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Die Simpsons

Review von Chris Pfeiler

Es geht nach langer Pause also mal wieder los mit "neuen" Folgen.

Ich werde mich dieses Jahr wohl etwas kürzer fassen mit den Reviews, während S12 sind es ja zum Teil pro Folge fast zwei Seiten geworden, muß ja nicht sein. Ich bleibe bei US-Noten, werde aber im Notenthread noch eine deutsche Note geben, die etwas abweichen kann. Kleine Änderung - ich werde im Betreff nun nur noch OV-Titel benutzen, da die deutschen Titel von S13 zum Großteil Unfug sind. Die gesamte Wertung bezieht sich natürlich auf die OV.

Wenden wir uns also der heutigen CABF22 "The Parent Rap" zu, einer Folge, die mit ihrem CABF-Code (und auch inhaltlich) noch deutlich in die Scully-Ära von S12 gehört.

Auf meiner Website habe ich zu dieser Folge eine recht interessante Aussage von einem Fan aus den USA. Er schreibt "Was this an episode of The Simpsons or some lame slapstick WB comedy?" Eine Frage, die wohl durchaus ihre Berechtigung hat. Wenden wir uns der Folge mal näher zu.

Fangen wir mit den negativen Aspekten an.

Man soll nun zwar keine S1x-Folgen mit Klassikern vergleichen, aber bei dem Thema Homer und Marge als schlechte Eltern bietet sich doch ein kurzer Blick auf 3F01 "Homediddly" an. Damals wurde in der Folge unter anderem ernsthaft thematisiert, warum Simpson-Nonkonformismus aus Bart und Lisa lebensfähigere Kinder macht als z.B. der Flanders-Konformismus aus Rod und Todd. Es wurde dort auch gezeigt, daß Homer und Marge durch Mißverständnis und staatliche Willkür zu schlechten Eltern abgestempelt wurden. All das und mehr wurde mit Stil und Inhalt vermittelt.

Was macht nun CABF22 mit dieser interessanten Grundidee?

Am Anfang zeichnet sich durchaus noch Potential ab. Bart macht unbeabsichtigt Unfug, landet vor Gericht und versucht dort beim auffallend unfähigen Judge Snyder ungestraft davonzukommen (was scheinbar eine übliche Situation für ihn ist.) Kurz vor dem laschen Urteil wird Judge Snyder jedoch durch Richterin Harm ersetzt, die im verweichlichten Erziehungssystem aufräumen will. Homer und Bart werden in Anspielung auf ein reelles US-Urteil zusammengekettet. Okay, aber was passiert dann?

Slapstick. Unfug mit Homer. Homer läßt lustige Sprüchlein ab. Homer schreit rum. Homer wird in einer spaßigen Szene blutig geschleift. Homer will Sex mit Marge. Wenn man schon kein Interesse an konkreter Satire hat, dann hätte man die Situation immer immer noch für guten Charakterhumor nutzen können, z.B. aus dem Zusammenspiel Bart und Homer. Nichts wird gemacht. Plotgesteuerter "Fun" mit lustigen Verwicklungen und leichten Anflügen von Alibi-Satire und einer klaren Tendenz hin zum physischen Humor - der oben aufgestellte WB-Vergleich ist also nicht unberechtigt.

Ein paar der Jokes sind halbwegs nett, ein paar sind weniger nett, ein paar sind einfach nur flach oder altbekannt ("Worst Parents Ever"). Judge Harm ist selbstverständlich als Stereotyp angelegt, was sie aber als Charakter nur um so uninteressanter macht. Es ist IMO auch etwas verwunderlich, daß Lisa in einer Folge über non-liberale Rechtssprechung (es hätte zumindest eine solche Folge sein können) nichts außer ein paar Phrasen zur Handlung beisteuert.

