Letztes Update: 19.11.99

Tafel:
Sax:
Couch: UBF steigt als Zombies aus dem Boden und setzt sich jammernd


<PRE> Der Vorspann dieser Episode führt uns auf den Springfielder Friedhof. Die Kamera schwenkt an Grabsteinen mit den Aufschriften 'Elvis - Nimm Es Hin', 'Eine Ausgeglichene Rechnung', 'Subtile Politische Satire', 'Gewalt Im Fernsehen' (wird zerschossen). Jetzt folgt der Couchgag. Bart geht einen Flur entlang, indem einige Gemälde im Stil berühmter Künstler hängen. Bart: Gemälde: Leblose Bilder, herstellt aus farbenträchtigem Brei.
		Aber nachts beginnen sie ihr eigenes Leben zu führen. Sie
		werden zu Portalen der Hölle, so grausig und schrecklich
		und schauerlich daß...
Marge: Du solltest die Zuschauer warnen, daß diese Folge sehr
		gruselig wird. Vielleicht sollten sie sich lieber das
		Hörspiel 'Krieg Der Welten' im Radio anhören, mh?
Bart: <genervt> Ja, Mutter. Marge: Gut, dann halt mal Maggie. Ich will mir hier in dem Laden
		noch ein paar Ohrringe kaufen.
Bart: <verächtlich> Ach... - Das Subjekt unseres ersten Gemäldes
		heute abend ist die widerlichste, bösartigste, gemeinste und
		satanistischste Bestie, die je auf Erden gewandelt ist.
		Natürlich meine ich damit...
Maggie: <zieht ihren Schnuller aus dem Mund und stopft damit Barts> Bart: <spuckt den Schnuller weg> ...den Teufel!

Bart geht zur Seite, und die Kamera schwenkt auf ein Gemälde, auf dem ein gruselig aussehender Teufel abgebildet ist.

GESCHICHTE #1: DER TEUFEL UND HOMER SIMPSON

Auf einer Modenschau. Feine Leute sitzen am Laufsteg, Photographen schiessen Photos. Unter den Leuten ist auf Homer Simpson. Kommentator: Und als nächstes etwas ganz besonderes für unseren Herbst-

		katalog. Eine Vision in Himbeercreme.

Zuerst sieht man nur die Beine des Models, als die Kamera jedoch hoch- schwenkt, ist statt eines Körpers nur ein Donut auf den Beinen. Homer: Oh, <klatscht> einfach genial!

Homer Simpson erwacht aus seinem Traum im SNPP. Vor ihm steht eine Schachtel Donuts. Homer: Und nun folgt der Sprung vom Traum in die Wirklichkeit.

		<öffnet die Donutschachtel, diese ist leer> Aaah!
Lenny: Entschuldige, Homer. Während du geträumt hast, haben wir
		alle Donuts verputzt.
Carl: 'N paar waren noch übrig, aber damit haben wir 'nen alten
		Knacker bombadiert.

Vor dem SNPP wird Abe von Vögeln angefallen. Diese haben es auf den Donut abgesehen, der Abe auf dem Hinterkopf klebt. Abe: Verdammte Bussarde! Noch bin ich nicht tot!

Homer hetzt aufgeregt zu seinem Arbeitsplatz. Homer: Nein, es ist alles in Ordnung. Ganz ruhig bleiben. Denk

		daran, was du gelernt hast.

Homer kramt unter dem Pult ein riesiges Buch mit dem Titel 'Verhalten Im Notfall' hervor. Als er es öffnet, sind die Seiten in der Mitte heraus- geschnitten und ein Zettel liegt darin. Homer: <liest den Zettel> Lieber Homer, ich schulde dir einen

		Notfall-Donut. Gezeichnet Homer. - Dieser Mistkerl! Der ist
		mir immer einen Schritt voraus! Ach, ich würde meine Seele
		für einen Donut verkaufen.

Hinter Homer pufft es und jemand lacht hämisch. Es ist Ned Flanders in Teufelskleidung: Teufel-Flanders:Das läßt sich arrangieren. Homer: Wha! Flanders! Du bist der Teufel? Teufel-Flanders:Das ist immer der, von dem man es am wenigsten erwartet hat.

		Also, viele Menschen bieten an, ihre Seele zu verkaufen, ohne
		über die schwerwiegenden Folgen nachzudenken.
Homer: Hast du nun 'n Donut oder nicht? Teufel-Flanders:Sofort, du mußt nur unterschreiben. Vorsicht, heiß!

Der Teufel zieht einen brennenden Kugelschreiber und läßt Homer auf einem gerade hervorgeholten Blatt unterschreiben. Burns und Smithers beobachten das Geschehen an einem der Monitore. Burns: Mhm, wer ist der Typ mit den Ziegenbeinen? Hat ein

		schneidiges Auftreten.
Smithers Der Fürst der Finsternis, Sir. <blickt in den Terminplaner>
		Hat um elf einen Termin bei Ihnen.

