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Die Simpsons

Review von Andreas Krösing

Sideshow Bob, er hat sich schließlich und endlich gebessert und hat mit Bart Frieden geschlossen und nun kommt er zurück um gemeinsam mit Bart... halt nein, zum Frieden kam es in einer anderen Sendung, Entschuldigung. Ich fang nochmal von vorne an. „Eine neue Figur ist da, Sideshow Bob!“, werden die foll grassen Fans jetzt denken und verwirrt sein, dass er scheinbar einigen der ganz alten Zuschauer, die der Art welche die Serie gar nicht lustig und grass finden und eigentlich auch überhaupt nicht verstehen, bekannt ist.

Auf jeden Fall erfährt Bob, dass Krusty die alten Videos seiner Show, die Folgen in denen er noch mitspielt, überspielt hat und plant deshalb (mal wieder) Rache zu nehmen. Krusty hat unterdessen Probleme mit seinen Produzenten und plant den Rücktritt. Zu diesem Zweck gibt er eine Abschlußsendung und Sideshow Bob sieht darin seine Chance. Er hypnotisiert Bart und will ihn dazu bringen bei genau dieser Sendung mit Sprengstoff bewaffnet sich selbst und Krusty in die Luft sprengen. Schließlich merkt er aber, dass Krusty mit ihm Frieden schließen will und überlegt es sich anders. Er selbst kann die Explosion nicht mehr verhindern, doch Mr. Teeny rettet den Tag und tötet die Produzenten. Mit diesem krassen Ende ist dann alles gut, Ende gut alles gut sozusagen. Abschließend wird noch die Hinrichtung von Sideshow Bob vorbereitet und das war’s dann.

So seltsam klar es sich anhört, dass die Folge aus einer neuen Staffel stammt, richtig schlecht ist sie nicht. Verglichen mit anderen Sideshow Bob Folgen finde ich sie auch noch nicht einmal die schlimmste, meiner Meinung nach ist sie sogar besser gelungen als Cape Feare, auch wenn sie sich (vgl. Rechenszene und andere Referenzen) offenbar daran zu orientieren versucht.

Mal das negative voran, der böse und fiese Sideshow Bob ist tot, es ist nur noch der aus Cape Feare bekannte Clown, der ganz im Stile von Homer gequält wird und als Pausenclown eingesetzt wird. Seine alten Racheaktionen hatten Stil, in dieser Folge allerdings scheinen nur die markantesten Szenen aus vergangenen Folgen mit ihm herausgenommen und in das andere Gerüst eingebaut worden zu sein, denn sonst erinnert herzlich wenig an den guten alten Bob, wie er in Staffel 1 oder Staffel 3 war.

Obwohl die Folge schon etwas besser funktioniert und auch von der Struktur etwas Sinn ergibt, regt sie den Zuschauer schon dazu an darüber nachzudenken, ob diese Folge nicht schon aus Staffel 11 stammt, denn die eine oder andere seltsame Szene steckt schon drin. Man nehme mal die Explosion mit den Produzenten, die Verfolgungsjagd von Krusty, oder die unbrauchbare Selbstironie mit der Einfallslosigkeit der Serie. Und die ist gar nicht mal so unangebracht, denn wie oft kriegen wir das noch zu sehen? Krusty tritt schon wieder zurück, Sideshow Bob nimmt schon wieder Rache und auf die korrekte Kontinuität wird schlicht weg verzichtet.

Ein paar nette Gags hat die Folge allerdings, sie ist offenbar als Gag - Folge geschrieben worden und behält diesen Hintergedanken stets bei. Die Geräusche von Sideshow Bob sind einfach komisch und so unangebracht die Szenen manchmal wirken mögen, die Leistung von Kelsey Grammar ist und bleibt beeindruckend. Auch das Foto ist sehr amüsant und sogar im Stile der alten Staffeln gehalten. Der Vorspann scheint mir wiederverwertet worden zu sein, (der Couchgag ist auch bescheuert) aber der Tafelgag ist trotzdem ebenfalls sehr witzig. Des weiteren gibt es natürlich zahlreiche witzige Sideshow Bob Szenen, doch deren Humor beschränkt sich doch ziemlich auf einfache Pausenclown Sprüche, die oftmals nicht zu viel mehr als einem Schmunzeln ausreichen.