Wenn Judge Snyder kurz vor Schluß wieder auftaucht und alle üblen Verstrickungen in Wohlgefallen auflöst, dann weniger aus dem Grund, daß eine Aussage gemacht wurde, sondern schlicht aus dem Grund, daß die Sendezeit der Folge fast vorbei ist und der übliche Status Quo wiederhergestellt werden muß - es erweckt zumindest bei mir diesen Eindruck.

Kommen wir zu den positiven Aspekten.

Die Folge hat wie gesagt einen durchaus interessanten Ansatz, vor allem bei den Gerichtsszenen am Anfang zeigt sich das noch, fällt aber dann ziemlich schnell flach. Die Folge verzerrt die Charaktere nun auch nicht allzu grob (wie es in S11/S12 häufig der Fall war) und Marges Weigerung, sich als schlechte Mutter zu bezeichnen und Barts "Ansprache" am Schluß könnten durchaus positiv gesehen werden, im Gesamtbild bringt es der Ep aber auch nicht viel.

Es gibt wohl auch ein paar nettere Momente (kein zu krudes Material) aber nichts, das irgendwie mit dem seichten Aufbau brechen kann. Wir haben ca. 20 Minuten an durchgehender Plotlinie und das ist in S13 nicht mal unbedingt die Regel, wie wir bei kommenden Folgen mit zu grober Dreiteilung noch sehen werden. Der Titel bezieht sich auf den Film " The Parent Trap" - dürfte von Disney sein.

Fazit: eine zwar interessante Idee, aber mit viel zu flacher Umsetzung. Ich habe schon schlechtere CABF gesehen, aber auch klar bessere DABF in S13. Im Endeffekt wohl keine absolut schlechte Folge, sondern nur ein typisches Beispiel für das Schicksal so vieler guter Grundideen in S1x. Ich habe meine Meinung über die Ep sogar noch etwas gebessert, sagen wir daher mal Note D+.


Review von Andreas Roth

Ich hatte ja keine großen Erwartungen in die Folge, und natürlich haben sich meine Vermutungen bestätigt - eine dermaßen an den Haaren herbeigezogene Story ist wirklich kaum zu verzeihen. Schon der Start wird gleich verhunzt, indem uns ein typischer Jerkass-Homer gezeigt wird, der für 40 $ Bart und Milhouse mitten in der Stadt aus dem Auto wirft - ich glaube, da hätte mir eine irrsinnige Verfolgungsjagd des KBBL-Vans noch besser zugesagt. Nun denn, die Story mußte ja in Gang gesetzt werden, und deshalb erfand man Barts "Mißgeschick" mit dem Streifenwagen. Die Referenz mit dem "Hast Du schon mal in einem Streifenwagen gesessen?" - "Ja, aber nicht vorne." war ganz nett, auch wenn ich nicht weiß, ob es so stimmt (jedenfalls hat Bart schon mehr als einmal in einem dringesessen, ich erinnere nur an "Der Eignungstest", als er ein "Praktikum" bei der Polizei gemacht hat).

Der Gag mit Richter Snyders Urlaub war ebenfalls noch ganz nett, leider wurde damit die abstruse Story vollends in Gang gesetzt. Dabei hätte sie durchaus Potential gehabt, denn so eine ungewöhnliche Bestrafungsmethode bietet allerhand Gelegenheit für sehr interessante Momente. Wer die Folge "Kontakte" aus der 7. Staffel von Star Trek - Das nächste Jahrhundert kennt (in dieser Folge werden Picard und Dr. Crusher "mental" aneinandergekettet und können gegenseitig ihre Gedanken und Gefühle wahrnehmen), weiß, was ich meine. Furchtbar wieder einmal die Ekelszenen à la lilafarbene Hand und die Szenen beim Baseballspiel, genauso wie der mittlerweile gängige Beruhigungsmittel-"Gag", darüber verliere ich keine weiteren Worte. Auch die Strangulations- und Ohrfeigenszene waren mehr als unterdurchschnittlich. :-/