Kaum unterschrieben, erscheint auf Befehl vom Teufel ein kleines, häßliches, lachendes Männchen, ein Höllen-Koch. Dieser reicht Homer vornehm seinen Donut. Homer ist begeistert. Der Koch verschwindet, das Tablett schwebt in der Luft. Teufel-Flanders:Und vergiß nicht: Sobald du ihn aufgegessen hast, gehört mir

		deine Seele, Homer.
Homer: <hat den Donut schon fast aufgegessen, mit vollem Mund> Hey,
		warte. [Und] wenn ich ein kleines Stückchen übriglasse? Dann
		bekommst du meine Seele nicht, oder?
Teufel-Flanders:Technisch gesehen nicht, aber... Homer: <sing sang> Ich bin klüger als der Teufel! Ich bin
		klüger als der Teufel!

Der nette Teufel-Flanders verwandelt sich auf diese Beleidigung hin in eine riesige Bestie. Mit grollenden Worten klagt er Homer an: Teufel: Du bist nicht klüger als ich! Wir sehen uns bald in der

		Hölle, Homer Simpson! <verschwindet lachend im Boden>
Homer: Da wär ich mir nicht so sicher, hehe! <läßt den Donutrest in
		seine Poloshirt-Tasche fallen>

Nachts im Simpsonhaus. Der müde Homer tappt zum Kühlschrank und läßt seine Hand wählerisch über einige Lebensmittel streifen. Um das letzte Stückchen Donut hat er viele Zettel gelegt: 'Halt', 'Nicht Essen', 'Daddys Seelendonut' und andere. Genüßlich nimmt Homer das Stückchen. Homer: <freudig> Mhm, der verbotene Donut. <ißt den Donut>

Kaum hat er die Kühlschranktür zugemacht, erscheint der Teufel, in Form von Ned Flanders, hinter ihm. Teufel-Flanders:Na, wer sagts denn? Haben wir ihn jetzt verputzt? Homer: <schreit>

Auf dem Küchenboden entsteht ein Feuerkreis, der sich schnell dreht und einige Gegenstände aus der Küche in sich hinein zieht. Homer hält sich am Kühlschrank fest. Marge kommt in die Küche. Auch ihre Haarhaube wird vom Feuerkreis eingesogen. Marge: Homer, hast du etwa den Donut aufgegessen? Homer: Nein...

In dem Moment kann sich Homer nicht mehr halten. Der Feuerkreis saugt ihn ein. Allerdings nur zur Hälfte. Teufel-Flanders:Selbst dein breiter Hintern kann dich jetzt nicht mehr

		retten. - Hey Bart.

Bart und Lisa stehen im Türrahmen der Küche. Bart: Hallo. Lisa: Halt! Hat mein Vater nicht das Recht auf eine faire Ver-

		handlung?
Teufel-Flanders:Ach, ihr Amerikaner mit euren Anhörungsverfahren, fairen
		Prozessen... - Hue, in Mexiko ist das alles viel einfacher.
		- Na schön, wie ihr meint. Der Prozeß wird morgen um Punkt
		Mitternacht stattfinden! <zu Homer> Aber bis dahin verbringst
		du den Tag in der Hölle!

Mit einem Gummipfropfen drückt der Teufel-Flanders Homer durch den Feuerkreis. Homer fällt darauf schreiend sehr tief, zuerst in einen riesigen Strudel, an Bergen vorbei, und landet schließlich auf einem Fließband, an dem Diener des Teufels arbeiten. Homer: <auf dem Fließband liegend> Oh, so schlimm war's garnicht.

Ein großer Diener des Teufels schneidet Homer mit einem riesigen Messer in Scheiben, Schuhe und Mund sortiert er in eine Tonne 'Würstchenfleisch' aus. Im 'Höllenlabor - Abteilung Sadistische Strafen' ist Homer an einen Stuhl gefesselt, ein fetter, blauer Diener des Teufels steht vor ihm. Blauer Diener: Du magst also Donuts, hue? Homer: Ja. Blauer Diener: Bitte. Hier hast du sämtliche Donuts dieser Welt! <lacht>

In Homers Mund werden nun haufenweise Donuts geschaufelt, das ganze, riesige Labor steht voller süßer Ringe. Nach einiger Zeit sind die Donutvorräte aufgebraucht. Die letzten werden gerade von Homer, der um einiges fetter geworden ist, gegessen. Dem blauen Diener des Teufels ist das Lachen vergangen. Homer: <ißt> Mehr! <ißt> Blauer Diener: Das versteh' ich nicht. Pavarotti ist nach 'ner viertel

		Stunde bereits verrückt geworden.

Im Simpsonhaus. UBF wartet im Wohnzimmer. Plötzlich schlägt es 12. Auf dem Boden entsteht langsam ein Feuerkäfig. Zuerst erscheint darin Homers Körper, der Kopf erst wenig später. Der Kopf fällt auf den Boden und wird von Homer wieder aufgesetzt. Marge: Homer, alles in Ordnung? Homer: Nein. Lionel Hutz: <kämmt sich mit einer Gabel> Mr. Simpson, keine Angst. Ich

		hab' gestern in 'ner Bar Matlock gesehen. Zwar ohne Ton, doch
		ich glaub' ich hab einiges gelernt.

