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Die Simpsons

Review von Andreas Krösing

Der Computer. Ein Spielzeug, das die Simpsons einschließlich unserem Homer im Laufe der Zeit alle schon genutzt haben und das mittlerweile eigentlich schon inoffiziell zu deren Einrichtung gehört, wie dem auch sei, nun wird er offiziell angeschafft. In der Folge bekommt der ach so dumme, Homer, der diese Einsicht mittlerweile sogar schon selbst amüsiert Kund tut, aus Gründen der Eifersucht auf die Idee einen PC anzuschaffen - in erster Linie um E-Mails zu verschicken und zu empfangen, denn die haben ihm um einen freien Tag gebracht, halt nein, eigentlich haben sie ihn nur ein paar Augenblicke des freien Tags gekostet, aber was soll’s, ein Grund ist damit gefunden. Auf jeden Fall wollte er nach all den Folgen in denen er andere Berufe hatte und das SNPP nicht mehr wirklich seine Arbeitsstelle war nun plötzlich panisch wieder dort arbeiten. Irgendein neuer Vorwand eben... aber zurück zu den E-Mails und dem PC.

Homer beginnt also in einem lustigen Verkaufsgespräch mit einer großen Ladung lustiger Gags sich einen teuren PC auszusuchen, bezahlt in mit einer Hypothekenaufnahme und schleift seine Wundermaschine am Heck des Wagens angebracht nach Hause. Wie bereits erwähnt ist er mittlerweile so dumm, dass er diesen Vorgang nicht in geringster Hinsicht falsch findet. Dabei ärgert er sich mal wieder (eigentlich aber natürlich zum ersten Mal) über das gigantische Schlagloch vor seiner Türe und beschließt nach und einem für uns Zuschauer wohl lustig wirken sollenden Vorfall mit einem Autoreifen und einigen sinnleeren Experimenten mit seiner Homepage diese mit „gefälschten“ Nachrichten zu füllen, wie z.B. anfangs der Tatsache, dass sich Bürgermeister Quimby klammheimlich einen geheimen Pool finanziert. Diese kompetente Nachricht, die Bart von Nelson erfahren hat verbreitet sich schnell und Homer, nun unter dem Decknamen Mr. X, wird stadtweit berühmt und angesehen, als herauskommt, dass diese Nachricht tatsächlich wahr ist. Fragt nicht warum, es ist einfach so, dass die Kompetenz der Nachricht unwichtig ist.

Der Aufhänger ist gefunden, Homer beginnt seine Nachbarn auszuspionieren und setzt alles ins Internet, klingt wie ein Abklatsch von AABF07 und ist zumindest am Anfang auch nicht viel mehr, denn über ausgeplauderte Geheimnisse hatten wir ja schon einmal eine Folge, genaugenommen sogar 2. Diese Tatsache ist nämlich auch nur das Gerüst für die qualitativ fragliche Prisoner Parodie. Nachdem Homer die Geheimnisse diverser Leute, einschließlich des Pausenclown Burns, der weggeföhnt und ausgeräuchert wird, ausgeplaudert hat bekommt er einen Preis dafür, den er aufgrund seiner anonymen Haltung aber nicht an sich neben kann, besser gesagt... könnte. Homer aber gibt die Anonymität auf und nimmt den Preis an sich. Die Folgen sind klar, er wird ausgeschlossen aus jeglichen Gesprächen über Geheimnisse. So beschließt er die Nachrichten erneut zu fälschen und kommt somit schließlich in Schwierigkeiten. Man versetzt ihn an einen „merkwürdigen“ Ort, auf eine Insel... eine Insel voller britisch sprechenden Menschen und roten Telefonzellen.

Dort setzt dann quasi die Nullhandlung ein, Homer latscht scheinbar ohne wirkliches Motiv auf der Insel umher, wird vergast und unter Schlafdrogen gesetzt und noch in weitere derart ach so lustige Situationen gedrängt. Ausnahmsweise sorgt sich die Familie sogar um ihn, doch hört auf sich Sorgen zu machen, als ein Homer - Double bei ihnen auftaucht. Aber gut, mittlerweile hätte ich erwartet, dass Marge einfach neu heiratet, oder so etwas. An dieser Stelle wird dann irgendwie auch die alte Handlung unterbrochen und eine Kette voller eher seltsam wirkenden Vorfälle setzt ein.