Marges Auftritt mit dem Küchenmesser war ebenso ein billiger Abklatsch aus THOH, da konnte ich nicht mal müde lächeln. Die eingebaute Fieberglasoptik in die Fesseln war jedoch der größte Käse überhaupt. "Big Brother is watching you" für Arme, oder wie? Nun ja, der flache Klamauk geht weiter, wobei diese mittelalterlichen Pranger-Bretter einen weiteren Tiefpunkt darstellen - erniedrigende Szenen einer gewissen Pandafolge dringen ins Bewußtsein. Richtig erfrischend und definitiv der beste Moment der ganzen Folge war Homer und Marges Einbrecherauftritt in stilechten Gangsterklamotten - Erinnerungen an die grandiose Szene aus der Folge "Eine Frau für Moe", in der Homer Moes Wagen "stehlen" soll, werden wach. Sehr schön auch der Kuß, als die beiden fast erwischt werden.

Gleich, nachdem die beiden ihr Transparent aufgehängt haben, geht's aber schon wieder abwärts und wird unlogisch und verworren - mal abgesehen davon, daß die Richterin wegen Befangenheit den Fall hätte gar nicht weiterführen können, finden wir den typischen Schluß-"Gag", in dem mit einem Wort der alte Zustand wiederhergestellt wird, ohne jegliche Konsequenzen tragen zu müssen. Friede, Freude, Eierkuchen, was haben wir gelacht... :-(

Wegen der erwähnten Einbrecherszene gebe ich der Folge noch eine 5, aber mehr ist beim besten Willen nicht drin - superfade Story, Ekelszenen en Masse, Marge benutzt schmutzige Wörter und eine Lisa, die außer ein paar deplatzierten moralischen Sprüchen gar nichts zu sagen hat.