Auf dem Boden entsteht nun ein Pentagramm aus Feuer. Eine riesige Flamme sprüht daraus hervor. Plötzlich stehen der Teufel-Flanders mit einem Richter, ein Skelett, im Zimmer. Richter-Skelett:Hört her, hört her. Das Verfahren gegen den teuflischen

		Teufel ist hiermit eröffnet.
Lionel Hutz: Na wunderbar. Doch zunächst ein paar Grundregeln. Erstens:
		Alle halbe Stunde gibt es eine Pinkelpause.
Teufel-Flanders:Gut, einverstanden. Zweitens: Die Geschworenen werden von
		mir ausgewählt.
Hutz: Geht in Ordnung. - Moment... Teufel-Flanders:Ruhe! Das Geschworenengericht besteht aus Verdammten:
		Benedict Arnold, [B.A. pufft im Zimmer auf] Lizzie Borden,
		[L.B. pufft im Zimmer auf] Richard Nixon, [R.N. pufft im
		Zimmer auf] ...
Nixon: Wieso bin ich verdammt? Der verdammte C.I.A. hat mich in den
		Watergate-Skandal getrieben!
Teufel-Flanders:Ich will dir doch nur 'nen Gefallen tun. Nixon: <unterwürfig> Ja, Meister. Teufel-Flanders:John Wilkes Booth, Blackbeard der Pirat, John Dillinger,
		und die Eishockeymannschaft der Philadelphia Flyers von 1976.
		[beim Aufrufen der Namen puffen die Personen jeweils im
		Zimmer auf]
UBF: <erstaunt> Teufel-Flanders:<sitzt sauer in einem Sessel>

Marge holt Stühle für alle Verdammten heran. Lizzie Borden hat Probleme mit einem modernen Kniestuhl, einige müssen auch nur auf dem Tisch sitzen; für Blackbeard den Piraten bleibt nur eine Möglichkeit übrig: Marge: Es tut mir leid, Mr Blackbeard, soviele Stühle haben wir

		nicht. Das hier ist der letzte, den ich ihnen anbieten kann.
		<klappt das Tablett von Maggies Hochstuhl auf>
Blackbeard: Phg, besser schlecht gesessen als gut gestanden, sag' ich. Teufel-Flanders:<räuspert sich extralaut> Ich habe hier einen Vertrag, ab-
		geschlossen zwischen mir und einem gewissen Homer Simpson,
		der mir seine Seele für einen Donut verpfändet hat. Welchen
		ich auch geliefert hab. <wie Flanders> Er war absolut ka-ka-
		ka-köstlich!
Lionel Hutz: <winkt im Hintergrund beruhigend zu Homer> Teufel-Flanders:Ich fordere hier nur ein, was eigentlich ist mein. Geschworene: <reden aufgeregt> Lionel Hutz: Das war ein ganz akzeptables Plädoyer, Sir. Doch ich frage
		sie: Was versteht man unter einem Vertrag? Laut Lexikon eine
		rechtsverbindliche Vereinbarung, die nicht gebrochen werden
		darf. Die nicht gebrochen werden darf!
Geschworene: <schweigen ihn an> Hutz: Entschuldigung, ich muß auf die Toilette. <geht>

Nach einer Stunde ist Hutz immer noch nicht zurück. Marge sieht nach dem rechten. Marge: <klopft> Hey Mister Hutz?

Doch als Marge die Tür öffnet, sieht sich nur ein offenes Fenster. Keine Spur von Lionel Hutz. Ohne Verteidiger sieht es schlecht aus für Homer: Richter-Skelett:Homer Simpson, mir bleibt keine andere Wahl als ihnen die

		ewige Strafe aufzubürten, von nun an...
Marge: Halt, warten sie! Bevor sie ihn zur Hölle schicken möchte
		ich ihnen gerne noch was zeigen.

Marge hat ein Photoalbum unter dem Arm. Sie reicht es Lizzie. Die Geschworenen schauen sich das Album dann an. Marge: Das ist ein Photo von Homer und mir bei unserer Hochzeit.

		[das Photo zeigt den leidenden Homer, er wird gerade von 
		einem Arzt untersucht, und auch von Lovejoy getraut]
Nixon: Augenblick mal, sie wurden in der Notaufnahme getraut? Marge: Naja, Homer hatte den Hochzeitskuchen heimlich ganz allein
		verdrückt. Bereits vor der Trauung.
Geschworene: <lachen> Marge: Sie müssen lesen, was auf der Rückseite steht! Blackbeard: <dreht die Karte hin und her> Hey, ich glaube, es handelt
		sich um eine Scherzkarte.
Benedict Arnold:<grapscht ihm die Karte weg> Du Idiot. Du kannst wohl nicht
		lesen!?
Blackbeard: Da hat er leider recht. Meine Verbrechen hab' ich alle nur
		als Ersatzhandlung begangen.
Arnold: <liest die Karte> Liebe Marge, du hast mir deine Hand zur
		Ehe gereicht. Alles, was ich dir zum Dank schenken kann,
		ist meine - Seele, die ich dir hiermit für ewig verpfände.
Geschworene: <reden aufgeregt miteinander>

UBF und der Teufel-Flanders stehen ratlos und erwartungsvoll da. Die Geschworenen sichd zu einer Entscheidung gekommen: Lizzie: Wir haben genug gehört. Euer Ehren, wir befinden, daß Homer

