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Die Simpsons

Review von Chris Pfeiler

Fangen wir mit den negativen Aspekten an.

Mit FABF22 sehen wir schon die dritte Marge-Folge in Reihe. Wie ich im Review zu "Oven War" bereits geschrieben hatte, würde gerade das Verhältnis von Marge und Lisa zueinander eine wirklich gute Episode verdienen. "Oven War" ist dem nicht gerecht geworden, und obwohl die heutige Folge etwas näher dran ist, mangelt es auch hier in Details und vor allem an der Substanz, die gute Charakterfolgen ausmacht.

Ein deutliches Problem der Folge trägt den Namen "Pausenclown Homer". Homer redet Unfug. Homer zieht Grimassen und wälzt sich auf dem Boden. Homer läuft nackt auf Stelzen. Homer würgt Bart mehrfach ohne Grund. Das Ganze natürlich ohne Relevanz für den Plot - daher sollte es den Zuschauer auch nicht verwundern, daß Homer in einem Einzelsketch auf seine elektronische Fußfessel verweist, kurz darauf aber ungehindert nach Capital City fährt. Wizard did it.

Die Autoren scheinen leider wenig Vertrauen in das Potential der Charakterhandlung gehabt zu haben, wie die übermäßige Verwendung von derlei Material zeigt. So bleibt denn auch die von der Grund- idee her interessante Handlung meist an der Oberfläche bzw. wird mit übertriebenen Szenen (Kampf Marge vs Chloe) garniert. Einige Szenen und Gags sind zudem auffallend recycelt, z.B. das Quimby- Baby und eben auch das Grundmuster des Schlusses.

Das Ende der Episode folgt dem Standardschema vom Familienmitglied in Gefahr. Das kann zwar amüsant sein, besonders einfallsreich ist es nicht. Zum guten Abschluß gibt es dann sogar noch einen kleinen Deus Ex Machina in Form von Hubschrauber-Barney. Meh.

Kommen wir zu den positiven Aspekten.

Nun hat die Folge natürlich auch gewisse Qualitäten. Im Unterschied zu "Oven War" ist Marges Motivation deutlicher, auch der Plotaufbau ist (unterbrochen von Homer-Gags) zusammenhängender. Die Gründe für Marges Ärger über Chloe und Lisas Bewunderung bzw. Suche nach einem Rollenmodell sind halbwegs gut dargestellt, wenn auch zu betont. Im Detail sind hier durchaus sympathische Szenen zu finden.

Der Humor ist nett, z.B. Chloes Interview mit Bob Dillon, Wiggum und der Vulkanausbruch, der Kameramann. Für Fans klassischer Kontinuität gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Principal Dondelinger. Animation und Sprecher (auch Gastsprecherin Kim Catrall) sind nett, aber auch deutlicher weniger herausragend als letzte Woche. Jener FABF-Funke, den wir letzte Woche in Handlung und Umsetzung hatten, fehlt hier.

Fazit: eine mehr oder weniger amüsante Folge, die dem Potential des Ansatzes wieder nicht gerecht wird. Zuviele Nebengags vor allem aus Richtung Homer und auch das Standardmuster beim Schluß stehen einem halbwegs zusammenhängenden Plot mit einigen guten Charaktermomenten gegenüber. Etwas schwer zu bewerten, freundliche Note 3+.



Review von Andreas Roth

"Größtenteils langweilig" beschreibt die Folge wohl am besten; vor allem der erste Teil hatte nichts, aber auch rein gar nichts Interessantes zu bieten, und auch die restliche Folge bot kaum eine Überraschung. Vor allem das Ende war praktisch eine Kopie von "Barneys Hubschrauber-Flugstunde", nur diesmal mit einem Vulkanausbruch anstelle eines Waldbrands. Einige wenige Schmunzelszenen waren zwischendrin eingestreut, ansonsten herrschte gähnende Langeweile, die Chakaktere blieben größtenteils flach - sehr ärgerlich fand ich den permanent störenden und nur als Pausenclown agierenden Homer. Wenigstens blieben uns größere Ekelszenen erspart.

