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Die Simpsons

Review von Andreas Krösing

Nun hat Staffel 12 schließlich richtig begonnen, die erste CABF Folge flimmerte über unseren Bildschirm und läßt wohl den einen oder anderen Skeptiker zumindest ein bißchen aufatmen. Aufatmen darüber, dass der Staffel 11 typische Wahnsinn nun um ein beachtliches Maß zurückgedreht wurde und sogar unsere Lisa mal wieder eine schöne Folge spendiert bekommen hat, die sich mit ihren Idealen und Charaktereigenschaften beschäftigt und darin sogar zu überzeugen weiß.

Im groben geht es darum, dass Lisa einen netten jungen Mann kennenlernt, der viel mit ihr gemeinsam hat und sich in prompt in ihn verliebt. Da er für Umweltschutz ist versucht Lisa ihn bei seinen Aktionen zu unterstützen und übernimmt eine wichtige Rolle bei einer seiner Protestaktionen - sie beschützt den ältesten Redwood Baum der Stadt vor seinem Todesurteil. Leider gelingt ihr der Schutz nicht und der Baum wird gefällt. Als alle annehmen, Lisa sei dabei getötet wurden soll die Gegend um den Baum zum Naturschutzgebiet werden, doch als beschlossen wird dort einen Vergnügungspark zu errichten meldet sich Lisa zurück. Da ihr Freund die Aktion anfechtet und das Wahrzeichen des Parks zerstört, das eine Welle der Zerstörung entfacht wird er abermals eingesperrt und führt seine Verbesserungsvorschläge nun im Gefängnis ein.

So kraß manche Aspekte der Geschichte vielleicht klingen mögen, sie ist dennoch gut gelungen und zeigt Lisa mal wieder von einer schönen Seite. Der Pfeilersatz mit "Lisa" im Titel jeder guten Folge trifft somit auch bei dieser hier zu. Die Folge stellt Lisa zur Abwechslung mal wieder als 8-jähriges Mädchen mit Idealen, Einsatzfreude und Gefühlen dar und nicht wie so oft in anderen neueren Folgen als Mini - Erwachsene und Nörglerin, welche die mittlerweile ruhig zusehende Marge ersetzt, aber trotzdem nicht wirklich etwas zu sagen hat.

Ich erkenne neben der alten Lisa auch ein paar alte Momente in dieser Folge wieder, denn es gibt Stellen, die viel des guten alten Charmes in sich tragen. Ein völlig unbewachtes Gefängnis, in dem Besucher kommen und gehen können wie sie wollen und eine besser zusammengehörende Familie, die sich scheinbar auch wirklich liebt sind genauso schöne Momente, wie die Tatsache, dass mal kein - wie in den letzten Folgen nahezu zwanghaft angesteuertes - krasses Szenario erstellt wird, sondern alles unter einem netten Motto steht. Auch die 2 Plots sind - wenn auch der eine, erste Plot mit Bart weniger sinnhaltig ist ­- eher wie in früheren Folgen und vor allen Dingen nicht so bezugslos zueinander.

In der Folge finden sich zahlreiche nette Gags, angefangen beim Couchgag über Krusty, der Sekunden bis zum Showende zählt bis hin zu netter Parodie des Spielkonsolen Markts ist viel lustiges vertreten, auch die etwas gewagteren Stellen, wie der verrückte Friseur fallen absolut nicht schlecht aus, sondern stehen als vollkommen gelungene Gags, die den Stil treffen da. Auch Homers Bezeichnung "Hippie Club" und seine Art die Umwelt zu schonen sind wahrlich gelungen Gags, bei denen ich mich köstlich amüsiert habe. Auf einige Staffel 11 / 12 typische Übertreibungen läßt sich allerdings nicht verzichten, denn manche Dialoge weisen schon noch auf den Geschmack der "grassen Fans" hin.