Zum Thema Anfang muß ich mich auch positiv äußern. Dass die Verantwortlichen mittlerweile schon keinen zur Story dazu passenden Anfang hinkriegen ist mittlerweile nichts neues. Dass dieser aber auch überzeugend sein kann schon, denn hier gefällt mir die „Wer wird Millionär?“ Sendung doch sehr gut. Das Verbrennen des Geldes kann sogar als gewisse Kritik an derartigen Sendungen und Management des Geldes interpretiert werden, auch wenn es wohl doch mehr für den Gag drin ist. Auch schön zu sehen ist mal wieder ein Show mit Krusty, irgendwie vermißt man diesen früher doch sehr wichtigen Punkt in neueren Folgen immer mehr, aber das liegt auch daran, dass Krusty schon lange nicht mehr der TV-Star, sondern eher der normale Bürger Springfields wurde und mittlerweile abwechselnd Freund der Familie Simpson und unantastbares TV Idol ist. Diese Probleme allerdings beginnen schon wesentlich früher in der Geschichte der Serie, da sich die Figur eben immer mehr als Charakter etabliert hatte, wenn Bart und Lisa mit ihm zu tun hatten.

Mit der eigentlichen Geschichte bin ich im Großen und Ganzen dann aber doch recht zufrieden, es wird eigentlich kaum gefüllt, es wird sinnvoll strukturiert und auch nicht allzu oft mit irgendwelchen Effekten übertriebenes Zeug dargestellt. Die Folge funktioniert auf einer realistischen Ebene und schwächt allerhöchstens gegen Ende etwas ab. Leider wirkt der 3. Akt nochmals sehr aufgesetzt, man dachte schon, dass nun alles soweit ist und es zumindest im Studio weitergeht, doch dann kam der Traum und es wurde nochmals gezerrt. Trotzdem nicht weiter negativ auffallend und alles in allem ziemlich solide geschrieben.

Staffel 12 schaut an manchen Enden natürlich auch heraus, wie zum Beispiel in den Szenen mit Mr. Teeny, den Ausschnitten aus der Karriere von Krusty und der Explosion der Produzenten, wobei das wohl eher noch Staffel 11 ist.

Eigentlich läßt sich nicht viel mehr dazu sagen, die Folge ist keinesfalls leer, aber eben einfach ziemlich durchschnittlich. Sie läuft ab, aber hinterläßt keinen richtigen Eindruck, keinen guten, aber auch keinen schlechten. In diesem Sinne läßt sich auch nicht direkt viel daran loben oder kritisieren. Mein Notizzettel, auf den ich alle positiven und alle negativen Aspekte notiere blieb bei dieser Folge ziemlich leer, allerdings zählt sie für mich eindeutig zu den Folgen der Staffel, bei denen ich mich zum einen nicht schäme ein Fan zu sein und zum anderen ist sie eine Folge, die man auch mal gerne ausschaut ohne sich dabei ärgern zu müssen. Es geht fast ausnahmslos geschmackvoll zu (Krusty ist eben das „fast“) und auch sonst hält das Niveau eine ansehnliche Ebene.