In S16 hat es sich offenbar eingebürgert, die folgen mit bisweilen etwas merkwürdigen Meta-Gags zu beenden, so auch hier. Positiv zu erwähnen sind einige gut animierte Szenen, vor allem in der Nacht, oder auch der Blickwinkel der Kamera, der "Kamerakind" Lisa zeigt. Auch die Rückblenden wissen - bis auf Barneys Schluck aus der Bremsflüssigkeitsflasche - zu gefallen. Die deutsche Synchro ist akzeptabel, warum alle von einem "Diamanten-Joe" Quimby sprechen, erschließt sich mir allerdings nicht. Auch der deutsche Titel zeugt nicht gerade von überschäumender Kreativität. Insgesamt betrachtet eine Folge ohne wirkliche Tiefpunkte, die man sich ansonsten aber getrost sparen kann: Note 3-.



Review von Christian Hackl

Noch ein guter Nachzügler mit Marge als Hauptfigur. Eine äußerst positive Überraschung. Es ist eine dieser Folgen, bei der man den Eindruck hat, daß sie gar nicht krampfhaft versucht, herauszuragen, und gerade deshalb unterhaltsam genug für knapp 22 Minuten ist.

Wie schon letzte Woche fällt auf, daß der Sinn für Humor die richtigen Wege geht. Humor ist eine viel zu oft übersehene Grundkomponente dieser Serie neben den "reiferen" Aspekten wie Emotion und Gesellschaftskritik. Der Humor ist durch Mike Scully zwischenzeitlich in Verruf geraten. Auch in der Ära Jean kam es bislang selten vor, daß man bei all den drübergestreuten generischen Witzchen richtig mitlachen konnte - "She Used To Be My Girl" kann man diesen Vorwurf jedoch nicht machen. Einfach herrlich, wie Homer glaubt, die Damen würden sich um ihn streiten, wie Lisa inmitten ihrer hochtrabenden Überlegungen von Bart vom Ast geschubst wird - ja, und sogar der Luigi-Witz ist ausnahmsweise *lustig* ...!

Über derartiges kann man sich nun natürlich lange streiten. Es ist immer subjektiv. Ich persönlich hatte einfach den Eindruck, daß die Autorenmannschaft diesmal ein besonders glückliches Händchen bei der Auswahl der Witze hatte.

Zuvor wurden Emotion und Gesellschaftskritik angesprochen. Diese beiden Dinge kommen in dieser Folge genauso vor. Die Attacken auf FOX und die Anspielungen auf die allzu unkritischen Medien sind so plump, daß sie schon fast wieder zynisch wirken (das Abspielen von "We Are The Champions" ist der Gipfel der Übertreibung) aber im Mittelpunkt steht die Frage, ob für eine Frau Karriere oder Familie wichtiger sein soll.

Das ist natürlich ein heißes Thema, und so politisch, daß es politischer gar nicht mehr geht. Was haben die Autoren daraus gemacht? Im Rahmen der Möglichkeiten, die der Jean-Stil der heutigen Simpsons-Ära bietet, recht viel. Marge zeigt mehrere Facetten ihres Charakters. Mutterliebe und Familiensinn demonstriert sie ebenso wie die Sorge, etwas im Leben verpaßt zu haben, das Gefühl, für ihre Leistungen nicht genügend Anerkennung zu bekommen (sie schrubbt die von Homer dreckig gemachte Wanne sauber, und niemanden kümmert's), und schließlich der blanke Neid auf ihre erfolgreiche Freundin.

Es spricht für die Folge, daß kein einziger dieser Gefühlszustände gezwungen wirkt. Es paßt alles gut zusammen. Der Zuseher kann sich selbst einen Reim darauf machen, was für Marge das Richtige ist oder gewesen wäre. Dieser neutrale Standpunkt ist der Kern der Simpsons-Philosophie, und "She Used To Be My Girl" richtet sich danach. Es wäre leicht gewesen, den Archetypus der eiskalten Karrierefrau herunterzumachen und das wonnige Familienglück zu glorifizieren, oder Marge im Gegensatz dazu als bemitleidenswertes Hausmütterchen hinzustellen, das seiner Unterdrückung entrinnen muß. Die Folge läßt sich aber in keine dieser Schubladen einordnen.