		Simpsons Seele rechtlich Eigentum von Marge Simpson ist und
		nicht das des Teufels.
Teufel-Flanders:<kindlich> Ooh. UBF: Jaa! Homer: Juhu! <reißt die Arme hoch, verbrennt sich am Feuerkäfig die
		Hande> Au!
Richter-Skelett:<erklärt die Verhandlung für geschlossen, verpufft> Geschworene: <verpuffen> Teufel-Flanders:Na schön, Simpson, du kriegst deine Seele wieder. [Der
		Feuerkäfig verschwindet] Aber der unrechtmäßig erworbene
		Donut möge auf ewig deinen Kopf zieren! <blitz Homer an>

Am nächsten Morgen. UBF sitzt am Frühstückstisch. Alle schauen Homer an. Dessen Kopf ist zu einem Donut geworden, eine Ecke ist schon weggegessen. Homer: <bricht ein Stück von seinem Donutkopf ab> Marge: Homer, hör auf, davon zu naschen! Homer: Ich kann nicht widerstehen. Ich bin so süß und lecker.

		<seufzt, schaut auf die Uhr> Es wird Zeit, daß ich arbeiten
		geh'.
Lisa: An deiner Stelle würde ich mich nicht rauswagen, Dad.

Vor der Haustür steht ein ganzer Pulg Polizisten, mit Kaffeetasse in der Hand. Wiggum: Keine Angst, Freunde. Irgendwann muß er sich ja mal blicken

		lassen.

GESCHICHTE #1 ENDE

Bart geht wieder den Flur entlang. Vor einem Bild, das einen Schulbus zeigt, bleibt er stehen. Bart: Das nächste Ausstellungsstück unserer guhlischen [?] Galerie

		trägt den profanen Titel - <sieht das Bild, entsetzt> 'Der 
		Schulbus'!? - Oh, nein, das muß wahrscheinlich heißen: 'Der 
		<gespenstisch> Guhlbus'.
Lisa: Und warum steht hier unten drunter 'Schul-Bussi'? Bart: Auf jeden Fall gibt es nichts erschreckenderes als in die
		Schule gehen zu müssen. <lacht irre, mit einem Blick auf
		seine gelangweilte Schwester: enttäuscht> Oh. <geht>

GESCHICHTE #2: TERROR IN EIN METER SECHZIG H&OumlHE?

Der Schulbus ist auf dem Weg zur Schule. Im Schulbus: Milhouse: Hey, Bart, sieh mal: Krusty Sammelkarten. Die lang erwartete

		achte Serie. <reißt ein Päckchen auf>

Die Bilder zeigen 'Krusty Besucht Verwandte In Annapolis, Maryland', 'Krusty posiert für Sammelkartenphoto',... Milhouse: Mhm, er hat schon lange keine neuen Ideen mehr gehabt. Bart: Bleibt dir immer noch der Kaugummi. Milhouse: <zerbricht den steinharten Kaugummi mit den Zähnen> Au! Ich

		hab' mich in die Backe gebissen!

Plötzlich kommt der Bus ins trudeln. Ein Rad löst sich, die Kinder schreien. Otto kann den Bus nicht mehr unter Kontrolle halten. Der Bus gerät in die Gegenfahrbahn und rollt einem fahrenden Lastwagen entgegen. Bart erwacht schreiend in seinem Bett. Es war nur ein Alptraum. Bart: <fühlt die Bettdeckt> Hoffentlich ist es nur Schweiß!

Bart trottet mit hängendem Kopf zum Frühstückstisch. Lisa: Bart, was hast du denn? Bart: Ich hatte gerade eine schreckliche Vision von meinem

		furchtsamen, schmerzhaften Tod!
Lisa: Und? Marge: Lisa, dein Bruder hatte offensichtlich einen Alptraum. Keine
		Angst, mein Junge, das schlimmste hast du überstanden.

Es trötet laut. [Soll wohl der Hupe eines Schulbusses gleichkommen] Homer: <kommt ins Zimmer> Marge, sieh mal was für tolle Sachen ich

		am Hafen gefunden hab. Dabei haben die nur in 'nem Boot von
		irgendso'nem Typen gelegen. <hupt>
Bart: <fällt schreiend vom Stuhl>

Als Bart und Lisa in den Schulbus einsteigen, traut Bart seinen Augen nicht: Skinner: Hallo, Simpson. Heute fahr ich mit dem Bus, weil meine Mutter

		die Wagenschlüssel versteckt hat, zur Strafe weil ich mit
		'ner Frau telefoniert hab'. Und damit hat sie recht.
Lisa: <ruft> Entschuldigt, aber Bart ist heute morgen nicht gut
		drauf. Tut ihr mir den Gefallen und seid besonders nett zu
		ihm?
Kinder/Skinner?: <lachen laut> Jimbo Jones: Hey, wo hast du denn deine Windel, du Baby? <zieht Bart die
		Hose runter>
Martin: Zum Glück hat er die Aufmerksamkeit von meiner Triebhaftig-
		keit abgelenkt.