Zur Synchronisation bleibt zu sagen, dass ich neben den Übersetzungen sehr gespannt auf die Rollenverteilung war, da sich viele Rollen von Ivar Combrinck treffen. Und er hat sich verständlicherweise zurückgehalten, bis auf Sideshow Bob und Sideshow Mel hat er keine Rollen gehabt, aber eigentlich reichen ja auch schon die beiden, das ist schon irgendwie komisch und auffällig. Von der Übersetzung her gesehen auch sehr schwach, meiner Meinung nach einer der Folgen, die wirklich sehr viel Charme in der Synchronisation einbüßen müssen. Der Tafelgag ziemlich traurig übersetzt mit „vollkommenem Leben“ statt „erfülltes Leben“, die Frage beim Quiz verliert den Originalsinn dieser Quiz Fragen, nämlich ähnlich klingende Worte zu benutzen. Ivar hat die Begriffe in die Mehrzahl gesetzt und dann hat das nicht so gezogen. Auch Homers Gedanken an eine Welt ohne Krusty dürften falsch übersetzt sein, das habe ich allerdings akustisch nicht verstanden. Dann gibt es ein paar Kleinigkeiten in der Kontinuität der Synchro, natürlich stimmt die Besetzung (bis auf Manuela Renard als Neagle) einer Menge Figuren nicht und auch das Duzen von Chief Wiggum ist ungünstig, weil es sonst nie oder selten gemacht wird. Dann fallen bei dieser Episode etliche nicht synchrone Stellen auf, das verwirrt mich bei einer derart freien Übersetzung dann schon ziemlich. Der Russenakzent in der Nummer von Krusty fehlt in der Synchro einfach und auch sein Song wurde kaputt gemacht. Darin heißt es sogar plötzlich, dass Bob ihn bei Apu verpfiffen hat, wobei es natürlich so etwas wie „betrogen“ / „reingelegt“ oder irgend so etwas sein sollte.

SCHLECHT                                 GUT

[ ][ ][ ][ ][ ]  GESCHICHTE  [X][X][X][ ][ ]
[ ][ ][ ][ ][ ]   STRUKTUR   [X][X][X][ ][ ]

[ ][ ][ ][ ][X]     IDEE     [X][ ][ ][ ][ ]
[ ][ ][ ][ ][ ] INSZENIERUNG [X][X][ ][ ][ ]

[ ][ ][ ][ ][X]   THEMATIK   [X][ ][ ][ ][ ]
[ ][ ][ ][ ][X]  CHARAKTERE  [X][ ][ ][ ][ ]
[ ][ ][ ][ ][ ]     GAGS     [X][ ][ ][ ][ ]

[ ][ ][X][X][X] IVARISIERUNG [ ][ ][ ][ ][ ]
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[ ][ ][ ][ ][ ]    GESAMT    [X][X][ ][ ][ ]

PROZENT: 76 %
NOTE:    C+


Review von Chris Pfeiler

Woo-hoo. Sideshow Bob ist wieder da. Heute haben wir ein interessantes Ereignis: klassischer Top-Charakter mit viel Potential trifft CABF-Blödsinn ohne jeden Anspruch. Stellt sich nur die Frage wer da letztendlich als Sieger hervorgeht. Sehen wir uns die Sache mal an...

Kommen wir erstmal zum Negativen:

Wenn wir den Zauberer mal bei Seite lassen dann fällt einem in der Episode IMO ein leichter Mangel an Plausibilität auf der sich in verschiedenen Teilen zeigt. Wieso zieht Krusty am Anfang im TV über Bob her (was diesen ja erst wütend macht und die Handlung in Bewegung setzt) aber ist am Schluß dann auf einmal wieder versöhnlich gestimmt? Wieso regt sich Bob überhaupt darüber auf das seine alten Bänder gelöscht werden? Er hat es immer gehasst bei Krusty der Trottel gewesen zu sein also müßte er dann nicht froh sein wenn das Zeug gelöscht wird? Das hat zwar wohl wieder der Zauberer gemacht aber es gibt der Handlung etwas den Touch des Konstruierten.