Mit Hilfe eines anderen Gefangenen auf der Insel gelingt ihm die Flucht und er kehrt zurück nach Hause. Mit einem kleinen Klopapierrollenboot von irgendwo im nirgends zielstrebig nach Hause. Er bekämpft das Double, doch gerade als alles in Ordnung zu sein scheint setzt das Staffelsyndrom ein und ein verrücktes Ende erleuchtet und Zuschauer. Unter dem Motto „Wir sehen uns auf der Insel“ wird in Diskontinuität in ähnlichen Maßen wie in 5F11 ausgeblendet und das sollte dann die Folge gewesen sein.

Na gut, ich kann über vieles lachen, es sind zahlreiche guter Gags enthalten, alleine das Verkaufsgespräch am Anfang ist es schon wert diese Folge anzusehen, doch irgend etwas unerklärliches macht diese Folge nieder. Ist es das schlechte Ende? Ist es die zu sprunghafte Story? Ich kann es wirklich nicht sagen, es ist letzten Endes eben das schlechte Zusammenspiel der verschiedenen Handlungslinien. Prisoner habe ich bereits besser parodiert gesehen in Sendungen, die sich klar an eine jüngere Zielgruppe wenden und hier dient diese Referenz wohl auch nur der Fortsetzung einer eher schlaffen Story. Ich vermisse sehr oft die alten, klassischen Elemente, denn eine solche Anspielung hätte man sicher ziemlich clever einbauen können. Irgendwie scheint sie mir hier aber auch existent zu sein, um nicht eine alte Story in zu hohen Maßen zu recyceln.

Ganz besonders mit dem Einsatz des Inselplots fällt die Story in meinen Augen stark ab, bis dahin zeigten sich noch interessanten Abläufe, ja, ich kann behaupten bis dahin gefiel mir die Episode trotz alle Problematik recht gut. Bloß taucht danach ein solches Chaos voller sinnleerer Handlung auf, dass dem Zuschauer ernsthaft der Spaß vergeht. Zudem ist die Parodie doch recht verwirrend gesetzt, wer sie nicht erkennt wird die Episode noch kritischer betrachten.

Alte Folgen brachten das Meisterstück fertig eine Parodie so subtil zu setzen, dass man sie als Kenner sieht und ansonsten eben nicht, aber in beiden Fällen Spaß an der Folge haben kann. Dieses Kunststück versucht diese Folge allerdings erst gar nicht, vielleicht aber auch aus gutem Grund. Es ist eine schwierige Sache, die hier gemacht werden wollte, doch wenn diese nicht unter einer halbwegs intelligenten und nicht absolut unrealistischen Story steht kann sie durchaus gutgehen.

Außerdem stören ein paar Kleinigkeiten noch immens den Gesamteindruck, denn so kann ich zum Beispiel absolut nicht verstehen, warum Homer auf einer geistigen Ebene mit Bart draußen im Garten spielen muß. Lisa ist erwachsen, kümmert sich um die Arbeit und Homer ist das Kind, dass mit dem anderen Kind draußen spielen muß, bis die Arbeit getan ist. Traurige Entwicklung. Oder auch ist es mir ein Rätsel, warum es komisch sein soll, dass Homer sich mehr für alles andere interessiert, als für seinen eigenen Sohn.

Ansonsten wie gesagt ein Haufen netter Gags, wie die Polizei Page, dem CBG in Topform, Skinners Kommentar zur Seite oder dem dauernd weggeworfenen werdenden PC. Weitere interessante Dinge sind für mich der Kommentar von Kent Brockman „Mr. X, wenn das sein richtiger Name ist...“ und natürlich der coole deutsche Akzent von Homers Double. Auf jeden Fall: Lachen konnte ich bei dieser Folge, doch wirklich gut war sie eigentlich nicht. Betrachtet und bewertet als Gag - Folge aber durchaus sehenswert, nur wegen unnötig leerem letzten Akt etwas schlechter in der Endwertung.