Die Busfahrt hat ihren normalen Verlauf genommen. Bart sitzt unruhig auf seinem Platz. Er schaut nach draußen auf die verregnete Landschaft. Plötzlich entdeckt er ein kleines Monster, das an dem Schulbus haftet. Bart glotzt es erstaunt an. Das kleine Monster entdeckt Bart, streckt die Zunge raus und kratzt mit seinen Pfoten zwei lange Streifen in die Bus- karosserie. Bart: <schüttelt Milhouse> Milhouse! Milhouse, wach auf! Los, sie

		mal aus dem Fenster.
Milhouse: Ich denk' nicht dran, Bart. Wenn ich mich vorbeuge, bekomme
		ich nur ein paar saftige Tritte in den Hintern von Garfield,
		Spiderman oder sonstwem.
Bart: <hastet zu Otto> Otto, du mußt was unternehmen! Auf der
		linken Seite vom Bus ist 'n Gremlin!

Otto schaut aus dem Fenster. Neben dem Bus fährt Hans Maulwurf in einem kleinen, grünen Auto. Otto: Ach, null problemo, Bart. Den sind wir gleich los!

Otto fährt mit dem Bus gegen das fahrende Auto. Dieses gerät ins Trudeln. Hans Maulwurf: Oh nein, gerade hab' ich die letzte Rate bezahlt.

Das Auto kommt von der Fahrbahn, rollt einen kleinen Hügel hinunter, und kommt kurz vor einem Baum zu stehen. - Dann fliegt es in die Luft. Bart sitzt nervös auf seinem Platz. Als er aus dem Fenster blickt, entdeckt er wieder den Gremlin. Dieser ist am Heck des Busses und reißt aus diesem gerade Elektronik heraus. Bart: Hey, alle mal herhör'n! Hier an der Seite vom Bus hängt ein

		Monster!
Kinder: <schreien, laufen zum Fenster> Jimbo Jones: <enttäuscht> Ach, da ist doch gar kein Monster. Ralph: Du bist ein Schwindler. Otto: Ich seh überhaupt nichts. Milhouse: Hey, wer lenkt eigentlich den Bus? Otto: <schnappt nach Luft> Oh, una momento, por favor! <geht>

Im Weltraum haben Kang und Kodos das Geschehen beobachtet. Kang o. Kodos: Einfältige Erdlinge. Kang o. Kodos: Fürchten sich vor einem Wesen, das garnicht existiert. Kang/Kodos?: <lachen>

Ihnen vergeht das lachen, als sie das kleine Monster an ihrem Raumschiff knabbern sehen. Als Bart wieder aus dem Fenster blickt, knabbert das kleine Monster wieder am Bus. Es macht zu Bart hin die 'Kehle-Durchschneiden'-Geste. Skinner: Mir ist zu Ohren gekommen, daß ein Schüler seiner Phantasie

		freien Lauf läßt. Damit muß Schluß sein!
Bart: Nein, es stimmt! Da draußen ist ein Ungeheuer! Skinner: Das einzig ungeheuerliche in diesem Bus ist, daß die Vor-
		schriften nicht eingehalten werden! <zieht an Barts Fenster
		den Sonnenschutz hinunter>

Bart kämpft mit sich, den Sonnenschutz nicht hochziehen zu müssen. Doch dann kann er nicht mehr anders und tut es doch. Er schaut direkt in Willie's Gesicht und schreit. Willie: <betritt den Bus> Mein Muli [?] wollte nicht durch den

		Schlamm laufen. Daraufhin hab' ich ihm 70 Kugeln verpaßt.
Bart: <wird irre, zu Milhouse> Aber du glaubst mir doch, oder!?
		Du bist mein Freund, du mußt mir glauben, mein lieber,
		zuverlässiger Milhouse!
Milhouse: Entschuldige, Bart. Aber langsam krieg' ich 'ne Gänsehaut.
		Ehr, ich glaub' ich setz mich lieber, ehr, neben den
		Austauschschüler da drüben. <steht auf und geht>
Uter: Oh, Grüzi wohl. Möchtest du vielleicht mal an meinem
		Alpenmilchriegel knabbern? Ich hab' auch eine Tüte mit
		Marzipan-JoyJoy?'s!

Das kleine Monster beginnt nun, den Bus von unten auszudellen. Gerade ist es am Reifen beschäftigt. Bart sieht, wie es die Schrauben vom Rad löst. Bart: Der Gremlin montiert das Rad ab! Anhalten oder wir müssen

		alle sterben!
Skinner: <hält Bart fest> Willie: Nehmt meine Zügel und bindet ihm die Hände an den Sitz. Skinner: <verbindet Bart die Hände>

Einige Zeit vergeht. Mittlerweile sitzt der Austauschschüler neben Bart: Uter: Möchtest du noch mal an meinem Schleckstengel lecken? Bart: Aber gern! <schleckt, schaudert> Da wir nun Freunde geworden

		sind, mein lieber, könntest du mir doch vielleicht die
		Fesseln abnehmen.
Uter: Natürlich, das mach' ich gern. <löst die Fesseln, geht>