Die Episode bedient sich zwar der internen Kontinuität und referiert auf frühere Bob-Episoden (z.B. Musik aus Cape Feare, Rechen-Szene oder auch der Song von Krusty der sich gleich zurück bis S1 bezieht) aber das wichtigste Element wird "übersehen": Bob war am Ende von 4F14 nicht mehr böse was aber in der Handlung ignoriert wird. Es hätte neue Möglichkeiten für eine Entwicklung von Bob gegeben aber scheinbar war den Autoren das alte Schema "Stirb Bart Stirb" und "Stirb Krusty Stirb" doch am Liebsten. Naja, nicht alles was alt ist ist gut (aber vieles) und eine neue Rolle für Bob wäre nicht falsch gewesen, die Sache rutscht so ziemlich in die Stereotypisierung.

Bob hat einige sehr gute Sätze (astrein: "Rakes - my old arch enemy") und Auftritte aber auch einige eher blassere Dialoge und Gaudi-Einlagen die in klassischen Bob-Folgen negativ aufgefallen wären. Die wie immer sehr gute Leistung von Kelsey Grammer holt da aber viel raus und man sieht wegen der perfekten Darbietung über manches hinweg. Ein Tiefpunkt der Folge dürfte vielleicht das "Hit his crotch" sein als Bart der Krusty-Figur zwischen die Beine schlägt. Etwas foll grasser S12-Stil.

Der Hauptkritikpunkt der Folge ist wie so oft der Schluß. Die Sache mit Krusty der Bob nach dem vorherigen Geläster im TV auf einmal "vergibt" wirkt schon konstruiert genug aber Auftritte wie der Affenstrip von Mr. Teeny schlagen dann wieder foll....äh...voll in die S12-Schneise. Der an sich ganz nette und dünn satirische Joke das Mr. Teeny die Bombe nach kurzem Zögern in den Raum mit den Network Executives wirft wird durch die IMO arg kindische Terminator-Bizarro-Nummer ziemlich verdorben. Es geht ja wohl nicht mehr ohne überdrehten Unsinn aber hier an dieser Stelle scheint er mir unpassend und recht dämlich, die Surrealität ist ziellos und cartooniges Füllmaterial.

Das Ende mit der Exekution in der Pimento Grove ist dann auch wieder S12-typisch zynisch und in dieser Form so nicht nötig gewesen. Bob hatte wenigstens etwas alten Geist nach S12 gebracht und dafür wird er am Ende enthauptet? Es mag als sarkastischer Joke ganz nett sein aber als Schluß sagt mir das persönlich nicht zu. Naja, man sieht ja nix - also vielleicht kommt Bob doch noch wieder.

Was gibt es Positives zu sagen?

Die Folge fällt natürlich schon allein durch die nette Tatsache das sie endlich mal wieder nach einem anderen Schema läuft positiv auf. Kein Ausflug zu einer Veranstaltung, keine finanziellen Probleme und vor allem kein offensichtlicher oder gezwungener Homer-Zentrismus. Homer selbst hält sich in der Handlung sehr zurück und stolpert nicht gezwungen als Trottel oder Folter-Clown durchs Bild und das ist schon mal eine gute Sache.

Wir haben viele recht nette Jokes und ein paar deutliche Schmunzler, die Struktur ist hier klar besser als in den letzten Wochen (wenn auch wie gesagt leicht konstruiert) und Bobs Rache an Krusty und Bart trägt - mal wieder - eine konkrete Handlung hinter den Jokes, Füllmaterial und joke-in-a-row-Effekt sind weniger präsent. Nette Referenzen bis zurück nach S1 ("...then you walked to Apu and you framed me") und von wenigen Ausnahmen abgesehen halbwegs real und nicht zu überzogen - zumindest für moderne Verhältnisse.

Ein paar kleine Filmanspielungen sind auch da, Bart fungiert natürlich als manchurian candidate und die Szene mit dem Spielplatz vor der Schule referiert auf die Nightmare-Filme. Trotz einigen Unsinns schafft es Bob (respektive Kelsey Grammer) auch etwas Atmosphäre und Stimmung aufkommen zu lassen und sowas ist sehr selten in modernen Folgen. Man spürt wenigstens etwas den Geist der alten Tage und wenn es nur an Bob liegt. Der affig-bizarre Schluß mit Mr. Teeny und der Exekution stört diesen Eindruck aber IMO recht deutlich und bringt einen zurück nach S12 (wenigstens ist es noch eine Form von Schluß und keine fiese Selbstironie.)