Glücklicherweise kann der in dieser Folge schon des öfteren etwas bescheuert und - glücklicherweise aber nur selten - auch gemein agierende Homer aber nicht den großen Pluspunkt der Lisa - Folge vernichten, scheint aber ab und an doch etwas fehl am Platze zu sein. Man schleppt ihn in neueren Folgen halt einfach immer mit, eben um die Fans bei Laune zu halten, die sich nur über ihn amüsieren und ihn als Kernpunkt der Show sehen. Wird von Homer abgewichen und auf die "langweilige" Lisa emotional aufgebaut muß man diese ja bei Laune halten. Dies gewann allerdings glücklicherweise nicht die Oberhand.

Ansonsten bin ich mit den Charakteren ganz zufrieden, Milhouse ist in Lisa verliebt und die Familie verbringt ein paar schöne Tage zusammen. Störend wirken eben nur solche Äußerungen wie "Take that, Lisa's believes!", was einer der ganz miesen Homer Sätze ist, einer der Art wo der Humor der "neuen Fans" angesprochen werden soll. Trotzdem läßt sich sogar bei Homer ein Ansatz zur Besserung erkennen und sogar Marge darf mal wieder ein wenig in ihrer Mutterrolle aufgehen. Leider scheint sie dieser nicht mehr so richtig gewachsen zu sein, wenn auch ihr Verhalten ein Streitfall werden könnte, ob es zu ihr paßt oder nicht liegt wohl im Auge des Betrachters.

Obwohl ich auf so etwas überhaupt nicht achte ist mir bei dieser Folge die schöne Animation und die wunderbare musikalische Untermalung aufgefallen - und das soll was heißen. Wenn solche Details einem auf den Inhalt und die Charaktere fixierten kritischen Zuschauer positiv auffallen müssen sie schon irgend etwas besonderes in sich haben - und das tun sie auch. In diesem Falle ist es die Abweichung des normalerweise ständig gespielten Standardthemas, das durch eine nette Begleitmusik ersetzt wurde. Diese Sache verleiht der Folge eine gewisse Einzigartigkeit und wird auch unterstrichen durch die vielen schönen Naturbilder und die sehr hübsch gekleidete Lisa. Alles in allem geben diese dezenten Änderungen der Folge einen Touch Frische und unterlegen die Aktionen viel schöner und sinnlicher als die typische Standardmusik.

Noch mehr annähernd zur Gattung Animation gehörende Details sind noch erwähnenswert, da in diesem Zusammenhang ein bißchen Blödsinn mitgeschleppt wird, denn so wirkt die Aussicht vom Baum gleich zwei mal absolut blödsinnig. Warum werden alle Feste gefeiert und warum stehen alle Länder (natürlich die europäischen) gleich um die Ecke? Ist der Baum so hoch, dass man Dinge sieht, die man sonst nicht einmal von einem Flugzeug aus erkennen kann? Es ist nur kurz, aber trotzdem Blödsinn. Erfreulich ist dann aber, dass diese Kleinigkeiten keineswegs ausreichen, um ernsthaft für Abwertung der Folge zu sorgen, sie weisen vielmehr auf den neuen Stil hin. Hinweisend zum neuen Stil ist nebenbei bemerkt auch Homers Kommentar, den er zu Lisas "Tod" abgibt, als er denkt sie (die gerade noch neben ihm gesessene Lisa) sei tot. Solche "unless" Szenen werden im anderen Maße noch häufig auftreten und sind ein gewisser Bestandteil der neuen Homer Charakterisierung.

Eine weitere Kleinigkeit, die ebenfalls keinen Einfluß auf die Wertung hat aber dennoch den Stil prägt, ist die Sache mit dem "Territorium markierten Baum", ein S11-Joke der annehmbaren Art. Es ist neuer Stil, aber in vernünftigen Maßen, also noch akzeptabel. Dazu steht dieser Satz neben viel zu vielen schönen Augenblicken und gelungenen Gags. Ein Seitenhieb auf die Klontechnik, ein erzwungenes Band und ein CBG, der Angst vor G-G-G-Girls hat hinterlegen das schöne Szenario mit dem nötigen Humor.