Review von Tobias J. Becker

Die Folge fing im Wesentlichen zunächst viel versprechend an, wurde aber im Verlauf zu einem echtem Ärgernis. Zwar war Barts Streich nicht wirklich originell, aber dass sich Homer und Marge für ihre "falsche Erziehung" vor einer härter durchgreifenden Richterin verantworten muss, klingt trotz Erinnerung an 3F01 "Bei Simpsons stimmt was nicht" schon interessant. War es damals noch die "gesichtslose" Child's Welfare die repräsentierend für die Gesellschaft die Familie Simpson für dysfuncional erklärte, wogegen sie kaum ankämpfen konnte, weil es keine direkt dazu ansprechbare, für die Maßnahme verantwortliche Person gab, habe ich mir diesmal mehr argugmentative Auseinandersetzungen erhofft. Doch - Pustekuchen! Die Simpsons bekomen eine Gerichtsgewalt zu spüren, gegen die sie sich kaum zu wehren versuchen. Das wirklich Schlimme, was mir persönlich am meisten missfällt, ist, dass man selber einen Haufen Ideen hat, wie man sich in der Lage der Simpsons verhalten würde, sie dies aber nicht tun. Sie stellen das System selbst niemals in Frage und haben deshalb keine Chance. Warum weist niemand auf die unzulässige bzw. unangemessene Reduzierung der Grundrechte hin, das Missachten der Menschenwürde? Wieso wird an keiner Stelle daraufhin gewiesen, dass man vielleicht besser die URSACHEN für Barts Streiche ergründen sollte, anstatt sie durch sinnlose Strafen zu verhindern. Hier hätte ich mir besonders von Lisa mehr erwartet, stattdessen scheint sie in einem ihrer wenigen Sätze in der Folge sogar die "kreativen Strafen" sogar zu befürworten oder zumindest für sie aufgeschlossen sein? Warum aber geht sie aber nicht gegen diese Non- Liberalismus vor? Warum darf Harm gegen Ende trotzdem Richterin bleiben, obwohl sie sozusagen als Anklägerin und Richterin in Personalunion auftritt? Tja, warum das alles? "Die Simpsons" ist keineswegs die einzige Serie, die solch eine deprimierende Situation erschaffen hat, auch Serien wie die sehr "system-treue" Jugend- Comedyserie "Sabrina, the Teenage Witch" brachten Folgen hervor (dort sogar auch inklusive des mittelalterlichen Prangers), in der man (oder jedenfalls ich) als Zuschauer so viel zu tun wüsste. Nur warum tun das die Charaktere nicht? Ist der Autorenstab zu dumm dafür oder hofft er, dass die Zuschauer dumm sind? Es ist wohl ein bisschen von beidem. Ein amerika-typisches Rechtssystem wird hier leider so gut wie völlig unreflektiert übernommen und dadurch Ereignisse in Gang gesetzt, an der die Zuschauer ihren "Spaß" haben. Würde da ein Charakter argugmentativ) gegen das System selbst vorgehen, würde das die Geschichte schnell zum Stillstand bringen und die Folge wäre so gut wie vorbei. Aber nur so gut wie: Die ausgedachte Geschichte könnte nicht mehr erzählt werden, dafür könnten verschiedene Erziehungs- und Rechtskonzepte miteinander auf geschickte Weise verglichen werden, aber das wollen die Autoren aber nicht (mehr) und die meisten Zuschauer offenbar nicht sehen. Und da der Großteil der Zuschauer kein intelligentes Fernsehen mehr sehen will, sehen sich die Autoren auch nicht mehr veranlasst, gutes Fernsehen zu schreiben. Schon schlimm genug, dass sich die Autoren durch die Autoren und die Themen schuggeln, und dann so Folgen wie "Weekend at Burnsies" ohne klare Aussage herauskommen, wird das eigentliche "hintergründige" Thema überhaupt nicht angekratzt. Es sei hier aber fairerweise angemerkt, dass auch das exakte Gegenteil zu einem großen Problem führen kann, weil dann der Status quo nicht mehr ohne Weiteres aufrechterhalten kann. Es gibt da zum Beispiel eine Star Trek Voyager - Folge in der zwei der Hauptcharaktere durch einen Unfall zu einer Person verschmelzen. Als eine Methode zur Umkehrung gefunden wird, erklärt durch den Unfall neu entstandende Person in einer herausragenden Rede ihr Existenzrecht und dass sie bei der Umkehrung des Unfalls sterben würde - nur hat sich der Autor damit in eine Sackgasse geschrieben, weil der Captain trotzdem den Befehl zur Umkehrung gibt und ermordert damit eigenhändig (!) die neue Person: Der Status quo bzw. der am Anfang der Folge muss aufrechterhalten werden. So etwas führt bei den Entscheidung treffenden Personen freilich zu durchaus unbeliebten Ecken und Kanten (ein damals in Fankreisen recht populärer Kritiker hat auf die Folge hin sogar seinen offiziellen Abschied als Kritiker von der Serie erklärt). Zu so etwas traut man sich bei den Simpsons nicht und überhaupt erscheint Richterin Constance Harm so etwas von eindimensional und der Grund für ihre Handlungen bleibt ähnlich wie die der Lehrerin aus "Teaching Mrs. Tingle" (dort war es aber besser) fast völlig im Verborgenen. Schade.

Daneben gibt es auch noch einige andere Dinge, die schlecht auffallen.

  • Als Homer Bart und Milhouse aus dem Wagen wirft, zeigt das mal wieder deutlich seine für S1X typische Rücksichtslosigkeit auch gegenüber seiner Familie über. Sehnsüchtig erinnere ich mich da an S1, als sich zwar seiner Schwächen bewusst war, er aber vor allen Dingen ein guter Familienvater sein wollte.