Die Synchro überlasse ich Andi. In der DV hören wir natürlich Ivar als Bob. Ist auch nicht schlecht aber kommt nicht an die Klasse eines Kelsey Grammer hin. Es wurde auf jeden Fall einiges Blech geredet und mit dem Satz das Bob Krusty bei Apu "verpfiffen" hat zeigt Ivar das er gar nicht kapiert hat was Krusty meinte.

Fazit: für S12 eine durchaus akzeptable Folge mit gutem Material aber einigen deutlichen Schwächen wobei natürlich auch wieder der Schluß zu nennen ist. Es sind neben ein paar Ausrutschern aber viele schöne Zutaten da - nur irgendwie scheint die Mischung nicht recht zu zünden und im Vergleich zu klassischen Bob-Folgen (z.B. Kult-Politsatire "Sideshow Bob Roberts") erscheint die CABF recht blaß. Ein netter und anschaubarer Versuch der aber aufgrund der obigen Kritikpunkte doch nicht über die Grenze der Mittelmäßigkeit kommt, allerdings mit deutlich positiver Tendenz. Note C+

Chris

P.S. Vielleicht bin ich ja nur so freundlich wegen der Vorfreude auf nächste Woche ;-)


"Review" von Steven Varco

Review:

Die folge startet gleich zu beginn ziemlich gut mit einer anspielung auf die beliebte fernsehshow von Endemol *g*. Alles ist perfekt nachgestellt und die Charaktere gut gewählt, die Szene hatte Witz, Gesellschaftliche anspielung und Simpsons klassik, kurz man hätte das nicht besser machen können. -Man sieht hier auch wieder den typischen homer, der von seiner Arbeit im Atomkraftwerk keine Ahnung hat und die kluge Lisa, die immer die Antwort weiss.

Doch genau nach dieser Szene fängts dann leider an ziemlich schlechter zu werden, wo Crusty erine ziemlich lächerliche Szene hinlegt. Obwohl dies eine gute anspielung hätte sein können, dass heutzutage den Stars von oben natürlich von A bis Z vorgeschwatzt wird, was sie zu sagen haben, bin ich überzeugt, dass man das viel besser hätte machen können; schade, denn die idee war gut...! Die Szene mit dem Affen am schluss ist lustig, macht aber keinen sinn. Einzige die Szene als Crusty gleich bei Sendepause eine zigarette anzündete fand ich gut, dass passt halt richtig zu ihm! ;-)

Bei Crustys anschliessender show war wie gesagt die Idee der Anspielung, dass Crusty, der schon viel erfahrung im show business hat, sich aber der neuen "reform" nicht anpassen will und beschliesst seine show deswegen frühzeitig zu beenden gut, die ausführung war aber leider miserabel... :-(

Die anschliessende Szene, mit der Anspielung dass nach verschwinden eines beliebten TV programms sofort ein neues ins Spiel kommt und von den Zuschauen schön brav akzeptiert wird (Aktuelle beispiele z.B. "Knight Rider"-->"Team Knight Rider", oder "Pokemon"-->"Digimon") kommt dann aber wieder recht gut an. Auch die nochmalige Wiederholung von Marge darauf, dass es in manchen fällen gut ist, wenn eine TV sendung vor dem Untergang geht passte gut. (Ja, ich weiss, dass einige jetzt denken werden, dass dies eine selbsanspielung auf OFF war... *fg*) -Die anschliessende Szene vom hereinplazenden Smithers hab ich entweder nicht verstanden, oder es war einfach eine "blödelei" der Produzenten, um zu verwirren... -In beiden fällen wars jedoch fehl am platz...