Wie eine Fremde wirkt Marge nur, als sie sich mit Chloe auf dem Rasen prügelt und dabei ein blaues Auge kassiert. Das hätte doch nun wirklich nicht sein müssen!

Beim Thema Charakterisierung muß dafür erwähnt werden, wie toll Homer, Bart und Lisa getroffen sind. Homer ist der gute, alte liebenswerte Tolpatsch, der einige lustige Szenen hat, ohne gehässig und übermäßig dumm zu wirken, und Bart wirkt gar so abgeklärt wie früher (man beachte seine Idee, sich als Quimbys Sohn auszugeben).

Besonderes Augenmerk muß man Lisa widmen. Sie hat zwei Gründe, zu Chloe aufzublicken. Einerseits einen ideologischen, weil Chloe ihrer Vorstellung von Emanzipation und Feminismus entspricht, andererseits den kindlichen; Chloe symbolisiert für Lisa die große weite Welt, die ihr das Elternhaus nicht bieten kann. Genau das paßt perfekt zur Lisa, die wir kennen. (Sich gegen Marges Willen im Auto von Chloe zu verstecken ist aber möglicherweise leicht übertrieben für ihren Charakter.)

Weitere Sympathiepunkte gewinnt "She Used To Be My Girl" durch ein paar kurze, aber nette Rückblicke auf die High-school-Zeit von Marge und Homer. Ist doch immer wieder schön, die beiden in ihrem "The Way We Was"-Erscheinungsbild zu sehen. Daß es auch eine Staffel-11-Referenz gibt, wird dadurch neutralisiert, daß sich die Referenz (Barneys Hubschauber-Rettungsaktion) glücklicherweise auf die beste Folge dieser Horrorstaffel bezieht.

Schade, daß die Auflösung der Handlung suboptimal ist. Ein ausbrechender Vulkan und eine actionreiche Rettungsaktion von Marge: Überflüssig, störend und unpassend! Das beeinträchtigt das Gesamtbild stark. Lisa scheint die Lebensgefahr nicht richtig zu begreifen, Homer auch nicht. Es hängt plötzlich der traurige Schleier des Cartoonhaften über dem Geschehen. Ich hätte mir gewünscht, daß Lisa im Schlußteil der Folge auf eine andere, weniger aufsehenerregende Art und Weise herausfindet, daß Chloe doch keine perfekte Frau ist. Die Frauenkonferenz hätte beispielsweise die Möglichkeit geboten, Chloe so darzustellen, daß ihr die Anliegen der Frauen nicht in dem Ausmaß wichtig sind, in dem Lisa es vielleicht gerne gehabt hätte. Diese Chance wurde vertan. Statt dessen gibt es ein paar lahme Szenen rund um einen Lavafluß. Wie gesagt: Schade drum!

Trotzdem überwiegt eindeutig das Positive. Ich habe zum Zeitpunkt, da ich dies schreibe, keine Ahnung, wie die Folge bei anderen Fans angekommen ist, und deshalb wage ich hiermit einfach eine besonders freche Note:

2



Review von Tobias J. Becker

Tja, was soll man zu der Folge groß sagen? Es gab nichts, was *wirklich* richtig störte, aber auch nichts, was einen wirklich interessierte.

Dass Marge eine alte Freundin wiedertrifft, die es auf bestimmten Gebiet zu mehr gebracht, kennen wir bereits aus 3F11 "Eine Klasse für sich". Anders als in 3F11 beteuert jedoch ihre Familie ihre Familie zwar auch immer wieder, dass sie hinter ihr steht, aber hier zeigen sie ihr doch, wie sehr sie Chloe Talbot bewundern. Besonders lustig bringt es die Bettszene mit Homer und Marge auf den Punkt:

"Ich kann's nicht mit ansehen, wenn du traurig bist. ... Soll ich dir verraten, was ein guter Name für Maggie wär'? Chloe!"

Und für Lisa ist sie sogar fast eine Ikone, eine Heldin, ein Vorbild. Dabei ist auffällig, dass Marge sogar den gegensätzlichen Standpunkt zu letzter Folge vertritt. Während sie sich da noch mit Nelsons Mutter anlegte, die Marge vorwarf, Nelson Selbstbewusstsein gegeben und falsche Hoffnungen gemacht zu haben, meint Marge diesmal selbst:

"Wie kannst du es wagen, Lisa eine Welt zu zeigen voller Spaß und Möglichkeiten?"