Die Synchronisation ist wieder mal recht schwach ausgefallen, die Sprecher agieren wie immer traurig. Interessant fand ich den Sprecher des PC Verkäufers Crock W. Krumbiegel, dessen Stimme Herr Combrinck bisher noch nicht besetzt hat. In Sachen Stimmen finde ich das Werk allerdings echt toll, die Gefangenen sprechen ähnlich cool wie im Original und Norbert Gastell wirkt interessanter Weise ziemlich cool als Homer Double. Ivar dachte wohl an Herbert Powell, den er ja auch mit Doppelrolle Homer besetzte. Und abschließend noch eine ganz abstrakte Sache. Reverend Lovejoy, welche Stimme erfüllte uns denn da heute? Ich hoffe Ivar hat die Rolle wieder zurückgenommen, er selbst sprach ihn wieder und damit ist Lovejoy gleich wieder Lovejoy. Hat er erkannt, dass seine Stimme tiefer und passender für ihn ist als Willie Röbke? Oder war Röbke nur krank zur Zeit der Synchro? Oder hat er diese Folge später oder früher synchronisiert als den Rest? Möglich wäre es, da manche Rollen für mich sehr abstrakt besetzt wirken und er Sprecher genommen hat, die sowieso schon andere Rollen hatten, erfreulicher Weise auch mal Randolf Kronberg. Auch Crock Krumbiegel verwirrt mich etwas, als wäre er der Notfall - Nebenrollen - Sprecher geworden.

PC Material ist nicht gerade die Stärke von Ivar, also fielen Fachbegriffe auch etwas seltsam übersetzt aus. Der PC wird in der Synchro zum Beispiel eingerichtet, Internetseiten werden nicht gebookmarkt sonders „schon vergeben“ und ein „emoteicon“ ist eine Grimasse. Zumindest, wenn wir der Synchro Glauben schenken würden. Außerdem wundert mich, dass Gastell „Nein“ wohl immer heraus schreit, wie ein „Neinnn“. Letzten Endes ist die Szene bei Moe, in der Homer so offensichtlich auf seine Doppelidentität anspielt im Original einfach besser. Keine Ahnung warum.

SCHLECHT                                 GUT

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[ ][ ][ ][X][X] IVARISIERUNG [ ][ ][ ][ ][ ]
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[ ][ ][ ][ ][ ]    GESAMT    [X][X][ ][ ][ ]

PROZENT: 66 %
NOTE:    C-


Review von Chris Pfeiler

Dieses Mal werde ich mich etwas kürzer fassen da ich im Moment mit anderen Projekten beschäftigt bin, darunter auch ein neues und recht komplexes Skript von dem ich mich ungern durch übermäßige Beschäftigung mit S11/12-Dummfug ablenken lasse. Außerdem gibt es sowieso recht wenig über die heutige Folge zu sagen, sie hinterläßt bei mir nur das leere Gefühl eine mir ziemlich fremde Un-Serie gesehen zu haben.

Früher war es ein Privileg der THOH-Folgen gegen die Kontinuität zu verstoßen aber mittlerweile sind wir leider so tief im Cartoon-Mainstream das es eigentlich nur noch egal ist auf welche Weise der eine oder andere Schwachsinn zu Ende gebracht wird.

Das Paradebeispiel haben wir heute: eine Folge die nach einem halbwegs bodenständigen Auftakt mit einem Mal immer mehr den Kontakt zur Realität verliert und in eine Prisoner-mäßige Frontalparodie abdriftet bei der es schwer wird die Grenze zwischen Surrealismus und simplem Unfug zu erkennen. In gewisser Weise erinnert einen die Form der Frontalparodie (Parodie um jeden Preis) auch etwas an "Das Bus" wo es in ähnlichem Stil vorkam - nur nicht so grob und abgehoben.

Der normale Anfang ist wenig ansprechend, Homer wird erneut degradiert zum total flachen Idioten der nur ein paar unsinnige Sätze stammeln darf wobei seine foll grasse Feststellung "I´m sooo stupid" sicher das Negativste ist. Lustig ist diese platte Homer-Dummheit jedenfalls nicht. Die Episode folgt dem Standardschema - Homer-zentrisch bis zum Abwinken, Homer hat einen verrückten Plan und und ein wacky Abenteuer, Homer stolpert durch platte Sätze und visuelle Gags etc etc. Als dann die Prisoner-Parodie einsetzt wandelt sich die Folge zur grell überzeichneten Paranoika-Satire aber hier versucht sie zumindest auf einer intelligenten Basis aufzubauen (Betonung auf "versucht").