Das ganze als Chief Wiggum die Kinder mit Gas wegjagt kann man zwar als niveau-los anschauen, lustig fand ichs trotzdem, was aber durch den weiteren verlauf mit Wiggums Sprüchen von wegen Wettershow und so wieder getrübt wurde; einmal hätte gereicht.

Crusty hat wieder mal faule Sprüche über Sideshow Bob gemacht und ihn wieder als "sideshow" hingestellt, das kann man noch als OK betrachten. Die äusserung des Gefängnisswärters, er habe mit dem des anderen Wärters gesprochen kam auf Sideshow Bobs anmerkung, dass er im vorigen Gefängniss länger aufbleiben durfte ziemlich gut hin! -Für die Gründe, die dieser am nächsten tag hinlegte aus der haft zu kommen, käme man wohl in keinem gefängniss frei, auch nicht in Springfield... (Ich muss noch anmerken, dass Sideshow in der OV allerding verdammt gut gesprochen hat! ;-) )

Sideshow Bob bereitet nun also in einem spezielen temporären Wohncontainer seine Rache vor, wo er feststellt, dass dies hier alle tun... -Neben der allgemen guten Szene war die mit dem Man mit der Atom-Bome sehr fein!

Das darauf folgende Vorstellungsgespräch mit Skinner war gut, es ist typisch, man merkt, dass sowohl Skinner, wie auch Sideshow Bob Bart nicht besonders mögen.

Besonders gut fand ich die Stimmung, die aufkam als Bart zum verlassenen schuppen ging; auch Bart's coolness kam gut rüber und sogar den alten witz mit dem gabelspaten löste ein lachen aus. -Anschliessend wurde die folge dann aber mit der sehr unwarscheinlichen hypnose wieder ziemlich schwach; am anfang denkt man, das Bart Sideshow Bob nur ver*rschen will, umso mehr entäuscht ist man dann, als man merkt, dass er es nicht tut, also echt hypnotisiert ist. Die Szene mit dem kindischen Wiggum und die Anspielung auf Polizei und Jugendkriminalität rettete den trüben eindruck allerdings wieder ein wenig.

Der schluss wurden dann aber -wie so oft- wieder ganz mies, angefangen mit der verwunderlichen Sideshow Bob Entschuldigung von Crusty, obwohl Crusty Sideshow Bob am anfnag noch beleidigt hatte; und halt eben Bart's schwachsinnige Aktion. Besser wurde das ganze dann zwar, als der Affe den Sprengstoff zu den Produzenten geworfen hatte, wurde aber dann gleich wieder mit der (unnötigen und schlechten) Terminator anspielung versaut. Der schluss, als alle wieder happy am Tisch sitzen und auf Sideshow die todesstrafe zukommt schloss dann die folge noch mies ab.

Fazit:

Nun, was soll ich sagen, die folge hatte sowohl gute, wie auch schlechte Szenen, ich kann nicht sagen, was stärker war, ich denke es hatte etwa gleich viel gute sachen wie schlechte drinn, deshalb wird eine Bewertung schwierig, also entschied ich mich für eine "durchschnittsnote": C (~genügend)

Synchro:

Obwohl ich die Synchro nicht auch noch bewerten möchte (Sonst bekomm ich ja gar nix mehr von der Folge mit... *g*), hab ich heute mal genauer zugehört. Sie war aber ziemlich schlecht und vieles hätte man meiner ansicht nach einfach 1:1 übersetzten müssen, aber damit kämpfen eh alle Filme... Achja, besonders anmerken möchte ich noch, dass man am anfang bei der show den Quizmaster ruhig durch den "original- deutschen" Günther Jauch hätte ersetzen können, auch wenn der dann halt etwas "zugenommen" hätte... *g*

Bewertung:
Geschichte:    C+
Struktur:        D
Idee:             B
Inszennierung: C+
Thematik:       B
Charaktere      B+
Gags:             C



Gesammt: C+
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