Bart schaut nun wieder aus dem Fenster. Der Gremlin ist wieder am Reifen beschäftigt. Unter Barts Sitz findet er eine Box mit Rettungsfackeln, die leider leer ist. Jimbo hat diese gestohlen und zwei davon in Martins Hosen gestopft. Bart nimmt sich davon eine; die andere, die ihm bei dieser Aktion hinunterfällt, stopft er wieder in Martins Hose zurück. Er öffnet ein Notfenster, mit dem Resultat, daß im Bus ein heftiger Sog entsteht. Blätter und Bücher wehen aus dem Fenster, und auch Bart treibt es fast aus dem Fenster. Die Businsassen schreien. Bart, halb aus dem Fenster gelehnt, schlägt mit der Fackel nach dem Gremlin. Homer kommt mit dem Auto vorbei- gefahren: Homer: Hallo mein Junge! <trötet mit einer Hupe, fährt weiter>

Der Gremlin versucht nun weiter, das Rad des Busses abzuschrauben. Skinner und Willie halten Bart an den Beinen fest: Skinner: Ziehen, Willie, ziehen! Willie: Keine Angst, ich zieh so fest ich kann, sie verpümpeltes

		Muttersöhnchen!

Als Bart in den Bus zurückgezogen wird, läßt er noch die Fackel fallen. Diese entzündet den Gremlin, welcher brennend und schreiend vom Bus fällt und von Ned Flanders überfahren wird. Flanders stoppt den Wagen und rennt zu dem Gremlin, welches reglos auf der Straße liegt. Ned Flanders: Oh, du meine Güte! Das sieht ja wie ein Ungeheuer aus!

Er wirft seine Jacke über den Gremlin, wickelt ihn darin ein und nimmt ihn in den Arm. Der Gremlin schnappt mit seinen Krallen nach Neds Gesicht. Flanders: Oh, ist der nicht niedlich!? Er versucht, mir die Augen

		auszurupfen.

Der Gremlin weiß vor soviel Liebe garnicht, was er machen soll. An der Schule angekommen, betrachten alle den völlig zerstörten Bus. Als Skinner leicht einen Hinterreifen berührt, bricht der ganze Bus zusammen. Skinner: Verfluchter Mist!

Bart wird von einem Sanitäter auf einer Trage gefesselt weggefahren. Er wippt unruhig auf und ab: Bart: Das habt ihr nun davon. Ich hatte recht und keiner wollte

		mir glauben!
Skinner: Ob Recht oder Unrecht: Dein Benehmen war einfach unmöglich,
		junger Mann. Vielleicht lernst du Manieren, wenn du den
		Rest deines Lebens in einem Irrenhaus zubringst.
Nelson: Haw-Haw!

Bart wird in einen Krankenwagen des 'New Bedlam Mental Hospital' gerollt und abtransportiert. Im Krankenwagen kann sich Bart entspannen: Bart: Hach, wenigstens hab' ich jetzt meine Ruhe.

Doch da hat sich Bart wohl zu früh gefreut. Der Gremlin klopft an die Scheibe des Rettungswagens. In seiner Hand hält er den abgetrennten Kopf von Ned Flanders. Neds Kopf: Halli-Hallöchen Bart! Bart: <schreit


>

GESCHICHTE #2 ENDE

Wieder befindet sich Bart in der Galerie. Bart: Und damit kommen wir zum letzten, aber auch zum furchter-

		regendsten Gemälde dieses Abends. Allein der Anblick treibt
		einen bereits zum Wahnsinn!

Bart zeigt auf ein Bild, auf dem einige Hunde an einem Tisch Poker spielen. Homer: <schreit> Das sind Hunde! Und die spielen Poker! <lacht irre,

		läuft weg>
Bart: Es gab auch eine Geschichte zu diesem Bild. Aber die war
		viel zu aufregend! - Da haben wir einfach was mit Vampiren
		erfunden. Viel Spass!

GESCHICHTE #3: BART SIMPSONS'S DRACULA

UBF schaut fern. Draußen ist schlechtes Wetter. Es blitzt und donnert. Kent Brockman: Ein weiterer Bauer aus der Umgebung wurde tot aufgefunden,

		ohne einen Tropfen Blut in den Adern und mit zwei Bißwunden
		am Hals. Am Tatort fand man nur diesen schwarzen Umhang.
		[Bild von einem schwarzen Umhang mit der Aufschrift 'Dracula'
		wird eingeblendet] Die Polizei ist völlig ratlos.
Wiggum: Ich glaube, wir haben es hier mit einem übernatürlichen
		Wesen zu tun, vermutlich mit einer Mumie. Als Vorsichts-
		maßnahme hab' ich angeordnet, den ägyptischen Trakt unseres
		Museums zu zerstören. [Polizisten randalieren im Museum] Gut
		gemacht, [?]

Lisa: Oh nein! Die irren sich! Das Wesen, das sie suchen, ist der

		wandelnde Untote, Nosferatu! Le vampir! - Ein Vampir!
Homer: <lacht> Lisa, Vampire sind Fabelwesen, so wie Elfen, Gremlins
		und Eskimos.

Kent Brockman: Zu ganz was anderem: Montgomery Burns hat soeben einen Coup

		gelandet und die Blutbank von Springfield gekauft.
Burns: <mit Blut im Gesicht> Ich freue mich sehr über diese Ab-
		machung. <schleckt das Blut aus seinem Gesicht> Kostbares
		Blut.

Homer: Mhm, 'ne Geschäftsabmachung.