Surrealismus ist entweder die intelligente Form des Schwachsinns oder nur ein freundlicheres Wort dafür (damit möchte ich gerne zitiert werden ;-)) und speziell nach dieser Folge weiß man das nicht mehr so genau. Auf der einen Seite erscheint die Parodie durch ihre surrealen Einflüße und bizarren Szenen doch etwas - wie soll ich sagen - "künstlerischer" als manch anderer platter Unsinn. Auf der anderen Seite verliert die Serie immer mehr jeden Kontakt zur Realität und driftet ab in ein konfuses Werk aus Slapstick und Hardcore-Bizarrität. In einer Serie deren Regel es einmal war immer so real wie möglich zu sein sind grinsende maskierte Koalas, mysteriöse Inseln und bodenlose Erdnußbeutel wohl extrem off-the-wall und ob das eine positive Evolution ist sei mal dahingestellt.

Die Charakter-Degradierung greift weiter um sich: Monty Burns ist ein seniler Clown, Moe ist eine obskure Form von Perversem mit düsteren Geheimnissen und Bart wird zum rabiaten Kriminellen der mal eben in der Schule nach Polizisten schlägt. Zusammen mit Homer reihen sich alle diese platten Zeichnungen in ihre neue Identität als grelle Karikaturen früherer Persönlichkeiten ein.

Was gibt es Positives zu sagen: ein paar der Slapstick-Jokes sind teilweise ganz amüsant wobei die grauenhafte Ausbeutung von konstruierter Homer-Dummheit aber ständig störend präsent ist. Nett ist z.B. die Szene als Homer mit der Maus spricht (Star-Trek-Referenz) oder die dämliche Website. Der falsche Homer mit der Stimme von Rainier Wolfcastle (total verbockt von Ivar) ist auf einem gewissen Level auch noch ein interessanter Einfall. Diese ganze Paranoika-Parodie sollte wohl auch eine Form von höherem Anspruch sein aber irgendwie erscheint sie mir über große Teile der Ep nur als Alibi-Funktion für mehr und mehr Unsinn. Konkrete tiefere Anspielungen sind in dieser seichten Bizarro-Nummer jedenfalls nicht zu finden.

Die Synchro überlasse ich Andi, der deutsche Titel ist wie üblich total daneben. Der Titel der OV bezieht sich übrigends auf den Film "The Computer Wore Tennis Shoes" - eine Disney-Komöde. Die Sache mit dem falschen Homer und der Stimme von Rainier Wolfcastle ist wie gesagt in der DV total im Eimer, der falsche Homer wird einfach von Nobby mit italienischem Akzent gesprochen.

Fazit: eine sehr fremdartige und IMO wenig ansprechende Folge. Ein paar dünne Schmunzler aber doch recht daneben, der "Anspruch" der Paranoika-Nummer und der Prisoner-Parodie sind geringer als es sich die Autoren dachten. Es wird da sicher andere Meinungen geben aber mir persönlich sagt diese Form der Surrealität einfach nicht zu da sie extrem zu weit geht und am Ende doch nur auf eine weitere "Wacky Homer"-Nullnummer herausläuft. Unter der Mittelmäßigkeit und so obskur das ich nicht mal eine Tendenz sehen kann. Ab auf die Insel mit der Folge. Note D.


"Review" von Steven Varco

Review:

Diese folge finde ich am anfang ziemlich gelungen, am schluss wird sie aber dann leider aber doch wieder etwas unrealistisch, auch wenn man mit etwas interpretation durchaus sinn sehen kann. Toll finde ich, dass bei den Simpsons Computer jetzt richtig eingeführt werden; nachdem es ja bereits anspielungen gab, die erste an die ich mich erinnern mag, war da bei der Schule im grünen (sorry, weiss leider nicht mehr, welche folge das war... :-( ). -Erst letztens wieder bei BABF20: "was-dachse-fressen-dot-com" *LOL* -Zeit dafür wurde es meines erachtens dafür schon, denn heutzutage kennt ja wirklich jeder das Internet... Eingeführt wurde die folge ganz RL-Gemäss, als Homer rauskriegt, dass die Firma wichtige mitteilungen nur noch durch e-mail versendet. -Das ganze wurde noch mit einem ziemlich lustigen Gag untermalt, als Homer meint, er sei drinnen "Oh, so stupid..." *LOL* (Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das eine anspielung hätte sein sollen, wie dumm DAUs sein müssen...)