Auch damals kam Marge am Ende zu der Einsicht, dass sie mit dem, was sie hat, mehr als zufrieden kann. Und dass auch Marge eine Heldin und Retterin sein kann, wenn wir bereits aus AABF10 "Marge Simpson im Anmarsch". Bei der gefährlichen Situation am Ende musste ich schon an BABF11 "Der beste Missionar aller Zeiten" mit der Meta-Auflösung denken und obwohl es dann eigentlich auch nur eine Wiederholung bereits Dagewesenen war, musste ich dann doch richtig strahlen, als Barney mit dem Hubschrauber zu Hilfe kam.

Homer nervt auch mal wieder als luschtiger Spaßtreiber, aber merkwürdigerweise regt einen das gar nicht mehr auf. Nur Homer nackt auf Stelzen war etwas zuviel, das hatte stark was von Peter Griffin aus "Family Guy".

Nett finde ich aber, dass über den Abspann eine Szene läuft, die in der eigentlichen Folge nicht mehr richtig untergebracht werden konnte, wie es schon bei ein paar S15-Folgen der Fall war. Die Szenen sind zwar relativ belanglos, aber trotzdem finde ich's nett. Und es veranlasst ProSieben, den Abspann komplett zu senden.

Note 3+

Für die Synchro gab es wieder ein Problemstellen mit Wortspielen, die dann auch großzügig ignoriert wurden:

"Du bist ein Major?" - "Das heißt Bürgermeister!" (major/mayor) (Wie Christian Hackl anmerkt, dürften (nicht nur) aus der PISA-Generation allerdings tatsächlich viele Deutsche diese englischen Worte verwechseln. Es sollte zwar eher vermieden werden, sich in einer Synchro über die vorherrschende Sprache zu äußern, hier geht es als Kompromiss aber.)

Und es ist sehr weit hergeholt, dass Chloe bei "Evergreen Terrace" "Paris" versteht, da auf letzteres auf Deutsch nun mal ganz anders ausgesprochen wird. (Auch wenn mir klar ist, was er bezwecken soll, ist er aber auch so schon etwas seltsam. Angenommen, Marge hat es wirklich nach Paris verschlagen, was hätte sie denn just jetzt in Springfield zu suchen?")

Auffällig sind auch die vielen unsynchronisierten Stellen, bei denen man den Originalton hört. Das reißt wirklich wieder ein. Besonders auffällig ist das am Ende bei Spongebob, dessen Lachen komplett O-Ton ist sowie Cookie Kwans Baby, das dadurch völlig anders klingt als Cookie selbst. (Ebenso klingt Barts Imitation auch nicht gerade nach Quimby Kronberg, man muss es schon wissen.) Synchronisiert wurde aber, wie die jugendlichen Marge und Homer sich küssen - und klingt wirklich putzig :) Überhaupt finde ich aber, dass Norbert Gastells Stimme sich inzwischen wieder Dan Castellanetas Stimme angenährt hat. Als er Bart würgt, ist das eindeutig synchronisiert, aber Nobby klingt hier Dan sehr ähnlich.

Überhaupt gefällt er mir diesmal gut: Während Homer im Original mehrmals nervt, klingen seine dümmlichen Dialoge auf Deutsch immer noch sympathisch, was aber auch an der Formulierung der Dialoge klingt ("Juhu, der Zirkus" - "Ein Medienzirkus!" - "Juhu, ich kenn' da keinen Unterschied!"). Auch Krusty kam für mich auf Deutsch besser rüber ("Dann warst du wohl in letzter Zeit nicht auf allzu vielen Sssupermarkteröffnungen").

Kann sein, dass da ein paar Sätze schief übersetzt waren, was aber nicht weiter auffiel und hier sowieso nicht von Belang war.