UBF fährt im Auto eine dunkle Straße entlang, am Wegesrand stehen tote Bäume. Homer: Ich finde es ganz reizend von Mr. Burns, uns zu einem

		Mitternachtsessen in sein Landhaus einzuladen in - 
		Pennsylvanien!
Lisa: Ich hab' das Gefühl, irgendwas stimmt an der Geschichte
		nicht.
Marge: Lisa, sei nicht immer so mißtrauisch. - Habt ihr euch auch
		alle den Hals gewaschen, wie Mr. Burns es verlangt hat?
Lisa: Ja! Bart: Natürlich. Maggie: <nickt> Homer: <hält ein dreckiges Tuch in der Hand> Aber klar!

Am Landhaus, welches abgelegen in einer schauerlichen Gegend auf einem Hügel steht, angekommen, klingelt Homer: Burns: <durch die Gegensprechanlage> Willkommen! Nur herein! - Ah,

		frische Opfer für meine unaufhaltsam wachsende Armee der
		Untoten.
Smithers <durch die Gegensprechanlage> Den Knopf loslassen, Sir. Burns: <durch die Gegensprechanlage> Ach, dieses Mistding!

Das Tor öffnet sich und UBF tritt ein. Auf einer Treppe entsteht eine rote Dampfwolke. Als sich der Dampf lichtet, steht Mr Burns in einer etwas eigen- artigen Aufmachung auf der Treppe. Er hat eine Perücke auf und ist in einen roten Umhang gehüllt. Burns: <kommt auf sie zu> Aber das sind doch meine lieben Freunde,

		die, äh...
Smithers Familie Simpson, Meister. Burns: Simpson! Ja. Ausgezeichnet. <geht> Lisa: <flüstert> Dad, fällt dir an ihm nichts besonderes auf? Homer: Ja, er hat eine etwas merkwürdige Frisur. Burns: <schaut sich um> Das hab' ich gehört! Homer: Es war der Junge!

UBF und Mr. Burns sitzen an einem sehr langen Tisch, UBF auf der einen Kopfseite, Burns auf der anderen. Homer: Oh, Sangria! Lisa: <schnuppert am Glas, hält es angeekelt weg> Dad! Das ist

		Blut!
Homer: Noch besser. Gratisblut! <trinkt> Lisa: <schüttet sich das Blut auf ihr Kleid, aufgesetzt entsetzt>
		Oh, hoppla! Bart und ich müssen uns waschen geh'n.
Bart: Aber mich hast du doch garnicht getrof... Lisa: <schmiert Bart Blut ins Gesicht, zerrt ihn weg>

Die beiden gehen einen langen Flur entlang. Bart: Lisa, Burns ist kein Vampir. Und selbst wenn, werden wir sein

		Versteck bestimmt nicht so leicht ausfindig machen.

Bart lehnt sich gegen einen Wandleuchter in Form eines Arms. Daraufhin legt sich der Hebel um und die Wand öffnet sich. Die beiden blicken auf einen hellerleuchteten Raum, in dem eine Waschmaschine und ein Trockner stehen. Lisa: Wahrscheinlich hast du Recht. Gehen wir wieder zurück. - Aah!

Lisa hat eine Leuchreklame an einer Wand entdeckt: 'Zum Geheimen Vampirraum'. Darunter blinkt noch eine Leuchtschrift: 'Kein Knoblauch'. Bart und Lisa gehen eine Treppe hinunter. Sie gelangen in einen Raum, in dem einige Särge stehen. Lisa: Was sagst du nun!? Bart: Ach, kaum ein Unterschied zum Keller in Grampas Altenheim. Lisa: Sie mal! <läuft zu einem Lesepult, auf dem ein Buch liegt>

		'Ja, ich bin ein Vampir, von Monty Burns'! Oh mein Gott!

Im Hintergrund öffnen sich nun alle Särge. Aus ihnen steigen Vampire, die auf Bart und Lisa zugehen. Bart bringt vor lauter Schreck kein Wort heraus und macht nur komische Verrenkungen. Lisa ist ins Buch vertieft. Lisa: Bitte Bart, die [?]-Nummer kenn' ich. Bart: Njang, njang, njang... Lisa: Deine Gebißnummer ist auch ein alter Hut.

Auf einmal grapscht eine Hand auf das Lesepult. Bart und Lisa schreien. Ein Vampir zerkratzt das Buch. Lisa und Bart gelingt durch einen Spurt die Flucht. Lisa ist schon in Sicherheit, als Bart am Treppenanfang einen Hebel entdeckt. Daneben ein Schild: 'Super Fun Happy Slide'. Bart: Ich weiß ich sollte es lieber lassen, aber wann komm ich

		wieder hierher!?

Bart legt den Hebel um. Die Treppenstufen kippen und bilden eine Rutschbahn. Bart rutscht genau in die Hände von den Vampiren. Eine Vampirdame hat Bart schon in ihren Armen, da fliegt eine Fledermaus heran. Diese verformt sich dann zu Monty Burns, der nun vor Bart kniet. Burns: Hey, ist das nicht er kleine... - der kleine... Junge?