Weiter gings dann, als der "Computer-Amateur" Homer ins PC geschäft ging um sich nen PC zu kaufen... (Ich denke mal, auf das Geschäft ist er durch den Donut-förmigen ring aumerksam geworden...) -Sehr passend wusste der Händler, dass man für sowas rechenaufwendiges wie e-mail natürlich kein 3 monate altes modell verwenden kann, nein es musste eine "Top-of-the-line" maschine sein! Wie jeder DAU dachte auch Homer, dass mit der anschaffung eines Computers gleich auch alle anderen Probleme gelöst sind ("Don't worry, the Computer will do thinking now!"). -Naja, das ein Computer nicht solche dinge wie Flanders töten kann, wird wohl jeder wissen, aber ich fand den Joke ganz nett. Natürlich muss auch Homer eine Webseite haben, am besten einfach alles was so im netz rumliget zusammenkramen und auf die eigene seite packen, ja, dies ist der Anfang fast aller "Hobby-Webdesigner", gut fand ich die anspielungen von Lisa auf unsere cpwright fuzzis im netz aufmerksam zu machen... -Bereits mit dem ersten "redesign" seiner Seite hat Homer die zweite stufe erreicht, einfach alles was man hört muss ins Internet...

Nach den vielen, vom RL Bekannten newbie begenungen mit dem Computer, kommen wir zu was anderes, nämlich, dass es sich nicht beliebt macht, wenn man denkt, man müsse es allen gleich weitersagen und natürlich hat das auch die regierung nicht gern, deswegen wird Homer kurzerhand entführt. (Die szene, als Burns den terroristen das atom zeugs gibt, dürfte zur gegenwärtigen lage sogar noch besser passen, als ursprünglich geplant... *g*)

Ab hier wirds dann wieder etwas unrealistisch, wenn man auch, -wie oben erwähnt- durchaus ein Bezug herstellen kann, nämlich das man in "gewissen fällen" von der Regierung verschleppt und und unter Drogen gesetzt wird, damit man keinen aufstand macht. -Allerdings denke ich nicht, dass man dann auf so ne tolle insel kommt, wenngleich das natürlich auch nur Hallus von den Drogen hätten sein können. (Dann hätte man allerdings auch die wirkliche umgebung zeigen müssen). -Der mann mit der Brille dort, hat mich übrigens ziemlich an Direktor Skinner aus AkteX? erinnert... ;-)

Naja, das ende wurde _leider_ genau genommen immer dümmer, bis dann zum schluss, als der Mann durch den PC sehen und sprechen kann, denke das setzte dem dann noch die Krone auf, aber auch der vorgetäuschte Homer war ziemlich lächerlich, zumal Marge ihn ja gleich nachdems Sie's gemerkt hat, hätte rausschmeissen sollen, oder die Polizei holen. -Zudem gabs sowas mit "vekleideten Simpsons" schon mal in ner folge, das ganze wär also unnötig gewesen.

Fazit:

Die Idee der folge fand ich sehr gut, auch wurde es meiner Meinung nach Zeit, dass Computer auch bei den Simpsons eingeführt werden; das konnte man eigentlich nicht besser machen, dem Anfang hätte ich fast "Note A" gegeben. -Auch die Anspielungen auf die Regierung und so waren gut; sehr schade fand ich aber, dass die folge am schluss offen gesagt immer blöder wurde. -Das ende war ziemlich scheisse, hier hätte man sicher mehr machen können, deshalb zieht das die Note der Simpsons auch recht tief runter...

Synchro:

Zur Synchro kann ich (wie immer... *g*) nicht viel sagen, aber da ich erst gerade zuvor die OV gesehen habe, kam die deutsche natürlich besonders schlecht rüber... -aber eben, das ist IMHO meine eigene schuld...

Bewertung:
Geschichte:    B-
Struktur:        A
Idee:             A
Inszennierung: B
Thematik:       A
Charaktere      C
Gags:             B

Schluss: D-


Gesammt: B
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PS: Für die, die's noch nicht wissen: Homer's Webseite dieser folge wurde von FOX 1:1 nachgebaut, zu sehen unter: http://thesimpsons.com/mrx/