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Die Simpsons

Review von Chris Pfeiler

Meiner Ansicht nach ist die Folge ziemlich uneinheitlich geworden: wir haben auf der einen Seite eine eher klassische Familien-Handlung mit Homer und Maggie aber auf der anderen Seite auch wieder viel zu viele bizarre und cartoon-mäßige Effekte (z.B. Homer beim toxische Abfälle essen und vieles anderes) die die Story irgendwie wieder total lächerlich machen - im negativen Sinn.

Auch die überzogene Bowling-Handlung und die Maggie-Handlung finden sich nicht so recht zusammen. Wir haben außerdem wieder ein paar prominente Sprecher-Rollen die aber keinen rechten Zweck für die Handlung zu erfüllen scheinen und - ach ja - ein klassischer Running-Gag wird komplett kaputtgemacht als Mr Burns sofort weiß wer Homer ist. Der Schluß ist auch recht bizarr und die "Lenny"-Sache ist bei weitem zu übertrieben (speziell in Bezug auf Marge´s Verhalten).

Es ist keine der schlechtesten Folgen in der 11. Staffel aber IMHO sehr weit davon entfernt eine richtig gute Folge zu sein. Es ist einfach eine Folge in der nichts so recht zusammenpasst. Das Problem das Homer Maggie vernachlässigt ist eigentlich ein sehr altes Problem, wird hier aber S11-typisch unter einem viel zu großen Haufen Cartoon-Effekte und seltsamen Handlungen (z.B. Homers unmotivierter Selbstmordversuch) begraben. Eigentlich schade.