Burns Zähne fahren zu Vampirzähnen aus, Bart schreit. Lisa hat es inzwischen zum Eßzimmer geschafft und erzählt ihren Eltern: Lisa: Mom! Dad! Mr Burns ist ein Vampir! Und er hat sich Bart

		geschnappt!
Burns: Aber Bart ist doch hier! Bart: <mit ausdruckslosem Gesicht, eine Bißwunde am Hals> Hallo
		Mutter, Hallo Vater. Ihr habt mir gefehlt bei meiner
		ereignislosen Abwesenheit.
Homer: Ach Lisa, du mit deinen Geschichten: Bart sei ein Vampir,
		Bier zerstöre Gehirnzellen. Fahren wir lieber wieder zurück
		zu diesem - Gebäude, Dingsda, wo unsre Betten und der
		Fernseher stehen.

Nachts im Simpsonhaus. Lisa wälzt sich unruhig im Bett. Als es an der Scheibe kratzt, öffnet sie die Vorhänge. Sie schreit, als sie ihren Bruder schwebend vor ihrer Fensterscheibe sieht. Auch Barts Freunde schweben in der Luft, alle haben Vampirzähne. Bart: Komm zu uns, Lisa. Das ist unheimlich cool. Du bleibst die

		ganze Nacht auf und trinkst Blut!
Milhouse: Und wenn man sagt 'Ich bin ein Vampir' dann kriegt man im
		Kino 'ne Limonade umsonst.
Lisa: Nein! Nein! Bart: Lisa, es ist nicht so, daß du eine andere Wahl hättest!

Bart fliegt durch die Fensterscheibe und stürzt sich auf die schreiende Lisa. Er fährt seine Zähne aus und - Homer kommt ins Zimmer. Homer: Bart, wir oft hab' ich dir gesagt du sollst deine Schwester

		nicht beißen!? - Moment mal, du bist ein Vampir!
Abe: <kommt mit Holzpflock in der Hand in Zimmer> Schnell! Wir
		müssen den Jungen töten!
Marge: Woher wißt ihr, daß er ein Vampir ist? Abe: Was! Er ist ein Vampir!?

Er läßt Pflock und Hammer fallen und rennt schreiend aus dem Zimmer. Bart verwandelt sich in eine Fledermaus und fliegt lachend aus dem Fenster. Marge: Homer, wir müssen was unternehmen! Heute saugt er den Leuten

		das Blut aus, morgen fängt er noch an zu rauchen!
Lisa: Die einzige Möglichkeit, Bart zurückzuholen, ist, den Ober-
		vampir zu töten, Mr. Burns!
Homer: Meinen Boss umlegen? Darf ich den amerikanischen Traum
		wahrmachen?

UBF kehrt also ins Landhaus von Mr. Burns zurück. Sie gehen gerade die Treppe zur Vampirgruft hinab. Marge: Das ist gefährlich. Hätten wir doch bloß 'nen Babysitter

		für Maggie gefunden.
Homer: <sieht das Schild und den Hebel> Oh, 'Superaufregende
		Rutschpartie'!
Lisa: Nein, Dad. Homer: Ja, das Umbringen ist schon witzig genug.

An dem Sarg von Mr. Burns angekommen: Lisa: Du mußt ihm diesen Pfahl hier mitten durchs Herz treiben.

Homer öffnet den Sargdeckel und rammt den Pfahl mit dem Hammer in Mr Burns. Homer: Nimm dies, du gräßlicher Unhold! <schlägt mehrmals auf den

		Pfahl>
Lisa: Hey, Dad, du bist zwischen seinen Beinen. Homer: <verlegen> Oh, Verzeihung.

Homer schlägt nun den Pfahl in Mr Burns Herz. Dieser windet sich in Todes- krämpfen, und zerfällt dann zu Staub. Homer: <wischt sich die Stirn> Burns: <der Staub formt sich wieder zum Körper> Sie sind entlassen!

		<zerfällt wieder>
Homer: Nein!

Nach diesem gruseligen, aber erfolgreichen Ausflug kann UBF sich wieder am Eßtisch entspannen. Lisa: Ach, ich find's wunderbar, daß jetzt alles wieder beim

		alten ist.
Abe: <schwebt im Draculakostüm in die Küche> Ah, ich bin ein
		Vampir und will euer Blut saugen! <sein Vampirgebiß fällt
		ihm aus dem Mund, Abe fällt auf den Boden> Von dem Umhang
		krieg ich Ausschlag.
Lisa: Grampa ist ein Vampir!? Bart: Wir sind alle Vampire. Lisa: <ängstlich> Aber wir haben Mr Burns doch umgebracht. UBF ohne. Lisa: <schwebt in der Luft> Homer: Man muß den Obervampir umbringen. Lisa: Bist du etwa der Obervampir? Marge: Nein, ich bin der Obervampir! <lacht> Lisa: Mom? Marge: Glaubst du, mein Lebensinhalt ist nur dieser Haushalt!?

Die Vampire fallen in einer Gruppe Lisa an, dann blicken alle zur Seite und winken: Alle: Ein fröhliches Halloween wünschen wir euch allen!

UBF summen eine Melodie, in der Küche schneit es (!), Knecht Ruprecht tanzt, Milhouse spielt auf einem kleinen Klavier. </PRE> </BODY> </HTML>