Ebenfalls positiv erwähnt werden muß die Tatsache, dass man dieses Mal mit Füllszenen jeder Art gespart hat. Sie sind existent (vgl. z.B. Homer bei Moe, Bart bei Skinner), aber nicht unnötig gestreckt, sondern dezent eingesetzt worden.

Lediglich der Schluß zieht die Folge dann ein bißchen herab, denn speziell bei Lisa Folgen will man ein etwas würdevolleres Ende zu sehen bekommen. Hier wurde leider etwas die Story aus der Hand verloren und dann doch noch etwas in der Staffel 11 / 12 Stil gewechselt, der mit überhöhten Schwachsinn negativ auffällt. Da man aber dennoch zu einem netten Ende gekommen ist kann man diese Tatsache, speziell auch nach den schwachen Folgen der letzten Staffel / Wochen, absolut noch hinnehmen und damit leben.

Alles in allem haben wir eine durchschnittliche Lisa Folge und eine überdurchschnittliche Staffel 12 Folge, die durch viele Szenen im alten Stil und doch ganz gelungen Charakteren zu überzeugen weiß. Auch der Stil der neuen Staffeln wurde nicht zwanghaft eingesetzt und bringt die Folge somit in die oberen Bereiche der Spitzenliste dieser Staffel.

Gelungene Gags, gemäßigte und kontrollierte Stilabweichungen und ein sehr nettes Szenario werden nur seicht getrübt vom vergleichsweise außer Kontrolle geratenen Ende und ein paar wenigen Einzelfällen. Wahre Problematik sehe ich in dieser Folge nicht und komme somit unter dem Strich zu einer schön anzusehenden Folge, die endlich mal wieder der immer mehr vernachlässigten Lisa gewidmet ist und würdevoll abläuft.

Zur Synchronisation kann ich sagen, dass wie immer alles immer etwas frei übertragen wurde und auch einige seltsame Stellen zu hören sind. Der Thai wurde insgesamt in Sprache und Bedeutung sehr schwach übertragen (klingt wie ein Ami) und Homers Satz "Take that, Lisa's believes" wurde zu "Blanker Hohn, Lisas Glaube", ist also ziemlicher Blödsinn. Interessant ist, dass der Sprecher, unser geliebter Butzemann seinen Job für diese Folge an den Nagel hängen mußte, weil er eine andere Figur spricht. Als er Mark "Luke" Hamill sprach war das noch nicht der Fall, also eine klare Besserung. Ansonsten bin ich etwas verwirrt, was die Besetzung angeht, warum hat Ivar z.B. seinen Lou abgegeben? Und warum werden manche Charaktere wie Snake immer noch nicht konsequent besetzt? Ansonsten gab es in der 2. Hälfte einen sehr konstruiert klingenden, weil schlecht zusammen spielenden Dialog auf der Couch, und zwar als Jesse im TV ist. Dann fiel mir Jesses Yogasatz noch als falsch auf, da ein zwar kleines, aber in diesem Sinne wichtiges Wort fehlte. Die Schauspielerei wirkt bei Butz etwas lahm, er ist doch mehr der Leser als der Sprecher.

Ansonsten sind noch ein paar Schnitzer drin, die den Originalsinn verfälschen, wie z.B. Barts Frage, wieso er nur A - Noten bekommen soll, die zu einem "Wo ist der Haken?" wurde, oder Kent Brockmans Satz über die kleinste Baumliebhaberin, der im deutschen keinen Sinn ergibt. Auch die Mengen, aus denen irgendwelche Sätze heraus schallen wurden dieses Mal nicht so schön, wie in den letzten Folgen gemacht, weshalb ich sie auch aus meiner Besetzungsliste entfernen mußte. Lobenswert ist die schöne Bildbearbeitung der Kanal 6 Untertitel.

SCHLECHT                                 GUT

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[ ][ ][ ][X][X] IVARISIERUNG [ ][ ][ ][ ][ ]
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PROZENT: 83 %
NOTE:    B-


Review von Chris Pfeiler

Heute ein Kritik über die erste echte S12-CABF-Folge und zumindest bei dieser Folge sehen wir im Vergleich zu BABF doch schon eine erkennbar positive Entwicklung mit diversen Schwächen.