  • Homer muss mal wieder bluten, als Bart ihn über den Baseball-Platz zieht. Hier merkt man besonders, wie mainstremig diese Szenen sind: Schon als Homer über den Platz gezogen wurde, war mir klar, dass er kurz später blutend gezeigt würde. Die Zuschauer SOLLEN hier bereits einen blutenden Homer erwarten, um sich durch die "Vorfreude" noch mehr daran aufgeilen zu können, jemand gequält werden zu sehen. Wirklich sehr traurig.

  • Homer will Sex mit Marge trotz Barts Anwesenheit.

  • Der "Gag" mit dem Messer hat überhaupt nicht funktioniert. Ich habe erst im Nachhinein bemerkt, dass es einer sein sollte. Homers und Barts plötzliches Gegeneinandergehen, das Marge nicht mehr aushalten kann und deshalb scheinbar durch eine Bluttat beenden will, ist einfach nur plump.

  • Die Video-Übertragung im Fiberglas war völliger Schwachsinn.

Nun zur Synchronisation. Im Voraus muss ich aber sagen, dass ich die Originalfassung nicht kenne und deshalb bei S13 auch nichts zur Übersetzung kann. Ein Satz von Homer hat bei dieser Folge glaube ich keinen Sinn ergeben, aber mehr kann wirklich nicht sagen, nur eine Sprecherliste habe ich:

CABF22 / 271. / 270.
Deutscher Titel: "Ich bin bei dir, mein Sohn"
Original-Titel: "The Parent Rap"

US: So, 11.11.2001
D1: Sa, 08.02.2003

Tafel-Gag:
NOBODY READS THIS ANYMORE

(Niemand liest die mehr.)

Sofa-Gag:
OFF springen von einem Segelboot ins Wasser. Die Kamera zoomt schnell
weg und sie landen klatschnass auf dem Sofa, das im nassgespritzten
Wohnzimmer steht und über dem ein Bild hängt, das das Segelboot zeigt.

Synchronstimmen:
[Homer Simpsons Gesang   [synchronisiert]]
Bart Simpson             Sandra Schwittau         (OV: Nancy Cartwright)
Milhouse Van Houten      Michaela Amler           (OV: Pamela Hayden)
Marty                    Ivar Combrinck           (OV: Harry Shearer)
Bill                     Kai Taschner             (OV: Dan Castellaneta)
                           [ZUVOR Willi Röbke]
Soundschnippsel ("Verdammter dreckiger Affe")
                         Butz Combrinck
(Pingi:)
Homer Simpson            Norbert Gastell          (OV: Dan Castellaneta)
Professor John Frink     Ivar Combrinck           (OV: Hank Azaria)
Chief Clancy Wiggum      Thomas Rau               (OV: Hank Azaria)
Cora, Bedienung          Inge Solbrig
Off-Sprecher (als Teleprompter-Stimme)
                         Butz Combrinck
Ned Flanders             Ulrich Frank             (OV: Harry Shearer)
Officer Sniffy [= Officer Schnuppie]              (OV: Dan Castellaneta)
Off-Sprecher             Butz Combrinck
Gil                      Fritz von Hardenberg     (OV: Harry Shearer)
                           [ZUVOR Ivar Combrinck]
Landstreicher            Peter Musäus
                           [ZUVOR Ivar Combrinck?]
Marge Simpson            Elisabeth Volkmann       (OV: Julie Kavner)
Lisa Simpson             Sabine Bohlmann          (OV: Yeardley Smith)
Carey, Gerichtsdienerin  Manuela Renard
Kirk Van Houten          Fritz von Hardenberg     (OV: Hank Azaria)
Richter Roy Snyder       Willi Röbke              (OV: Harry Shearer)
                           [ZUVOR/STATT Gernot Duda]
Richterin Constance Harm Inge Solbrig             (OV: Jane Kaczmarek)
Marshal                  Kai Taschner
Bill Clinton             Ivar Combrinck           (OV: Karl Wiedergott)
Edna Krabappel           Inge Solbrig             (OV: Marcia Wallace)
Nelson Muntz             Wolfgang Schatz          (OV: Nancy Cartwright)
Lewis                    (Michaela Amler)
Rektor Seymour Skinner   Fred Klaus               (OV: Harry Shearer)
Moe Szyslak              Bernd Simon              (OV: Hank Azaria)
Kent Brockman            Donald Arthur            (OV: Harry Shearer)
Ringkampf-Moderator      Fritz von Hardenberg
Captain H. McCallister   Gernot Duda              (OV: Hank Azaria)
Comic Book Guy           Manfred Erdmann          (OV: Hank Azaria)
Lou                      Ulf-Jürgen Wagner        (OV: Hank Azaria)
Snake                    Willi Röbke              (OV: Hank Azaria)
[H.S. - Gracie-Logo-Gag  [synchronisiert]]