Abe Simpson hatte hier seine erste Sprechrolle mit dem nun mehr vierten Sprecher, Michael Rüth, der seit letztem Jahr auch Barney, Hans Maulwurf, Jasper und Captain Horatio McCallister? spricht. Er passt erstaunlich gut in der kurzen Szene. Als ich vor ein paar Wochen erfuhr, dass er Abe übernommen hat, befürchtete ich schon, dass der Sprecherminimalismus weiter fortgesetzt wird, aber dem ist zum Glück nicht so. Chloe Talbot hätte letzte Staffel, als es überhaupt keine Gastsprecher gab, sicherlich Inge Solbrig gehabt. Hier ist es nun Christina Hoeltel, die gut passt. Ivar Combrinck hat zwar wieder etwas mehr Rollen, aber die riefen geradezu schon nach ihm. Ich hätte auch gedacht, dass er sich Bob Dillon nimmt, aber das war dann Reinhard Brock, der das wirklich sehr witzig gemacht hat. Tom Brokaw sprach Ivar sogar schon das letzte Mal in FABF17 "Geächtet" (zuvor Willi Röbke und Klaus Kessler) und auch Buddha hat mit Hans-Georg Panczak wieder die gleiche Stimme wie in FABF02 "Eine Simpsons-Weihnachtsgeschichte" (in EABF06 "Ein kleines Gebet" war's Hans-Rainer Müller). Nur Rektor Dondalinger hat wieder mal eine andere Stimme. Es ist leider nicht "Comic Book Guy" Manfred Erdmann wie in "Wie alles begann", zum Glück aber auch nicht Fritz von Hardenberg wie zuletzt.

 Bart Simpson            Sandra Schwittau         (OV: Nancy Cartwright)
 Marge Simpson           Elisabeth Volkmann       (OV: Julia Kavner)
 Homer Simpson           Norbert Gastell          (OV: Dan Castellaneta)
 Lisa Simpson            Sabine Bohlmann          (OV: Yeardley Smith)
 TV-Arbeiter 1           Ivar Combrinck           (OV: Harry Shearer?)
 TV-Arbeiter 2           Ulrich Frank             (OV: Hank Azaria?)
 Kent Brockman           Donald Arthur            (OV: Harry Shearer)
 Cookie Kwan             Manuela Renard           (OV: Tress MacNeille)
 Bürgermeister Quimby    Randolf Kronberg         (OV: Dan Castellaneta)
 Cookies Sohn            [unsynchronisiert]       (OV: Tress MacNeille)
 (Quimbys Berater        [unsynchronisiert])
 Chloe Talbot            Christina Hoeltel        (OV: Kim Cattrall)
 Frau bei Quimby         Beate Pfeiffer           (OV: N. Cartwright?)
 Off-Sprecher            Ivar Combrinck
(Demonstranten           Inge Solbrig
                         Manuela Renard u.a.)
 Luigi                   Ivar Combrinck           (OV: Hank Azaria)
 Abe Simpson             Michael Rüth             (OV: Dan Castellaneta)
 TV-Sprecher             Willi Röbke              (OV: Hank Azaria)
 Bob Dillon              Reinhard Brock           (OV: Dan Castellaneta)
 Krusty                  Hans-Rainer Müller       (OV: Dan Castellaneta)
 Moe Szyslak             Bernd Simon              (OV: Hank Azaria)
 Rektor Dondalinger      Berno von Cramm          (OV: Harry Shearer)
 Barney Gumble           Michael Rüth             (OV: Dan Castellaneta)
 Tom Brokaw              Ivar Combrinck           (OV: Harry Shearer)
 Produzent               Ivar Combrinck           (OV: Harry Shearer)
 Kameramann Chet         Hans-Georg Panczak       (OV: Hank Azaria)
 "Männliche" Frau        Inge Solbrig             (OV: Nancy Cartwright)
(Frauen                  Michelle Tichawsky u.a.)
 Chief Clancy Wiggum     Thomas Rau               (OV: Hank Azaria)
 Schreiender Mann        [unsynchronisiert]       (OV: Dan Castellaneta)
 Der pickelige Teenager  Nico Macoulis            (OV: Dan Castellaneta)
 Buddha                  Hans-Georg Panczak       (OV: Hank Azaria)
 Spongebob               Nico Macoulis            (OV: Dan Castellaneta)