Auf der positiven Seite läßt sich einiges verbuchen: halbwegs solide Charakterisierung von Lisa, kein erzwungen wirkender Homer-Zentrismus und keine übermäßig doofen Pausenclown-Auftritte, desweiteren keine Homer-Jagd und/oder überzogene Verletzung am Schluß, keine fiese Selbstironie, keine richtig üblen Ekeljokes und wenig Low-Level-Material (dabei aber eine Sache recht störend, später mehr.)

Die Episode zeigt in Teilen auch eine recht gut funktionierende Struktur bei der eine feste Handlung hinter all den Jokes erkennbar ist und bei der die Charaktere mit halbwegs logischen Schritten von Situation zu Situation gebracht werden, das "joke in a row" Gefühl ist nicht besonders ausgeprägt und der Eindruck simples sketchartiges Füllmaterial zu sehen tritt eher selten auf.

Die Charakterisierung von Lisa ist hier weit besser als bei gewissem Totalmist über Lepra-Flecken oder Roboter-Tanzschuhen aber das ist ja nicht besonders schwer. Lisa zeigt Spuren von Tiefgang (der seichteren Art) gepaart mit ihrem eher klassischen Sinn für Moral aber auch gepaart mit einer kindlichen Naivität da sie glaubt durch ihre Aktion von Jesse (der nicht mal ihren Namen kennt) als Hardcore-Umweltschützerin anerkannt zu werden. Ihre naive Schwärmerei für Jesse mag etwas zu konstruiert wirken aber zeigt sie wenigstens mehr als 8-jähriges Kind und nicht als stereotype und phrasendreschende Mini-Erwachsene und Anti-Charakter.

Die Episode enthält eine gewisse Botschaft und Satire über Kommerzialisierung und Umweltschutz wobei sie hierbei beide Seiten parodiert, Umweltschützer und Umweltzerstörer, und sich eben auch über beide Gruppen etwas lustig macht, deutlich z.B. durch überzogenes Gerede der Schützer oder durch den Aufschrei als der Hanf-Laden zerstört wird. Die Moral/Satire? ist also nicht zu direkt aber sie ist vorhanden, trotzdem sehe ich speziell am Ende einige Schwächen. Von der Joke-Seite her ist recht viel nettes drin und manches von dem Material hat gutes Schmunzelpotential, ich denke da z.B. an Lou und seine Bag-zooka oder an Krusty und die Clowns im Auto ("It´s only funny with a small car" - so kann man aus einem recht dämlichen S11-Joke fast noch einen guten S12-Joke machen). In Teilen gute Lacher, "Supertrottel" Homer ist allerdings wieder weit mehr nervig als lustig.

Kommen wir damit mal zur negativen Seite: der Anfang der Folge mit Bart und seiner Gamestation und der anschließenden überzogenen Matrix-Parodie hat wenig echte Verbindung zum Haupt-Plot sondern dient nur als halbwegs humorige Einleitung. Diese ist zum Glück aber nicht allzu übermäßig lang, die Folge kommt recht bald zum Punkt und der schräge Typ mit dem Thai-Menü ist vor allem in der OV auch ganz amüsant. Es gibt weit Schlimmeres.

Die Charakterisierung von Homer ist leider erneut S12-typisch total leer und flach und bereits bei seinem ersten Dialog mit Bart ist ersichtlich das er mal wieder fast keinen logischen Satz zustande bringen wird, sein obskures "Unless" als er feststellt das Lisa noch lebt und seine Drohung als sie seine schräge Nachricht für Moe nicht auf Band sprechen will sind symptomatisch. Marge wirkt auch leicht out-of-character, vor allem ihr anfänglicher Auftritt in der Küche ist etwas in der zu schrägen Schiene - was aber im Laufe der Folge besser wird. Ihre Animation scheint mir in der Küchenszene mit Bart etwas seltsam zu sein, Marge bewegt sich als hätte sie einen Besenstiel verschluckt.