??? (OF: Jess Harnell)

Noch ein paar Anmerkungen dazu:

  • Homer Simpson: Überraschenderweise scheint Nobby in S13 allgemein wieder etwas tiefer zu sprechen, wenn man mal von seinen Schreien und seinem Heulen absieht.
  • Marty / Bill: Marty ist wie schon längere Zeit Ivar, Bill war die letzten Male Willi Röbke und davor ein paar Mal Butz Combrinck. Bin mal gespannt, wie lange Taschner bleibt, der jetzt fester wiederkehrender Sprecher in OFF zu sein scheint.
  • Gil: Er wird hier (wie beim ersten Auftritt) von Fritz von Hardenberg gesprochen, der meiner Meinung auch besser passt. Er spricht ihn hier aber irgendwie anders als damals.
  • Landstreicher (Hobo): Ich bin nicht sicher, ob dass der aus CABF12 sein soll, aber wenn, dann hat er eine andere Stimme (Musäus statt Ivar).
  • Captain Horatio McAllister / Hans Maulwurf / Richter Snyder: Gernot Duda klingt wirklich SEHR alt, einfach nur noch hoch. (Immerhin ist er noch älter als Nobby). McAllister klingt wirklich komisch und Hans Maulwurf lang nicht mehr so klasse wie vorher. Richter Snyder, den er von Berno von Cramm übernommen hat, spricht er schon gar nicht mehr. Das macht hier Willi Röbke, bei dem Snyder völlig anders klingt als zuvor. Hinzu kommt noch, dass am Ende auch noch Snake dabei ist, auf den Röbke nahezu identisch klingt.

Aufgefallen ist mir noch, dass Officer Sniffy im Gegensatz zu CABF02 ("Officer Schnuppie") nicht übersetzt wurde und Homers "Aaah! Kobras!" für den Gracie Logo - Gag neu aufgenommen wurde.


Kommentar von Michael Gruhl

So schlecht fings doch gar nicht an. Bis zum Beschluss der Richterin war das ganze ja noch ganz lustig und mir fiel nichts störendes auf, doch dann kam wieder der ganze Bockmist, der seit Staffel 11 Standard geworden ist.

-Homer-Quälerei Die Szene, in der Homer durch den Sand voll Glassplitter gezogen wurde war ja wohl nur eklig und kein bisschen lustig.

-Drogen Homer bekommt mal wieder Beruhigungstabletten.

-Sexismus Einige Sätze, zum Beispiel Marges Kommentar über die Brüste der Richterin.

-Out-of-Character Moe würde seinem langjährigen Freund und Kunden doch nicht die Hose klauen! Marge würde niemals das Wort "Arschloch" in den Mund nehmen. Oder ist das ein Übersetzungsfehler?

-Kontinuität Homer weiß sehr wohl, dass Bart Skateboards mag, siehe z.B. "Der Teufelssprung" in S2.

Und eine ziemlich langweilige, dämliche und überhaupt nicht lustige Story. Wenigstens wurde diese aber vom Anfang bis zum Ende durchgezogen.