Die Charakterisierung von Lisa ist in Teilen gut und man erkennt das klassische achtjährige Mädchen mit einem Sinn für Moral aber auch einer gewissen Naivität wieder, speziell zum Schluß hin wird die Sache aber IMO etwas instabil und ihre Ansprache vor den Leuten ("I´m not dead and neither is my sense of moral outrage") geht fast wieder zu stark in Richtung stereotypes Phrasendreschen und sagt mir eher weniger zu. Der typisch modern grell überzogene Schluß mit dem grotesken Riesenkopf ist auch negativ zu werten, der Unsinn nimmt der Episode wieder viel von ihrem akzeptablen Inhalt aber die modernen Folgen werden wohl nur noch mit grell überdrehtem Material beendet. Hätte man die Folge mit dem Dialog zwischen Jesse und Lisa beendet anstatt wieder mit einem dämlichen Song auf den "rasenden Stamm" zu blenden wäre es besser gewesen (also wieder mal eine Folge die genau wie letzte Woche auf ihre letzten Sekunden hätte verzichten können.)

Weitere Kritikpunkte sind noch kleinere Sachen wie eben bestimmte ultradumme Homer-Einlagen die ihn (wenn auch selten) mal wieder zum leeren Pausenclown degradieren und Material wie die Familie die Ostereier färbt und für Weihnachten Socken am Kamin aufhängt (???). Die Szene sollte Lisas Wunsch nach familiärer Wärme zeigen aber wäre das nicht auch ohne Unsinn gegangen? Ein weiterer unpassender Satz ist wohl auch Moes "I ain´t said no to a dead girl yet" der mal wieder in die foll grasse Low-Level-Schiene gerät und nicht wirklich sein mußte.

Die Synchro war erwartungsgemäß wieder schwach, teilweise arg unpassende Sprecher und leider teilweise wieder einfach falsch übersetzte Sätze, herausragend natürlich totaler Unsinn wie "Blanker Hohn, Lisas Glaube" und auch etliches anderes, ich würde sagen wir hatten doch mindestens 6 oder 7 gröbere Synchro-Fehler die ich jetzt gar nicht aufzählen will (Krösing, übernehmen sie mal wieder.) Schwache Sprecher vor allem für die Gamestation im Feuer und für den Thai-Mann (sein "Quitter Boy" in der OV weit cooler) und auch Sabine Bohlmann scheint mir etwas nachgelassen zu haben. Butz als Jesse haut mich auch nicht um, OV ist auch da besser. Wirklich keine tolle Synchro, die OV ist weit besser und ich zähle meine Note auch als OV-Note.

Fazit: ein durchaus guter Versuch mit netten Elementen und Jokes, recht solider Charakterisierung und einer gewissen Moral/Botschaft/Satire die durch den zu bizarren Schluß aber leicht gestört wird. Der schräge Anfang, einiges zu obskures Material und auch Moe und die toten Mädchen drücken die Note etwas, es ist mal wieder mehr Potential da als wirklich genutzt wurde. Diese Mischung ist recht uneinheitlich, nach mehrmaligem Ansehen überwiegt aber das Positive und die Episode ist klar besser als jede Lisa-Folge die S11 verbrochen hat. Notenmäßig war ich lange am Überlegen aber habe mich dann doch entschlossen die bessere Note zu geben. Für klassische Verhältnisse arg schwach aber für moderne Verhältnisse ein gutes Ergebnis mit negativer Tendenz. Note B- (für die OV)

Chris

P.S. Bevor mir ein gewisser Herr A.K. wieder unterstellt unfair zu sein und Zeug zitiert das ich vor Monaten über die Folge gesagt habe: ich habe meine Meinung noch etwas verbessert nachdem ich den Rest der Staffel gesehen habe, außerdem wollte ich sie notenmäßig von letzter Woche abheben da sie in Teilen doch besser ist als "Clown Poppy". Wenn ich sie mit S11 vergleiche dann kommt die Folge IMO qualitätsmäßig auch an meine dortigen B-Noten ran.